In Ashita no Yoichi geht es um einen Jungen, welcher sein ganzes Leben zusammen mit seinem Vater auf einem einsamen Berg gelebt und von diesem die Schwertkunst erlernt hat. Da Yoichi nun aber seinen Vater schon lange übertrifft, schickt dieser ihn in ein befreundetes Dojo in der Stadt, welches von einem hübschen Mädchen geleitet wird. Das Zusammenleben mit diesem Mädchen und deren Schwestern bringt viele Probleme sowie lustige Szenen mit sich.
Ashita no Yoichi erfindet das Rad nicht neu, ist aber trotzdem kurzweilige und solide Romantic Comedy der alten Schule. ... [ mehr lesen ] Ich sage es lieber gleich vorweg, jemand der mit dem Genre Romantic Comedy nichts anfangen kann, sollte um den Anime einen großen Bogen machen, denn mehr als das was man schon in hundert anderen Anime gesehen hat wird einem hier nicht geboten. Für Genre-Liebhaber aber, vor allem wenn sie auf eine Übermenge an Ecchi verzichten können, ist die Serie vielleicht einen Blick wert. Die Geschichte ist leicht episodisch und baut auf den typischen Elementen der Romantic Comedy auf (sprich es gibt das obligatorische Beziehungswirrwarr zwischen den Charakteren). Insgesamt natürlich ziemlich belanglos, aber auf seine Weise doch wieder sympathisch - wenn man wie gesagt etwas mit diesem Genre anfangen kann. Ab und zu gibt es mal ein paar Actionszenen zu sehen; der Held ist ein begnadeter Schwertkämpfer; aber die Szenen sind natürlich nie wirklich ernst gemeint und dienen nur dazu die Entwicklung zwischen den Charakteren voranzutreiben. Obwohl der Anime schon einige Ecchi-Szenen besitzt, die meistens für Slapstick-Humor im Stil von Love Hina eingesetzt werden, ist er im Vergleich zu To Love-Ru oder Kanokon harmlos.
Die Charaktere sind genauso wie der Rest des Animes nichts Neues, aber dafür wenigstens sympathischer als die Protagonisten vieler besonders übler Ausgeburten dieses Genres, von denen man in letzter Zeit zur Genüge belästigt wurde. Die männliche Hauptfigur ist anders als sonst mal kein Loser, sondern weiß sich durchaus zur Wehr zu setzen, obwohl er trotzdem eine Eigenart von unserem liebenswerten Loser Nr. 1 (Keitarou aus Love Hina) geerbt hat. Er gerät nämlich öfter mal ohne Schuld in eine Situation, in der er für einen Perversen gehalten wird. Versteht sich fast von selbst, dass die weibliche Hauptfigur als Naru-Klon (auch Love Hina) darauf mit Slapstick-Gewalt reagiert. Neben ihr wohnen dann noch drei weitere Damen im Haushalt; eine grummelige Unsoziale (mein Favorit), eine lockere Mangaka und ein kleines, offenbar die Hausarbeit liebendes Mädchen (nein, es ist nicht Shinobu). Der einzige Charakter der etwas aus dem Rahmen fällt ist der "Gegenspieler" des Helden; ein Delinquent, der sich aus Liebe von seinem alten Leben verabschiedet hat, aber auch das kennen wir ja irgendwo her. Das klingt jetzt alles viel negativer als es gemeint ist, trotz der bekannten Stereotypen sind die Figuren allesamt in Ordnung. Für dieses Genre zumindest.
Ich danke Ashita no Yoichi! vom ganzen Herzen. Nach dem ich mir Ikkitousen angeschaut habe, dachte ich schon, dass ich Ecchi nicht mehr leiden kann, aber Ashita no Yoichi! hat mir noch einmal gezeigt, dass ich es doch liebe. Bei Ikkitousen lag es nur daran, dass es einfach billig und plump war. Ashita no Yoichi! ist der typische Comedy-Romance Anime und besteht zu 100% aus dem Klischee, den so ein Anime eben immer hat und ich sage es gleich vorweg. Wer sich damit nicht anfreundet, der wird hier definitiv keinen Spaß haben. Wer aber diesem Genre genau so verfallen ist, wie meine Wenigkeit und eben genau diese Klischees und stereotype so dermaßen liebt, der findet in Ashita no Yoichi! einen super Unterhaltungsvertreter in diesem Genre. ... [ mehr lesen ]Ich kann diesen Anime nur jedem Fan von Comedy-Romance empfehlen auch wenn das, was Ashita no Yoichi! uns da präsentiert schon dutzend male in anderen Animes gesehen wurde.
Story:
Wie so üblich bei einer Haremstory fängt auch Ashita no Yoichi! mit dem typischen „Junger Mann zieht in eine Frauen-WG ein“ Prinzip an. Das hier Kampfkunst und Dojos benutzt werden ist nur ein Mittel zum Zweck um den Protagonisten in seinen Harem zu locken. Wie gesagt, die Story ist von vorne bis hinten nur Klischee und so findet man auch typisch für Haremromanzen die beliebte Strandepisode oder auch einen Besuch bei den heißen Quellen. Auch wenn der Storyverlauf episodisch aufgebaut ist, muss ich zugeben, das es Ashita no Yoichi! zu keiner Zeit irgendwie schadet. Da es ein Slice of Life ist, erfährt man einfach jeden Tag neue Erlebnisse unserer Charaktere. Unterhaltung pur sage ich da nur. Hach ich liebe dieses Genre einfach.
Animation:
Wie erwartet für einen Harem ist der Zeichenstil erste Sahne und alle weiblichen Charaktere sehen bildhübsch aus. Was den Hintergrund angeht, so sieht dieser auch durchschnittlich aus und präsentiert sich auf einem soliden Niveau. Die Farben sind meistens von der hellen Partie und untermalen die Comedy so am besten. In meinen Augen gibt es eigentlich nichts zu kritisieren, was die Animationen betreffen.
Sound:
Gut das OP und ED sind zwar nicht mein Musikgeschmack, sind aber solide J-Pop Kost. Schlecht fand ich sie nicht und gestört haben sie mich auch nicht. Was BGM betrifft, so gab es doch so einige Momente, die mir sehr gut gefallen haben. Ich weiß nicht, aber Harem-Romance Animes haben es echt in sich, was BGM betrifft. Ich liebe diese melancholischen Melodien, die immer im Hintergrund trullern, wenn es zu knistern beginnt ^^
Charaktere:
Auch in der Kategorie Cast findet man die gängigen stereotype eines Comedy-Romance Animes. Es ist typisch für einen Harem alles vertreten. Ob gewalttätige Schönheit mit großen Brüsten, jüngere freche Schwester mit kleinen Brüsten ^^, Mangaka oder auch Loli, es ist für jeden Zuschauer die Darstellerin dabei, mit der man am meisten sympathisiert. Ich hatte zu keine Zeit irgendwelche Probleme mit dem Cast und habe sie alle sofort in mein Herz geschlossen. Gut besonders gefallen haben mir Ayame und Chihaya. Besonders Chihayas Lachen fand ich immer so geil. Im Großen und Ganzen spiegelt der Cast von Ashita no Yoichi! genau das, was man von so einem Anime erwartet. Sympathie und Humor und das ist das wichtigste.
Fazit:
Ashita no Yoichi! ist ein würdiger Vertreter in diesem Genre und Fans werden da auch schlecht vorbeilaufen können. Schöne Unterhaltung und sollte es eine Fortsetzung geben, dann hätten sie schon einen Zuschauer sicher. Also liebe Leser GUCKEN, GUCKEN und nochmals GUCKEN!
Wer eine kurze, lustige Harem-Romanze sucht, ist bei Asu no Yoichi sicher an der richtigen Adresse. Allen, die jedoch etwas anspruchsvollere Anime-Kost bevorzugen, sei hiermit eher abgeraten.
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Ashita no Yoichi mag in vielerlei Hinsicht unterhalten, allerdings muss man auch hier leider sagen, dass die Serie nur eine von vielen, vielen Harem-Animes ist, die mit einer eher uninnovativen Story und Charaktermodellen von ALDI daherkommen. Tiefe und große Gefühle sucht man hier vergebens, was auch die zahlreichen Comedy-Einlagen nicht vollständig touchieren können.
Wie in jedem Harem-Anime steht natürlich auch in Asu no Yoichi wieder ein ebenso unerfahrener, wie unschuldiger Held - namentlich Karasuma Yoichi - im Mittelpunkt der Geschichte und mischt - wie könnte es anders sein - mit seiner Anwesenheit ein Haus voller Frauen auf. Yoichi wurde von seinem Vater, einem Schwertkunst-Meister, der mit seinem Sohn bis dato nur in den Bergen gelebt hatte, um ihm die Kunst des "Soaring Wing, Divine Wind" beizubringen, in die Stadt zu einer befreundeten Familie - die selbst einen Dojo betreibt - geschickt, um "Lebenserfahrung" zu sammeln und ein stärkerer Kämpfer zu werden.
Die Bewohnerinnen des Dojos sind Geschwister und leben seit dem Weggang ihrer Eltern auf eigene Faust, wobei die älteste der vier, Ibuki, den Dojo weiterleitet. Diese erscheint dem Zuschauer - was ja sicherlich nicht Intention der Charakterdesigners war :) - wie das typische Fanservice-Klischee mit einer Oberweite, die Mutsumi aus Love Hina alle Ehre machen würde, und einem Round-House-Kick, von dem sich Chuck Norris noch eine Scheibe abschneiden könnte. Neben ihr lebt im Haus Ikagura noch die Zweitälteste, Ayame, die von allen - ihre zehnjährige Schwester Kagome eingeschlossen - die geringste Oberweite hat und sehr unter der Beliebtheit, dem guten Aussehen und der Intelligenz ihrer älteren Schwester leidet. Ayame kann in ihrer Rolle als "Normalo" getrost als Sympathieträgerin der Serie bezeichnet werden, da sie sehr mit ihrem Unterschied den Anderen gegenüber zu kämpfen hat. Sie erscheint dem Zuschauer noch als menschlichster Charakter im Cast. Die drittälteste der Schwestern heisst Chihaya und arbeitet als Mangaka. Ihre Figur hat mich - mit ihrem Auftreten - unweigerlich an Kitsune aus Love Hina erinnert, da sie, ähnlich wie diese, den Helden "verarscht" und die Story mit ihrer offenen Art maßgeblich vorantreibt. Kagome ist - wie bereits erwähnt - zehn Jahre alt und damit die jüngste Bewohnerin. Sie ist sehr schüchtern, kann aber gut Kochen, ist zudem sehr sensibel und deshalb ständig am Weinen - kurzum: ein kompletter Shinobu-Klon; natürlich auch aus Love Hina.
Die Serie hat ein Opening mit dem Titel Egao no Riyuu, welches eher auf flüssige Animationen und viel Ecchi, als auf große Töne setzt, aber dennoch schön anzuhören ist. Das Ending hingegen - Life and Proud - verleiht dem gezeigten einen Hauch von Romantik und spielt mit eher sanften Klängen.
Fazit: Obwohl die Geschichte alle zwölf Episoden lang eher seicht vor sich hin dümpelt, kann man sie Harem-Fans und hartgesottenen Liebhabern von Comedy dennoch vorbehaltlos empfehlen.