Hallo. Wir möchten dich darauf hinweisen, dass aniSearch demnächst ein großes Update erhalten wird. Mehr Infos dazu findest du HIER. Falls jemand Interesse hat die Oberfläche von aniSearch.com in seiner Mutter/Zweitsprache zu übersetzen, dann schau bitte HIER mal vorbei.
Hayase Kouichi hat es bisher im Leben nicht leicht gehabt. Er ist der typische Fall eines introvertierten Jungen, der von seinen Klassenkameraden ständig tyrannisiert wird. Einzig und allein seine beiden besten Freunde, Risako und Yajima, stehen ihm zur Seite und haben bisher Schlimmeres bewahrt, doch leider können sie ihm nicht immer helfen, sodass Kouichi eines Tages von den "Kameraden" aus seiner Klasse gezwungen wird, ihnen ihr Mittagsessen aus einer weit entfernten Bäckerei zu holen. Auf dem Hinweg dorthin fällt plötzlich eine riesige Maschine auf ihn. Kurze Zeit später wacht Kouichi auf und findet sich vor einem nackten Mädchen wieder, das unter Gedächtnisverlust leidet. Als ob das nicht schlimm genug wäre, greifen nur einige Stunden später Terroristen in ihren riesigen Kampfroboter, den sogenannten Armas, die Stadt an. Die Lage scheint hoffnungslos zu sein, bis sich das Mädchen wieder an Dinge erinnern kann und Kouichi erklärt, dass er der Auserwählte des legendären Mechas Linebarrel sei. Zusammen beschwören sie Linebarrel und endlich erlangt Kouichi die Kraft, nach der er sich schon immer sehnte. Wie ausgewechselt macht sich Kouichi zum Ziel, die Stadt fortan wie ein wahrer Held der Gerechtigkeit zu beschützen...
Linebarrels of Iron ist ein klassischer Mecha-Anime, der vor allem auf Action setzt, sich aber auch in anderen Genres wie Comedy, Romance oder Drama bedient. Im Grunde ist es kaum möglich eine Eigenschaft zu nennen, die wirklich innovativ wäre, die Frage ist also ob der Anime die bekannten Muster gut umgesetzt hat. Das hat er. Größtenteils.
... [ mehr lesen ] Story: Die grundlegende Story ist relativ simpel gestrickt - Hayase Kouichi, seines Zeichens normaler japanischer Junge, fällt plötzlich die Kontrolle über einen elitären Riesenmecha zu. Schon bald findet er sich in einem Krieg zwischen verfeindeten Fraktionen wieder, bei dem nicht weniger als das Schicksal der gesamten Erde (wer hätte es gedacht) auf dem Spiel steht. Diese an sich stereotype Story frischt die Serie zumindest mit gelegentlichen Plottwists auf, die zwar nicht für Kiefersperre sorgen, aber zumindest ein bisschen Überraschung bieten. Auch wenn die Handlung nicht an die erzählerische Tiefe eines Gundam oder Macross herankommt, ist sie zumindest nie langweilig. Das Gros der Episoden ist ernst gehalten, mit einem Hang zum Drama. Trotzdem gibt es auch immer wieder comedy- und romancelastige Fillerepisoden, die zwar nicht so gut unterhalten können wie die Hauptstory, aber trotzdem recht unterhaltsam sind. Zudem hält sich deren Anzahl sehr in Grenzen. Überhaupt schreitet die Story nach ein paar anfänglichen Startschwierigkeiten relativ zügig voran.
Präsentation: Die generellen Zeichnungen sind angemessen, besonders das Charakterdesign vermag zu gefallen. Die recht häufigen Mechakämpfe kann man sich gut ansehen, auch wenn manche Bewegungen nicht hundertprozentig flüssig wirken. Sehr gut gelungen sind hingegen Staubwolken, Explosionen und Trümmer. Der Soundtrack enthält einige schöne Stücke, die eine passende Untermalung bieten.
Charaktere: Hayase Kouichi unterscheidet sich insofern vom typischen Mecha-Helden, dass er zu Beginn einen gehörigen Hang zum Egozentrismus besitzt, den er, nachdem er seinen Mecha erhalten hat, auch schamlos auslebt. Seine rücksichtslosen Aktionen in der Anfangsphase machen ihn zwar nicht grade zum Sympathieträger, sind aber gut nachvollziehbar und machen ihn deshalb glaubwürdig. In der zweiten Hälfte der Serie kommt seine Entwicklung allerdings etwas ins Stocken. Insbesondere sein weiblicher Gegenpart Emi bleibt leider etwas farblos, auch wenn die Nebencharaktere im Allgemeinen für einen Actionanime recht viel Gelegenheit zur Charakterentwicklung bekommen. Leider wird insgesamt etwas zu viel auf dem Leitsatz vom "Helden der Gerechtigkeit" als ultimativem Ziel herumgeritten, selbst an sich ernste Charaktere drücken irgendwann den Wunsch aus, ein solcher zu werden, was man doch eher einem idealistischen Jugendlichen zutrauen würde.
Bonuspunkte: ---keine---
Fazit: Ein vernünftiger Mecha-Anime mit etwas mehr Tiefe als es im reinen Actiongenre üblich ist, auch wenn es nicht für den Olymp des Storytellings reicht. Ohne Zweifel ist LoI aber ein unterhaltsames Werk für Roboterfreunde.
K... [ mehr lesen ]urogane no Linebarrels ist ein rasanter Action-Anime, welcher nicht auf stupide Mecha-Kämpfe setzt, sondern auch in vielen anderen Gebieten zu unterhalten weiss.
Story Dreh- und Angelpunkt ist der HighSchool-Schüler Hayase Kouichi, dieser ist recht schwach und wird deshalb von 3 Klassenkameraden gemobbt. Er gehorcht den dreien aufs Wort um nicht noch mehr Ärger zu bekommen. Eines Tages jedoch stürzt ein Mecha direkt auf Kouichi. Als er wieder zu sich kommt findet er ein naktes Mädchen vor sich liegen (Dieses hat ihr Gedächnis verloren). Aufrecht wie er ist, nimmt er Emi Kizaki mit zu sich nach Haus. Jedoch greifen plötzlich Mechas die Stadt an und Kouichi ruft mithilfe von Emi den zuvor erwähnten Mecha. Er schafft es die Feinde zu vertreiben und bezeichnet sich als "Hero of Justice", jedoch nimmt er kaum Rücksicht auf seine Umgebung und zerstört Teile der Stadt. Kouichi hat zusätzlich übermenschliche Kräfte bekommen, welcher er einsetzt um die Schüler, die ihn ärgerten, zu verprügeln...
Darum gehts in den ersten Episoden, weiter möchte ich nicht erzählen, da ich euch nicht alles vorweg nehmen will.
Charaktere Die Charaktere passen alle ins Konzept und sind meines Erachtens recht sympatich. Viele Charaktere entwickelen sich im Laufe des Animes weiter und es ist sehr interessant und spannend dies mit zu verfolgen (Besonders Kouichi).
Animation/Musik Die Animation ist sehr gut. Charaktere und Mechas werden detailreich dargestellt und unterliegen nur kleinen Qualitätsschwankungen. Die Umgebungen/Gebäude sind ebenfalls auf gutem Niveau. Das Opening ist wie das Ending auch sehr passend. Mit der Musik untermalt die Stimmung des Animes passend und verleiht ihm eine gute Atmosphäre.
Fazit Kurogane no Line Barrel hat mich beinahe durchgehend unterhalten und mich mit unvorhersehbaren Ereignissen immer motiviert weiterzuschauen. Die meisten Mecha-Kämpfen waren ganz okay, aber nur eine Hand-voll konnte mich wircklich begeistern, desweiteren fand ich 2-3 Story-Ereignisse nicht gerade plausibel und dachte nur :"WTF?!". Der nicht zu kleine Comedy-Part fiel mir meistens positiv auf. Die Romanze zwischen den beiden fand ich ebenfalls spitze. Das Ende ist in sich relativ schließend und durchaus akzeptabel.
Im Großen und Ganzen macht dieser Anime viel richtig und wenig falsch, deswegen -> 8.2
Kurogane no Linebarrel fängt sehr vielversprechend an, ein Held getrieben von seiner früheren Unfähigkeit, nun ein Held zu sein. Schön düster zu Beginn. Der Held ist unsympathisch, uneinsichtig und hält sich für den größten.
Leider sackt die Serie zwischendurch so ins Harem/Comedy-Genre ab, dass man meint, zwischendurch hätte der Regisseur gewechselt. Zu seiner alten Stärke findet der Anime dadurch auch leider nicht mehr zurück.
Im Großen und Ganzen unterhaltsam und ansehnlich, wenn auch wie schon der Titel sagt viel verschenkt wird.