Der junge Ikki, welcher als einziger Kerl mit einem Haufen Mädchen unter einem Dach lebt, ist von Air Treks, dass sind motorisierte Rollerblades, fasziniert. Wenig verwunderlich, dass er sich, trotz eines Verbots, kurzerhand auf selbige schwingt und geradewegs in die Story von Air Gear schlittert. Teams auf Air Treks die sich gegenseitig bekämpfen und von der Polizei gejagt werden nebst typischer Fighting-Shounen Übertreibung in allem was es an Kämpfen zu bestaunen gibt.
Man kann sich ja vieles schön reden, aber ich glaube hier würde man's nichtmal schaffen, sich die Serie schön zu saufen...
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Was man in Air Gear geboten bekommt, ist eine simple Standard-Shounen-Story, nur dass die vertrottelten Underage-Helden mal auf Rollerblades, sogenannten "ATs" (Air Treks) unterwegs sind und ihre tollen Special-Moves und Angriffe auspacken. Ikki, der in einer WG von vier nicht gerade hässlichen Schwestern lebt, stolpert eines Tages über diese wunderbaren Superpower-Inliner und ist offensichtlich ein Naturtalent - Wunder, oh Wunder. Natürlich besteht die Welt der AT-Gangs nicht nur aus Spaß, sondern es werden erbitterte Territorialkämpfe abgehalten und das große Hauptziel ist es, die Spitze der Leiter zu erklimmen und König der Könige zu werden. Sprich: Oberster Schwachsinn, wenn man als Zuschauer älter als 14 ist. Mehr als unlogisch ist der Anime noch dazu, aber unter diesen Maßgaben war das ja zu erwarten.
Was man der Serie vor allem anfangs noch zu gute halten muss, sind die niedlichen weiblichen Charaktere und die damit verbundenen Ecchi-Einlagen. Vor allem Simca ist ein ziemlich steiler Zahn, doch von der hört man nach einigen Folgen auch erstmal gar nichts mehr. Das ist dann auch der Punkt, wo's mit Ecchi aufhört und die Comedy anfängt auf bodenloses Niveau herab zu sinken.
Gar nicht erst absacken muss das Level der Zeichnungen, denn die sind von vorne herein schon unterste Schublade, was interessanter Weise trotzdem mit fortschreitender Episodenanzahl immer schlimmer zu werden scheint. Standbilder werden hier von Speedlines gejagd, wenn Charaktere reden gibt es nur zwei Bilder und zwar "Mund auf" und "Mund zu" und bei diesem Anime von flüssigen Animationen zu sprechen, wäre wohl nicht mehr als ein übler Scherz. Erschwerend kommen noch massives Szenenrecycling und ellenlange Recaps vor jeder Episode hinzu, was klar verdeutlicht, was den Produzenten die Präsentation dieser Serie wert war - so gut wie gar nichts. Dass soetwas 2006 überhaupt noch produziert werden darf, ist schon fast bizarr. Immerhin hat man aber ca. 1 Minute pro Folge halbwegs ordentlich gezeichnet, was vor allem wegen des bereits beschriebenen restlichen Mülls schnell ins Auge fällt.
Die Musik ist bei Air Gear eigentlich das einzige, was ich groß lobend erwähenen kann, denn ein ordentlicher Drum&Bass Soundtrack mit gelegentlichen Ausflügen in Richtung Trance trifft hier auf ein gar nicht mal so schlechtes Nu Metal Intro, das ein wenig nach Linkin' Park klingt. Leider wiederholt man vor allem gegen Ende dieser Staffel einen der Tracks immer wieder und wieder, doch elektronische Musik wird ja glücklicher Weise nicht so schnell langweilig.
Alles in allem hoffe ich, dass es bei dieser einen Staffel bleibt und schließe hiermit kategorisch aus, mir auch nur eine Minute einer etwaigen Fortsetzung anzuschauen. Schade, dass man den immerhin relativ witzigen Anfang der Serie später so hat verkommen lassen... Nichts weiter als TV-Massenware.
Air Gear ist eigentlich ein typischer Shounen Anime, ohne Eigenkreation oder Originalität. Man klaut sich dreist etwas von Tenjou Tenge und Ikki Tousen, packt ein paar Rollerblades mit rein und tadaa schon hat man Air Gear. Jetzt fehlt noch e... [ mehr lesen ]in großkotziger Hauptcharakter, platte Sprüche, peinliche Ecchi-Szenen, viele viele viele nervige Nebencharaktere und ein total misslungenes Ende und das Desaster um Air Gear ist perfekt. Einzig und allein der Humor ist das was Air Gear so ein bisschen am Leben hält, es gibt wirklich viele lustige Grimassen, die schon stark an GTO erinnern (nur die Grimassen! Der Humor kann natürlich nicht mit dem GTO Humor mithalten). Air Gear will mehr sein als er ist doch leider nimmt sich der Anime viel zu viel vor.
Story
Es geht mal wieder alles seinen gewohnten Gang. Ein Schüler mit großer Fresse will der beste „Rollerblader“ werden und gründet ein Team und wird immer stärker und stärker und stärker. Dabei verzichtet man komplett auf plausible Gründe, weshalb er überhaupt stärker wird. Ist halt einfach so. Noch dazu gibt’s die gewohnte Ecchi-Packung : Er wohnt mit lauter Mädels zusammen und NATÜRLICH ist auch Eine in ihn verliebt. Dieses ganze Liebes-Geturtel ist völlig Fehl am Platz und nimmt dem ganzen irgendwie den Spaß. Gelungen da gegen ist, wie oben bereits erwähnt, die urkomischen Comedy Elemente außerhalb der Ecchi-Zone. Besonders die Dialoge zwischen der Gang unseres Hauptcharakters waren super amüsant und konnten mich mehr als 1x zum lachen bringen. Bescheuert dagegen waren die Kämpfe die völlig hektisch und unkontrolliert daher kommen. Die Kämpfe enden zudem noch immer recht unspektakulär. Jeder Kampf bei Ikki Tousen ist 10mal spannender und dramatischer inszeniert. Hier wurden die Kämpfe einfach total lieblos hingeklatscht. Air Gear konzentriert sich viel zu sehr auf Fanservice anstatt mal richtig intensiv auf die Kämpfe einzugehen. Die Bombe platzt mal wieder ganz am Ende, mit dem ultra schlechten Ende. Klar der Manga geht noch weiter und auch klar das Ende ist offen. Aber selbst ein offenes Ende kann man nicht einfach so bescheuert rüber bringen. Von allen „offenen“ Enden die ich bisher gesehen habe hat Air Gear definitiv das Schlechteste.
Animation
50:50 aus meiner Sicht. Charakterdesign ist wirklich super, die Figuren sind sehr menschlich und ausgereift gezeichnet worden. Auch die Gesichtszüge sind wirklich gut getroffen und wurden jedem Charakter hervorragend angepasst. Schrecklich dagegen waren auch die Kämpfe animiert. Teilweise werden total billig animiert Panzer und Düsenjets rein kopiert, die die Kampfart der Charaktere ausdrücken soll. Der Rest ist auf solider Grundbasis.
Sound
Klasse Opening. Ein rockiger Song der so eine Mischung aus Rock und Hip Hop ist. Mit dem Lied wurde ich sehr schnell warm und hatte es auch ungewöhnlich schnell im Ohr. Genauso verhält es sich mit dem Outro. Hierbei bekommt man eine tolle Rollerblade-Fahrt durch die Gegend als Live Action zu sehen. Richtig gerockt hat auch die BGM, welche zeitweise bei den Kämpfen u.a. hammergeile Techno-Mukke bietet. Auch die Synchronsprecher liefern alle eine relativ gute Leistung ab, auch wenn ich Ikki's Stimme zeitweise kaum ertragen konnte.
Charaktere
Wo soll ich hier bloß anfangen? Ikki, der Hauptcharakter, ist ein absolut einfältiger Shounen-Held mit unerträglich großer Schnauze und hohem Nerv-Faktor. Wirklich Sympathiepunkte konnte er eigentlich zu keinem Zeitpunkt bei mir sammeln. Bei Ikki wäre weniger ganz klar mehr gewesen. Ringo hat mich auch ziemlich häufig mit ihrer Schwärmerei für Ikki auf die Palme gebracht. Wie ich es hasse, wenn weibliche Charaktere, die einen anderen Charakter lieben, nie ihre Gefühle offenbaren und man nur ihre albernen Gedankengänge zu hören bekommt. Dafür ist Ringo zumindest kämpferisch eine der interessantesten Figuren. Kazu, Buccha und Onigiri sind typische Sidekicks von Ikki, wovon mir Kazu DEUTLICH der Sympathischste war. Sollte eine zweite Staffel kommen, möchte ich bitte mehr von ihm sehen. Buccha und Onigiri sind mir irgendwie zu ähnlich, auf einen der Beiden hätte man meiner Meinung nach verzichten müssen, schließlich reicht 1 „Fettsack“. Aber das sind alles noch GAR keine Nervensägen im Vergleich zur unausstehlichen und ultra super nervigen SIMCA. Obwohl sie nicht allzu oft erscheint – Gott sei dank – brachte sie mich mit jeder ihrer Aktionen EXTREM auf die Palme. Ihre billigen Anmachen, ihre dummen Kommentare und Anmachsprüchen waren einfach zu viel des Guten. Das ging sogar soweit, dass ich mir gewünscht, dass sie sich bei ihren nuttigen Rollerblade-Fahrten sich das Genick bricht, oder zumindest ganz doll stürzt. Wenn ich mir einen Lieblingscharakter aussuchen müsste wäre es wohl Agito/Akito. Er hat die interessanteste Geschichte, die lustigste Eigenschaft (Persönlichkeitsspaltung ftw!) und die witzigsten Momente mit Ikki. Anfangs habe ich felsenfest geglaubt, dass es sich bei Agito/Akito um ein Mädchen handelt. Nun hat Agito/Akito zwei Seiten. Die Gute Seite heißt Akito und die aggressive und temperamentvolle heißt Agito. Ich persönlich fand die Aggro Variante deutlich amüsanter. Ich glaube es gab bisher kein Anime-Charakter der so oft „Fuck“ gesagt hat.
Empfehlung
Um es gleich direkt zu sagen : Air Gear ist nicht gerade empfehlenswert. Falls es da draußen Leute geben sollte, die einfach nicht von Animes genug bekommen, die sich SEHR an Ikki Tousen lehnen, können sich diejenigen gerne Air Gear antun. Ansonsten dürfen hier natürlich auch Trash-Fans zugreifen, wobei ich befürchte, dass sich Trash Fans hier ganz schön langweilen könnten.
Fazit
Minimal besser als Tenjou Tenge, aber um einiges schlechter als Ikki Tousen. Air Gear versagt als Fighting Shounen total und kann nur mit einigen Humor-Einlagen unterhalten. Der Anime bekommt 6 von 10 Kuss-Attacken von Akito.
Der Anime hat sehr viel Action,die schön Animiert ist.Einen guten Zeichenstil,sehr viel gute Musik.Der Hauptcha(Ikki)erinnert mich vom Aussehen und verhalten an Ichigo aus "Bleach".... [ mehr lesen ]Die süßen Mädels erinnern an Tenjou Tenge.Die Story,ist leider nicht so überragend und tiefgründig,einfach nur ich will der Beste sein(werden,ziemlich einfaches Principp).Die Episoden Titel sind eigentlich bei Jeder Fansub "Trick...",ich musste erst lange suchen um die richtigen Namen zu finden,habe sie auch gleich für euch hinzugefügt.Und das Ende kann man nicht wirklich ein Ende nennen,man sieht nicht ob er der King wird,das es kein Spezial gibt der das alles aufklärt,kann ich nur sagen da ist eine große Leerstelle gelassen.Ich weiß nicht ob das absichtlich ist,aber ich kann so etwas bei soeiner Serie nicht gutheißen.Aber man wird hier recht gut unterhalten. Das einzige was hervosticht ist die Action,super Action,gut Animiert. Der Anime hat passende Musik um die Szenen besse wirken zu lassen. Die Japanische-Synchro ist top.
Fazit:Ich kann diesen Anime nur Leuten empfehlen,die Action mit einer kleinen portion Echii,ganz bischen Humor und einer anspruchslosen(zu einfachen)Story sehen möchte.