In "Nogizaka Haruka no Himitsu" geht es um Yuto Ayase und Haruka Nogizaka. Im Gegensatz zu Haruka, die intelligent, hübsch und reich ist, scheint Yuto nur ein ganz gewöhnlicher Schüler zu sein. Haruka, auch bekannt als "Nuit Étoile" oder "Lumière du Clavier", wird von ihren Mitschülern sehr bewundert und als Vorbild genommen. Eines Tages will Yuto ein ausgeliehenes Buch der Schulbücherei zurückgeben, doch er stolpert ohne es zu wollen auf Harukas tiefstes und dunkelstes Geheimnis: Sie ist ein absoluter Anime- und Mangafan bzw. ein ganz normaler Otaku. Yuto verspricht Haruka, ihr Geheimnis zu bewahren und wird zu ihrem Berater und Vertrauten, doch er bekommt schnell den Neid seiner Mitschüler zu spüren...
Nogizaka Haruka no Himitsu ist Romantic Comedy der alten Schule und kann trotz des relativ angestaubten Konzeptes über weite Strecken gut unterhalten. ... [ mehr lesen ] Die Ausgangslage - eine weibliche Otaku, die ihre Leidenschaft geheimhalten muss und nach außen hin als Musterschülerin auftritt - ist sogar recht originell, aber leider wird aus der ganzen Problematik weniger gemacht als ich dachte. Am Anfang schien es so, als ob das Thema "Ausgrenzung von Otakus" eine größere Rolle spielen würde, aber der Anime beschränkt sich dann letztendlich doch nur auf das Nötigste und setzt stattdessen auf die üblichen Strickmuster des Genres. Obwohl Haruka no Himitsu nichts großartig Neues bietet, ist die Serie trotzdem bei weitem sympathischer als die ganzen ecchi-triefenden Romantic Comedies der letzten Zeit - nicht, dass es bei diesem Anime keinen Ecchi geben würde, aber der ist im Vergleich zu so was wie Rosario to Vampire, To Love-Ru usw. noch dezent. Das gilt auch für den Humor, der mit Ausnahme einiger typischer "Komödientrottel" nicht so übertrieben wurde, dass man sich ständig vor Entsetzen an den Kopf fassen muss.
Wie Pilop schon gesagt hat, fällt vor allem die männliche Hauptfigur Yuuto positiv auf, da er im Gegensatz zu anderen Protagonisten dieses Genres mit Verstand gesegnet wurde und auch nicht die fatale Eigenschaft vieler Haremsherren besitzt, es jedem der Mädchen Recht machen zu wollen. Sein Gegenstück Haruka ist trotz ihrer ungewöhnlichen Leidenschaft relativ normal; ein schüchternes, naives Mädchen, das vor allem niedlich sein soll. Die anderen Figuren sind, wenn es sich nicht gerade um die oben genannten Komödientrottel wie Yuutos Schwester oder deren Freundin handelt, alle durchaus sympathisch, aber auch ziemlich oberflächlich. Leider zeigt sich bei Haruka no Himitsu wieder mal, dass 12 Episoden für eine Umsetzung einer Light Novel zu wenig sind und so kommen einige Figuren viel zu kurz.
Sympathische Romantic-Comedy, die den Charme ihrer vergleichsweise originellen Ausgangslage leider nicht über die ganze Länge behalten kann und gegen Ende vor allem auf solide Klischees setzt.
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Wenn sich das vermeintlich perfekte Schulidol als Otaku herausstellt, der dieses Faktum unter allen Umständen geheim halten will, dann kann man sich eigentlich sicher sein, dass auf den Zuschauer unterhaltsame Episoden warten. Nach der verhängnisvollen Aufdeckung von Harukas Geheimnis durch Yuto kommen sich die zwei schnell näher und der Romantikteil samt seiner humorvollen Verwicklungen legt zunächst ein angenehm hohes Tempo an den Tag. Yuto wird durch seine Zuneigung zu Haruka eher widerwillig in die Otakuwelt eingeführt und muss gleichzeitig alles tun damit ihr Doppelleben nicht auffliegt. Doch leider verliert dieser Handlungsteil im Lauf der Zeit an Bedeutung und übrig bleibt schlussendlich nicht viel mehr als klassische Romantic Comedy, die für jeden, der sich schon ein bisschen in dieses Genre eingesehen hat sehr vorhersehbar verläuft. Das Hauptpersonenpaar ist ausreichend sympathisch, wobei hier vor allem Yuto durch seine vergleichsweise pragmatische und wenig vertrottelte Persönlichkeit positiv auffällt, während man Haruka für meinen Geschmack schon zu sehr auf süß und unschuldig getrimmt hat. Schwachpunkte stellen die Nebencharaktere dar, die allesamt nicht viel mehr sind als Comedy-Sidekicks und bei denen man schon etwas zu sehr übertreibt, wie es etwa bei Harukas Vater, Yutos Schwester und seiner Lehrerin der Fall ist. Was auch leicht enttäuscht ist die Rolle von Shiina, der ich eigentlich eine höhere Bedeutung zugemessen hätte, als es schlussendlich der Fall war.
Fazit: Zu Beginn war ich von Nogizaka Haruka no Himitsu positiv überrascht, versteht es der Anime doch anfänglich durch seine Geschichte anzusprechen. Leider scheint es, als wären den Drehbuchschreibern dann die Ideen ausgegangen, was zur Folge hat, dass sich durch die nun folgende klischeehafte Handlung gleichzeitig auch die Schwächen der oberflächlichen Charaktere zeigen. Alles in allem bleibt der Anime aber nette Unterhaltung, wenn man auch mehr daraus machen hätte können.
Nun gut, Nogizaka Haruka no Himitsu bietet wahrlich nichts brandneues. Und erstaunlicherweise wirkte dieser Anime dennoch herrlich frisch auf mich. Harmonie steht hier an oberste Stelle gepackt mit super sympathischen (mit einer Ausnahme) Charakteren. Dazu kommen viele nette kleine Anspielungen auf Animes wie Dokuro-Chan und Shakugan no Shana. Und natürlich darf man die Romantik nicht außer Acht lassen. Diese zündet jedoch nicht immer und es hätte gerade gegen Ende mehr herausgearbeitet werden müssen.
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Ein kleines bisschen, aber wirklich nur ganz ganz wenig, erinnerte mich dieser Anime an eine umgekehrt Version vom Aschenputtel. Nur das hier kein reicher, schnuckliger Prinz auf uns wartet, sondern eine bildhübsche kleine niedliche Prinzessin. Unser Hauptprotagonist jedoch ist der absolute Otto-Normal-Verbraucher. Aber genau das macht die Geschichte ja so interessant. Beide leben eigentlich in total verschiedenen Welten und haben doch etwas ganz großes gemeinsam : Animes! Blöd nur, dass niemand erfahren darf, dass Haruka ein Otaku-Vollblut ist. Und so versuchen Haruka und Yuto dieses Geheimnis zu bewahren. Helfen tun ihr dabei die zwei Zimmermädchen und die kleine manchmal etwas nervige Schwester Mika. Nicht auszudenken was passiert wenn alle vom Geheimnis, dass Haruka in sich trägt, erfährt. Schließlich stammt sie ja aus einem reichen Haushalt und sie würde mit Sicherheit nur Schande über ihre Familie bringen..... Das sind genau die Stärken dieser Serie. Die Charaktere bleiben sich immer stets treu und wenden ihren Charakter nicht plötzlich um 180°. Allerdings hat dieser Anime mal wieder eine dieser Enden, die ich so gar nicht leiden kann. Und es fehlte mal wieder das was ich UNBEDINGT bei einem Romance Anime sehen möchte. Leichte Ansätze gab es zwar, aber es war einfach nicht genug. Das Ende : Eine Enttäuschung.
Animationstechnisch ist hier alles auf einem recht solidem Stand. Besonders Haruka haben sie BILDHÜBSCH hinbekommen. Aber auch der restliche Charakterdesign lässt sich sehen. Das Design passt hervorragend zum harmonischen Feeling dieser Serie.
Das Opening hat mir ziemlich gut gefallen. Allerdings sind die Bilder im Vorspann leicht Ecchi-belastet. Viel mehr Ecchi-Fanservice als der gesamte Anime eigentlich hat. Denn eigentlich ist der Anime mit reichlich wenig Ecchi bestückt worden (Gott sei Dank!!!). Das Ending finde ich noch ein Stückchen besser als das Opening. Es ist wieder eine sehr Ohrwurm-Favorisierte Musik die man schon nach paar Folgen mitsummen kann.
Die Charaktere sind wie bereits erwähnt hier einfach nur vorzüglich getroffen. Natürlich liegt das zum Großteil an dem verdammt starken Hauptcharakter Yuto, der ein absoluter Sympathie-Bolzen ist und immer stets plausibel und logisch handelt. Und das wichtigste ist, das man ihm seine Gefühle zu jeder Zeit voll abnimmt. Haruka ist wie gesagt ein sehr reiches Mädchen, sie ist relativ klug, aber in manchen Situation etwas schwer von Begriff. Sie kann sogar ein bisschen Kampfsport und kann manchmal sogar richtig zupacken. Die kleine Schwester Mika nervte zwar hin und wieder, aber es war jetzt nicht so schlimm, dass ich irgendwie sagen würde, dass ich Mika hasse. Nein im Gegenteil sie bringt sogar immer ein bisschen Schwung in die Kiste. Ich könnte mich irren aber WENN es in diesem Anime zu Ecchi Szenen kam, war Mika bei den meisten (manchmal mehr oder weniger unfreiwillig) beteiligt. Richtig amüsiert war ich auch von Hazuki (1 Dienstmädchen von Haruka). Ihre von außen wirkende ERNSTE Art fand ich wirklich toll, denn in Wirklichkeit ist sie ein recht witziger Typ die zu jedem Spaß mit auf dem Zug springt. Besonders ihre Dokruo-Chan-Kettensäge-Variante (inklusive eines BERÜHMTEN Pi-Piru-Piru-Piru-Pi-Piru-Pi) hat mich vor lauter Lachen fast vom Sessel gehauen. Ebenfalls gelungen war Shiina, die wohl sowas wie eine LEICHTE Konkurrentin für Haruka werden sollte (vielleicht wird sie es ja noch in Staffel 2). Sie wirkte auf mich ebenfalls super sympathisch. Besonders lustig sind die Umstände wie sie Yuto 3x begegnet. Zufall? Es gab nur einen einzigen Hass-Charakter, aber dieser Jemand ist wirklich kaum erwähnenswert, da er nur in den letzten beiden Folgen auftaucht. Ich sage einfach mal nicht wer es ist, das wird jeder sofort checken der bei der vorletzten Folge angelangt ist.
An dieser stelle, bleibt mir mal wieder zu sagen, dass ich Nogizaka Haruka no Himitsu allen Leuten empfehle die auf leichte, entspannende und witzige Romance Animes stehen. Ich rate allerdings Leuten diesen Anime ab die sich bei diesem Anime viel Hoffnung auf ordentlich Ecchi und Fanservice machen. Ebenfalls sollten Drama-Hardcore Fans diesen Anime mit Vorsicht genießen.
Fazit : Man darf hier kein "ef", "Koi Kaze" oder "Kanon" erwarten. Dennoch sorgt dieser Anime für kurzweilige Unterhaltung, enttäuscht aber mit einem fürchterlichem Ende. Staffel 2 ist jedenfalls steigerungsfähig. Nogizaka Haruka no Himitsu bekommt 8 von 10 Anime-Hefte, die aus Versehen aus der Handtasche herausfallen.