Die Geschichte dreht sich um Kouta Oyamada, einen jungen High School-Schüler, der vom Lande in die Stadt umgezogen ist und nun die Kunpo High School besucht. An seinem ersten Tag an seiner neuen Schule, trifft er eine schöne Schülerin namens Chizuru Minamoto, die ihn fragt, ob er sie alleine im Musikraum treffen wolle. Als er ankommt, sagt sie ihm, dass sie in Wirklichkeit eine Fuchsdämonin ist und von diesem Tag an ist sie unsterblich verliebt in Kouta. Nozomu ist auch eine Schülerin an Koutas Schule und ebenfalls eine Wolfsdämonin und verliebt in Kouta. Es ensteht ein Konkurrenzkampf um den Jungen, doch wer wird diesen gewinnnen?
Räumen wir zuerst einmal das Wesentliche aus dem Weg: "Kanokon" ist ein reinrassiger Echhi-Anime und stellt mit dem typischen Hanswurst dem mir nichts, dir nichts die hübschen Mädels zufliegen, welche im Akkord Haut und Höschen zeigen das gewohnte und genretypische Grundgerüst vor. Tiefschürfende Story- und Charakterentwicklungen fallen standesgemäß gänzlich flach und sind auch nie die Intention dieses Animes. "Kanokon"s Ziel ist von Anfang bis Ende nichts anderes als die Unterhaltung von eingefleischten Ecchi-Jüngern, die ... [ mehr lesen ]keinen Wert auf den Rest legen so lange die Dichte an schlüpfrigen und feuchtfröhlichen Szenen nur hoch genug ist. In dieser Hinsicht enttäuscht "Kanokon" sein Klientel keineswegs und brennt vom Start weg ein schamloses und lüsternes Feuerwerk ab, welches an seinen Höhepunkten sogar haarscharf an der Grenze zur Pornographie wandelt, die hochgradig heißen Funken aber jedes mal noch frühzeitig genug verglühen lässt, so das alles beim regelkonformen "Nur anfassen, nicht reinstecken!" bleibt. Dennoch kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen das "Kanokon" sich mit der Intensität seines sexuellen Inhaltes weit über seine Artverwandten hinweg hebt und das völlig ohne Scham und schlechtes Gewissen. Für den erfolgreichen Einschlag des freizügigen Treibens hat man bei einigen Szenen, Kreativität walten lassen und teilweise tief in die Fetischkiste gegriffen: Ganzkörpermassagen mit eingeölten Körpern sind hier ebenso an der Tagesordnung wie erotische Brettspiele, sexy Cosplaykostüme und eine Idee Masochismus in Form von ein wenig Geklatsche auf's hell glänzende, weibliche Pfirsichpopöchen. Willkommene Abwechslung die sich, dem Einheitsbrei gegenübergestellt, als durchaus unterhaltungsfördernd auswirkt. Allerdings muss man eine recht hohe Toleranzgrenze für fast durchweg alberne Vorwände, die den meisten Ecchi-Szenen vorangehen, an den Tag legen, denn ein Großteil der Episoden strotzt nur so davon. Solange man aber den "Nicht denken, sondern Sabbern"-Knopf betätigt (sollte bei jedem Ecchi-Fan serienmäßig eingebaut sein), kann man das energische Kopfschütteln und Stirngeklatsche mit der Handfläche locker umgehen! Ob es noch etwas gibt was "Kanokon" neben dem ganzen Ecchi sehenswert macht? Meiner Ansicht nach absolut nicht, denn die Story ist wie bereits angesprochen komplett platt und nicht mehr als Fassade, ein schwaches Alibi für den sexuellen Inhalt und das war's! Bei den Charakteren fällt nur die Rolle des weiblichen Hauptparts aus dem Standardrahmen, da diese so derart übertrieben extrovertiert und nymphomanisch ist, wie keine andere weibliche Hauptrolle die es bisher in einem Ecchi zu sehen gab. Beim ganzen Rest bekommt man nur das übliche Stereoprogramm serviert, bei dem nur wenige Sympathieträger bei rausspringen und vor allem der männliche Protagonist eine ziemliche Belastung des Nervenkostüms darstellt. Zu guter letzt wären dann da noch die E-Comedy-Einlagen, die nur selten innovativ sind und auch dank ihrer etwas plumpen Art nur selten für den humoristischen Effekt sorgen können. Andere Ecchis wie z.B. "Green Green" haben hier in jedem Fall deutlich die Nase vorn. Fazit: "Kanokon" ist so anspruchsvoll wie 10 Meter Feldweg, dafür aber so versaut wie kein anderer seiner Artverwandten! Sollte man Ecchi-Fan sein so wird es Zeit für einen Kniefall! Wer sich nicht dazu zählt, der verschwendet mit diesem Anime nur seine Zeit!
Animation
Verglichen mit den meisten anderen Animes aus dem gleichen Entstehungsjahr, sind die Animationen von "Kanokon" wenig spektakulär, aber für einen Ecchi definitiv mehr als ausreichend. Wie es bei Animes dieser Art üblich ist hat man sich bei den Zeichnungen besonders auf das Charakterdesign konzentriert, bei dem das Hauptaugenmerk natürlich auf möglichst attraktive weibliche Figuren gelegt wurde. Glänzende Schenkel, Pobacken und Brüste sorgen hier in den Ecchi-Szenen für den Blickfang und auch die eine oder andere geschickte Kameraeinstellung gewährt hier so manch tieferen Einblick, ohne zuviel preis zu geben. Es werden sowohl Liebhaber von Teenagern bedient als auch Fans von Lolis und erwachsenen Frauen, was mit einschließt das man sich als Fan an nackten Riesenbrüsten, genau so ergötzen kann wie am unterentwickelten Vorbau von Mädchen die optisch um einiges jünger aussehen als sie es tatsächlich sind. Das bei so manchem Pantyshot sogar noch die kleinste Falte im körperbetont, enganliegenden Höschen gezeichnet wurde, dürfte ebenfalls gefallen bei der Fangemeinde finden. Ansonsten ist das Charakterdesign auf niedlich getrimmt und große, schmimmernde Kulleraugen und Stupsnasen (die manchmal sogar ganz verschwinden), gehören hier zum Standardrepertoire. Von den Figuren abgesehen, bekommt man nur Durchschnittskost geboten, was sich in wenig ansprechenden Backgrounds niederschlägt, die zwar die nötigen Details bieten, aber viel zu oft etwas blass und schluderig daher kommen. Es gibt auch noch ein paar wenige Action-Szenen zu sehen und der eine oder andere CGI-Effekt. Beides aber ebenfalls auf unspektakulärem Niveau. Insgesamt jedoch bietet "Kanokon" in dieser Kategorie genau das was ein Ecchi braucht und das sind eben die GANZ bestimmten optischen Leckerbissen die Fans des Genres definitiv mehr als genügen um Spaß beim zuschauen zu haben.
PS: Weil sich Leute darüber beschwerden das man keine Brustwarzen gezeichnet hat: Guckt die unzensierte DVD-Version! Da gibt's die kleinen Wonneknöpfchen im Überfluss! ;)
Sound
Opening und Ending sind wie von solchen Animes gewohnt sehr poppig und fröhlich. Man wird mit Sicherheit schon Besseres gehört haben, aber die Stimmung der Serie wird von beiden Liedern auf jeden Fall sehr gut unterstrichen. Die BGM ging bei mir nicht wirklich groß ins Ohr. Ein paar heitere, lustige Melodien bei turbulenten Comedyszenen, ein wenig Geklimper bei "dramatischen" Szenen und verführerisch, klingendes Gesäusel bei mancher Ecchi-Szene, untermalen die jeweilige Szene recht treffend, aber viel wird hier mit Sicherheit nicht im Ohr haften bleiben. Als Highlight kann man in dieser Kategorie getrost die Seiyuu-Leistungen nennen. Besonders Chizurus Sprecherin liefert eine tadelose Performance ab. Egal ob traurig, fröhlich, übertrieben theatralisch oder verführerisch und lüstern, sie bringt sämtliche Gemütszustände dieser Figur in absoluter Perfektion rüber. Auch Kouta bekommt durch Mamiko Noto eine erfahrenen und prominente Stimme verliehen. Das hat allerdings den Nebeneffekt das er noch erbärmlicher und winseliger rüberkommt als er es sowieso schon tut... Na ja, alles in allem ist die Vertonung von "Kanokon" recht in Ordnung, kann sich aber zu keiner Zeit über die Bezeichnung "solider Durchschnitt" hinweg heben.
Story
Die Story dreht sich um einen kleinen schüchternen Jungen, der eines Tages die Bekanntschaft mit einem sexy Mädel macht, welches sich aus unerfindlichen Gründen in unser extrem introvertiertes und optisch gänzlich unattraktives Weichei verknallt. Später taucht Mädchen B auf, das ebenfalls um seine Liebe buhlt und schon ist der Weg für das allseitsbekannte Love-Triangel geebnet, etliche Reibereien zwischen den zwei Buhlerinnen sind die Folge und es bleibt bis zum Ende der Geschichte ein einziger Kampf bis Mr. Unentschlossen sich endlich mal entscheidet. Der typische Ecchi-Comedy-Plot in Reinstform also. Angereichert wird das Ganze mit dem Umstand das die Mädchen Tiergeister sind, welche sich in der Welt von "Kanokon" unter die Menschen gemischt haben, und das bei besonders starkem Beziehungsbund zwischen Geist und Mensch eine Fusion möglich ist die dem Geist zu enormer Macht verhilft. Was sich auf dem Papier vielleicht gar nicht so uninteressant anhört und womöglich dazu in der Lage wäre den ganzen Standardtrott etwas aufzupeppen, entpuppt sich im Laufe der Story allerdings als schale Nebensache, welcher kaum große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mit böser Zunge könnte man sogar behaupten das die ganze Geschichte mit den Tiergeistern nur ein Vorwand für zusätzlichen Kemonomimi-Fanservice ist... Ansonsten verläuft die Handlung komplett episodisch. Die einzelnen Episoden haben unheimlich wenig Inhalt und bieten obendrein über weite Strecken schwachsinnige und an den Haaren herbeigezogene Plots, die nicht mehr als ein schlechtes Alibi für den Fanservice sind. Ich erinnere mich da nur an die Sache mit dem Bunnykostüm, dem man einen Fluch andichtet, nur um den weiblichen Hauptcharakter für die Dauer einer gesamten Episode im Cosplay zeigen zu können. Oder es geht um ein Gebräu das nach dem Verzehr die Brüste von Chizuru "verschwinden" lässt und die Charaktere zu dem Schluss kommen das sie durch sexuelle Stimulierung wieder wachsen könnten. Muss man dazu noch irgendetwas sagen? Als Love-Story entfaltet sich die Handlung übrigens nie und es wird direkt von Anfang an klar gemacht was Sache ist (die Bedingung für die Fusion alleine macht sofort klar wie unser Pärchen zueinander steht, nachdem es diese vollzogen hat). Man bekommt also keine treppchenweise aufgebaute Beziehungsentwicklung, wie in anderen Romance-Animes zu Gesicht. Das ist auch gut so, denn sonst hätte man den Ecchi-Gehalt nicht in dieser Intensität und Fülle präsentieren können. Alles in Allem ist die Story nicht mehr als eine dünne Plattform auf der sich Fanservice in Hülle und Fülle abspielt, aber mehr darf man bei einem Ecchi auch nicht wirklich erwarten.
Charaktere
Der männliche Hauptcharakter ist wohl der größte Schwachpunkt der Serie. Seine introvertierte Art ist derart übertrieben dargestellt, das man schon fast meinen könnte er wäre eine Karikatur dieses Stereotyps. Mehr als bei allen anderen, mit diesen nervigen Charaktereigenschaften gesegneten, Protagonisten verspürte ich das dringende Bedürfnis ihn zu packen und saftig zu ohrfeigen. Er ist ein schüchterner Winsler der sich nicht wehrt und nicht Nein sagen kann was ihn somit zum perfekten Opfer der weiblichen Heroine macht, welche sich in exzessiver Form an ihn heranschmeißt um mit ihm den Geschlechtsakt zu vollführen. Chizuru ist das andere Extrem und verkörpert die wollüstige, schamlose Verführerin in bisher noch nicht gekanntem Maße und in vollkommener Vollendung. Sie ist eindeutig der größte Fanservice-Magnet der Serie und gibt dem Fan das was er sehen will... und manchmal auch (fast) mehr! Allerdings wird auch sie nicht vom Klischee verschont und man hat von ihr schnell den Eindruck als wäre ihr Hirn in den Busen gerutscht. Zudem ist sie laut und des Öfteren ein ziemliche Zicke, was auf Dauer auf die Nerven geht und Sympathien von meiner Seite fast gänzlich abblockte. Ihre Nebenbuhlerin Nozomu ist da schon erträglicher und neben dem Fanservice für Freunde von kindlichen Figuren mit kleinen spitzen Brüstchen, sorgt sie mit ihren trockenen Kommentaren zuweilen für den ein oder anderen Lacher. Der Rest des Casts ist kaum erwähnenswert. Da tummeln sich nur weitere Stereotypen die nicht groß auffallen da sie nicht so überzeichnet dargestellt werden wie die Hauptfiguren. Von relativ lahmen Comedy-Reliefs wie Chizurus Bruder, bis hin zu den weiblichen Klassenkameraden die unauffällig ihr Dasein in Statistenrollen fristen und für irgendwann extrem ausgelutschte Runninggas herhalten, gibt es hier nichts zu sichten was Aufmerksamkeit erregen könnte. Manche Charaktere bringen zwar ein wenig Brisanz ins Geschehen, wie z.B. Nozomus Bruder, werden dann aber schon in der gleichen Episode für immer verabschiedet. Auf keinen Charakter wird näher eingegangen als es für nötig gehalten wurde und es gibt auch keine Hintergrunderörterung, weshalb manche Figur unbedingt die Beziehung zwischen Kouta und Chizuru stören will, bzw. warum sie gerade Kouta als Liebesziel erkoren hat. Na ja, im Endeffekt gilt auch in dieser Kategorie: Für einen Ecchi reicht es und solange die Charaktere für genügend nackte Haut sorgen wird der Fan zufrieden sein.
Wert
"Kanokon" übertritt Grenzen...FAST! Es steht zumindest fest das man mit dieser Serie den wohl freizügigsten Ecchi-Anime seit langem, vor sich hat. Freunde von schlüpfriger Unterhaltung kommen hier definitiv auf ihre Kosten und werden sich sicherlich auch nicht an der extremen inhaltlichen Armut stören die hier vorherrscht. Wem haufenweise nackte Titten & Popos nicht zur Unerhaltung ausreichen, der ist hier falsch und sollte sich andersweitig umsehen. Ich selbst bin kein großer Ecchi-Fan und wollte mich hier einfach mal von dem so hochgeprisenen, erotischen Inhalt überzeugen. Und... ja ich WURDE überzeugt! Also liebe Fans, RAN DA!!!! ;)
Unglaublich aber wahr... meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht und Kanokon ist wohl tatsächlich einer der besten Ecchi-Anime der letzten zehn Jahre.
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Zwar läuft diese Serie, deren deutschen Namen ich mal mit "Das Verhalten geschlechtsreifer Fabelwesen zur Paarungszeit" veranschlagen möchte, eigentlich genau so unspektakulär ab wie alle Ecchi-Serien mit Romantikeinschlag, doch werden die Stereotype und Genreklischees hier dermaßen überzeichnet, dass es eine Wonne ist, dabei zuzuschauen. Herzstück des Ganzen ist unsere voluminöse Hauptakteurin Chizuru, die wohl der laszivste Charakter aller Zeiten und ganz nebenbei ein neunschwänziger Fuchs ist. Das Objekt ihrer Begierde ist der etwas zu klein geratene Kouta, der ihren verführerischen Attacken willenlos ausgeliefert ist, wodurch die komplette Serie schmutiger und lüsterner erscheint als jeder Hentai. Natürlich lässt eine Rivalin nicht lange auf sich warten, die auch bald mit dem Loli-Wolfsgeist Nozomu die Bildfläche betritt.
Wie es in diesem Genre üblich ist, finden wir hier ein über die maßen ansprechendes Charakterdesign vor und auch Animation und Hintergründe sind dank guter Arbeit von XEBEC bedeutend besser als beim 08/15 Ecchi-Schrott. Etwas enttäuschend war allerdings die Geräuschkulisse, die sich nur einiger nicht sonderlich berauschender Standard-Hintergrundmelodien bedient. Immerhin ist aber eine davon ein recht netter Ska-Tune und sowohl Opening als auch Ending stehen der Serie ganz gut, auch wenn sie nicht wirklich außergewöhnlich sind.
Fazit: Für den "normalen" Animekonsumenten vielleicht nicht gerade eine Offenbarung, aber so degenerierte Menschen wie ich werden sich mit Sicherheit prächtig unterhalten fühlen. Es gibt haufenweise richtig gute (und vor allem "harte") Ecchi-Szenen, öfters was zu lachen und der Cast ist durch die Bank ansprechend und sympathisch. Anschauen, jetzt!
Da die Anime-Frühlingsseason 2008 viele Ecchi-Animes geboten hat, hab ich unter anderem auch einen Blick auf Kanokon geworfen. Ich warne gleich schon mal vorab: Kanokon hat extreme Ecchi-Szenen, die wirklich nur noch von KissXsis getoppt werden...
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Präsentation/Inszenierung: Wie schon erwähnt bietet Kanokon einen sehr hohen Grad an Ecchi und ist deswegen sicher nicht jedermanns Sache. Ich habe mir während dem Schauen nicht selten gedacht, dass ich hier einen Soft-Hentai, statt einer Ecchi-Serie schaue. Hier wird keineswegs gegeizt mit Szenen, wo man sich ständig denkt, jetzt passiert's gleich und die Charaktere legen los... Ein eigentlich netter Zusatz bei Kanokon ist die Tatsache, dass viele Charaktere hier Spirits sind und besondere Kräfte haben. Meiner Meinung nach ist dieser Aspekt aber viel zu kurz gekommen in der Serie und ich frage mich immer noch, wieso das überhaupt eingebaut worden ist, wenn nur so selten darauf eingegangen wird.
Kanokon hat mir als Ecchi-Fan ganz gut gefallen, aber ist insgesamt trotzdem einer der schwächeren Ecchi-Animes, die ich bis jetzt gesehen habe. Der Versuch "Je mehr Ecchi, desto besser ist die Ecchi-Serie", der hier betrieben wurde, ging nur bedingt auf. (bei KissXsis hingegen funktioniert das Ganze echt gut) Kanokon bietet insgesamt einfach zu wenig Abwechslung, um eine bessere Wertung von mir zu bekommen. Kanokon baut gegen Ende außerdem eindeutig ab und man bekommt ständig das Gefühl alles schon einmal im Laufe der Serie gesehen zu haben. Immer dieselben Szenen wieder und wieder... Warum gerade Kanokon die meisten, die normalerweise auf Ecchi-Animes nicht so gut zu sprechen sind, so loben kann ich nicht verstehen. Da sind die anderen Ecchi-Serien, die ich bisher gesehen habe einfach besser meiner Meinung nach. Zumindest haben die alle besser meinen Geschmack getroffen.
Charaktere: Die Charaktere sind typische Ecchi-Maschinen und die Körbchengrößen reichen von XXL bis XXS, damit für jedem etwas dabei ist. Der junge Kouta wird von der großbrüstigen Chizuru ständig angemacht und sie folgt ihm überall hin. Später kommt noch die flachbrüstige Nozomu hinzu, die Chizuru's Hauptrivalin ist und sich genauso an Kouta ranmacht. Wer vielleicht noch erwähnenswert ist, weil er viel für die Comedy beiträgt, ist Chizuru's Bruder, Tayura. Tayura sorgt laufend für tolle Szenen und seine Art ist einfach nur komisch. Ansonsten gibt's aber keine wirklich nennenswerten Charaktere.
Animationen und Musik: Der Zeichenstil und die Animationen sind ganz gut. Der Zeichenstil ist mal was anderes und hat einen eigenen Stil. Die Musikuntermalung ist eigentlich nicht der Rede wert. Das Opening ist nicht so mein Fall und die sonstige Musikuntermalung dudelt halt vor sich hin. - Nichts Besonderes.
Fazit: Wer sich gerne mal eine Ecchi-Serie anschauen möchte, die wirklich an die äußersten Grenzen geht, um nicht Hentai genannt werden zu können/wollen, sollte sich diese Serie anschauen (KissXsis mal ausgenommen jetzt). Ansonsten bietet Kanokon aber nicht vieles, außer ein paar gelegentlichen Lachern und kurzweilige Unterhaltung. Ich liebe Ecchi-Serien, aber Kanokon hat einfach nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Für Ecchi-Fans ist aber trotz meiner Kritik eines völlig klar: Kanokon wird den meisten Ecchi-Fans sehr gut gefallen. Da besteht garkein Zweifel. Alle anderen: Anschauen und selbst beurteilen.