Der Anime Black Blood Brothers handelt von den zwei Vampirbrüdern Jirou und Kotarou Mochizuki. Sie sind auf dem Weg zu der Special Zone, einem Ort an dem die Vampire (Black Blood) und Menschen (Red Blood) friedlich zusammen leben. Kotarou ist noch recht jung und oft unbesonnen, deshalb hat Jirou alle Hände voll damit zu tun auf ihn aufzupassen.
Das Schiff auf dem sie reisen, wird von der Vampirhunter-Elitetruppe, dem Company Supressions Team angegriffen, da sich auf ihm auch einige Vampirrebellen aufhalten. Unter ihnen soll sich auch ein Kowloon Child befinden. Diese werden gnadenlos von der Company gejagt, denn sie sind eine sehr ansteckende Vampirart. Normalerweise können Menschen nur dann in Vampire verwandelt werden, wenn sie gebissen werden und das Blut eines Vampires trinken. Bei einem Kowloon Child reicht es aus, wenn sie nur das Blut ihres Opfers trinken. Auch Vampire fürchten sie, denn ihr Biss kann jeden, egal ob Mensch oder Vampir ihre Kontrolle aufzwingen. Aus diesem Grund ist die Gefahr, dass die Kowloon Child-Blutlinie die Menschheit ausrotten könnte sehr groß. Sie zu bekämpfen und zu töten ist jedoch nicht besonders einfach, denn nicht alle Vampire sind gegen Sonnenlicht anfällig, sondern können im Tageslicht umherwandern. Silber allerdings ist tödlich für alle Vampire und sie können durch Knoblauch und Kreuze in Schach gehalten werden.
Jirou und Kotaru können dem Angriff auf dem Schiff entgehen und treffen auf eine Comprimizerin der Company. Mimiko Katsuragi hat die Aufgabe im Namen der Company Vampiren bei der Eingliederung in der Special Zone zu helfen und dafür zu sorgen, dass sie sich friedlich verhalten. Als sie erneut auf die Rebellengruppe treffen, dauert es nicht lange bis das Supressions Team der Company sie wieder aufgespürt hat. Doch Jirou scheint, obwohl er weit größere Kräfte als ein gewöhnlicher Vampir, hat nicht zu den Bösen zu gehören und Mimiko stellt fest, dass auch die Mitglieder der Rebellengruppe eigentlich keine bösen Absichten haben. Auf einmal ist Kotaru verschwunden, und die Rebellen werden vor dem Supressions Team durch eine Fähigkeit gerettet, die normalerweise nur ein Kowloon Child haben kann. Wer ist der Verräter in den Reihen der Rebellen und schwebt Kotaru in Gefahr? Jirou bietet dem Surpressions Team der Company seine Hilfe im Kampf gegen das Kowloon Child an, denn er hat schon vor zehn Jahren auf der Seite der Menschen in Hong Kong als Vampirkiller namens Silver Blade gekämpft. Das ist der Grund, warum er nicht nur Freunde unter den Vampiren hat, doch auch den Menschen und der Company kann er nicht vorbehaltlos trauen. Kann er seinen Bruder mit der Hilfe von Mimiko retten und was für Gefahren erwarten sie noch in der Special Zone?
BBB bietet dem Zuschauer gepflegte Popcorn-Unterhaltung ohne besonderen Anspruch. Eine mehr oder weniger bekannte und des Öfteren durchgekaute Handlung wird in einer neuen Szenerie reanimiert. Das Thema ist: Vampire und das friedliche Zusammenleben mit Menschen, nur dass es nicht sonderlich friedlich bleibt...
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Jirou, ein „Old Blood“ (besonders starker Vampir) und sein kleiner Bruder, Koutarou, sind die Protagonisten dieser Geschichte. Während Jirou sich noch annähernd normal gibt (für einen Vampir), ist sein kleiner Bruder das genaue Gegenteil: Klein, niedlich, unschuldig und einfach goldig (nervig). Dieser und sein erwachsenes, weibliches Pendant, Mimiko, haben mir ziemlich oft jegliche Freude am Zuschauen genommen. Kaum beginnt Jirou sich auszutoben, um den Bösen in den Allerwertesten zu treten, fangen die Moralpredigten auch schon an. Irgendwann ist es dann einfach nicht mehr lustig, sondern langweilig und verdammt nervig. Zum Ende hin bessert sich das Ganze zwar deutlich, aber irgendwo zuspät. Zumal das den Start für das Dreschen der hohlen Phrasen einläutet.
Positiv hingegen ist die Präsentation des Anime. Sowohl die Animationen als auch der Soundtrack wissen für eine TV-Produktion zu überzeugen und sind überdurchschnittlich gut. Die Bewegungen sind flüssig, die Kämpfe gut choreographiert und mit einer tollen, eher rockig gehaltenen, BGM untermalt, was will man mehr?
Fazit: Viel sagen kann man nicht, erscheint das Ganze doch nicht mehr wie ein Prolog. Die Geschichte wurde nur angekratzt und die wichtigsten Charaktere samt Fronten vorgestellt. Das macht es zwar nicht weniger sehenswert, aber irgendwie bleibt der Unterhaltungswert unter seinen Möglichkeiten. Auch wenn die Handlung in der Mitte etwas zäh wirkt, ein paar Charaktere gewaltig nerven und auch sonst nichts überragend ist, kann ich diesen, etwas kindlichen Anime doch weiterempfehlen. Erwartet aber kein Hellsing oder Trinity Blood.
"Good Morning everyone. Uh Kotaro, good morgning. By the way, why are you here? Brother said so many times to stay asleep, didn't he?" Diese Szene bleibt mir im Gedächtnis. Black Blood Brothers, ein Vampire-Action Anime, der actionlastig anfängt und eine solche Comedy Einlage anhängt, erweckte mein Interesse ... ... [ mehr lesen ] Handlung Mit einem Krieg in Hong Kong vor 10 Jahren gegen die Kowloon Children fing der Anime an. Eine Überfahrt mit einem Schiff in die Special Zone, in der Vampire und Menschen friedlich leben, folgte, in der Zeit 10 Jahre danach. Ein Suppression Team, die Vampire unbekannter Blutlinien unterdrücken und eine Begegnung mit einer Compromiser, einem Vermittler zwischen Mensch und Vampire, die unsere beiden Protagonisten rettet bzw. aufnimmt. Der Anfang war etwas chaotisch, jedoch verlor man den Überblick nie. Interesse wurde auch geweckt, doch die Handlung danach war eher flach, aber klar strukturiert. Wobei die Szenen, die von der Vergangenheit von Shirou berichteten, einige Fragen öffneten, jedoch wurden - zu meinem Leid - nicht alle davon beantwortet.
Charaktere Allgemein zeigten die Charaktere nicht sonderlich viel Tiefe. Unser Compromisser Mimiko erinnerte eher an einen Stereotypen, viel Gefühl für das, was richtig ist, ausdauernd, sensibel, etc. - eine Frau der Gerechtigkeit, wobei sie mir mit ihren Gefühlsjammereien etwas auf die Nerven ging. Kotarou dagegen das typische Kleinkind, das auch nur das Gute sieht. Shirou dagegen war schon etwas interessanter, aber auch nicht zu sehr. Eine zum Ende hin nicht ganz gelüftete Vergangenheit, ein Pessimist mit einer sonderbaren Fürsorge bei Kotarou. Seine Auftritte gingen von "sehr cool" über "freundlich" hin zu "sensibel/mitfühlend". Den anderen Charakteren werden im Anime nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, was mich zu dem Entschluss führte, über diese nichts zu schreiben - ok, Faulheit ist auch ein Faktor ;)
Sonstiges(Opening / Ending / Musik, Animation, Zeichnungen, Besonderheiten) Das Opening passte zum Flair des Animes - schnell und actionlastig. Das Ending dagegen ging auf eine andere Schiene, nämlich auf Shirou. Es gefiel mir überraschend gut. Grund dafür war die Symbolik, die Shirou's Vergangenheit übergreifend zu seiner Gegenwart darstellt, und die dazu passende Musik. Die Animation waren jetzt nicht außergewöhnlich, jedoch passend: Action-Szenen wurden schön dargestellt. Die Zeichnungen der Charaktere waren ordentlich und bei der Atmosphäre wurde gegen Ende dann noch eins draufgelegt. Im Großen und Ganzen, wie man es von einem Anime mit höherer Wertungen eben erwartet :)
Fazit Black Blood Brothers, ein Vampire-Action Anime, der dies eindrucksvoll darstellt. Für Fans dieses Genres eine Empfehlung. Auch für Neueinsteiger in das Genre ein solider Anfang. Jedoch hätte man diesen Anime noch leicht weiter ausbauen können ...
Naaaaaaja... Ich kann mich den ganzen Lobeshymnen leider nicht anschliessen, dafür ist "Black Blood Brothers" einfach viiieel zu durchschnittlich.
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Aber beginnen wir am Anfang. Ich habe mir diesen Anime wirklich komplet ohne Erwartungen angesehen. Noch nie davon gehört, noch nie was davon gesehen. Umso schockierter war ich, als mir in den ersten Folgen ein langweiliger Standart-Anime präsentiert wurde, der exakt in die gleiche Kerbe schlägt wie die Schlaftablette "Tokkou": lieblos, inovationslos, einfach etwas, was mal so nebenbei, ohne grosse Ambition protuziert wurde. Das Opening will mit seinen Bildern und der Musik besonders "cool" rüberkommen, zeigt dies allerdings auch zu offensichtlich, der Hauptcharakter will vom Designe her irgendwie eine Mischung zwischen Alucard und Vincent Valentine sein und die Zeichnungen sind auch nicht wirklich der Bringer... Nicht schlecht, aber eben... echt nichts besonderes. Dann wird auch noch die ganze Zeit versucht, Stimmung aufzubauen, was allerdings derart offensichtlich gehandhabt wird, dass man eigendlich nur noch auf Untertitel mit der Inschrift "Vorsicht: dramatik" wartet. Zudem sind die Dialoge einfach eine Zumutung. Was hier für Sätze geboten werden. Zum Beispiel steigt ein Kerl aus einem Sarg, der vorhin noch durch die Luft gesegelt ist, demonstriert seine Macht, und lässt dann einen Satz hören wie: "Ist Black Bloods heutzutage die Bezeichnung für uns Vampire...? Bravo, richtig geraten, ich bin ein Vampir!", sodass auch ganz bestimmt der hinterletzte Depp mitbekommt, dass es sich hier um einen Blutsauger handelt... ich wollte schreien! Und auch die Story: Menschen bekämpfen Vampire, Vampire bekämpfen Menschen, es gibt aber auch gute Vampire und eine Organisation, die die Menschen vor den bösen Vampiren schützen will... mal wieder. Wie gesagt, ich hatte echt das Gefühl, wieder eine stumpfe Standart-Kost vorgelegt zu bekommen. Zum Glück habe ich mich getäuscht. "Black Blood Brothers" weiss sich innerhalb der 12 Folgen kontinuirlich zu steigern. Der Protagonist Jiruo hat mit Alucard, mal abgesehen vom Aussehen, so gar nichts gemeinsam, und eine erfrischende, eigene Persönlichkeit und findet die Balance zwischen Grossem Bruder und kaltem Kämpfer im Verlauf der Serie immer besser. Auch die Geschichte zeigt sich, je länger je mehr, doch etwas origineller, als erwartet. Gerade in der Kontrollzone wird es interessant, weil man nicht dieses Statische Gut/Böse-Konzept hat, sondern wirklich versucht hat, eine Gesellschaft, mit verschiedenen Gruppen zu bilden. Zwar auch nicht extrem originel, dennoch mehr als Standart. Wie gesagt, präsentiert sich dieser Anime in vielerlei Hinsicht wie ein Steigerungslauf, sodass ich bei den letzten Folgen wirklich kaum mehr glauben konnte, dass ich zu Beginn eine derart miese Meinung darüber hatte. Auch ist wirklich viel los in diesen 12 Folgen. Kleine Twists in der Story sind vorhanden und auch Action-Freunde kommen auf ihre Kost. Das ganze endet in einem gut gezeigten Showdown, der die Staffel für sich zwar nett abschliesst, den Zuschauer dennoch mit dem Wunsch für mehr zurücklässt. Nichtsdestotrotz, "Black Blood Brother" kann leider auch zum Schluss nicht ganz überzeugen, zu viele der Maken, die zu Beginn vorhanden sind, können nicht ganz ausgemertzt werden. So bleiben die Dialoge die ganze Zeit langweilig und unterste Schublade und auch das Problem, dass die Stimmung derart erzwungen werden will bleibt bis zum Schluss bestehen. Zudem hat man zwar versucht, Charakterentwicklung zu zeigen, doch auch hier gilt das gleiche, wie bei der Atmosphäre: man nimmt sich zu wenig Zeit dafür und versucht es mit der Kopf-durch-die-Wand-Methode, was natürlich schief geht.
Fazit: "Black Blood Brother" hat viel Action, ordentliche Bilder und auch eine Story, die sich gut entwickelt. Ein solider Spannungsbogen ist vorhanden, und auf eine zweite Staffel darf man ruhig hoffen. Hoffen sollte man dabei jedoch auch, dass man sich dort etwas mehr Zeit nimmt und Mühe gibt. Denn die Dialoge und Atmosphäre, sowie Charakter-Entwicklung sind leider in diesen 12 Folgen ziemlich diletantisch gemacht und stören doch ziemlich im Gesammtbild.