Die Menschheit hat es geschafft: Durch den, per Umweltverschmutzung verstärkten Treibhauseffekt, ist das Eis an den Polarkappen geschmolzen. Es gibt nur noch wenige Orte, wo Menschen leben können - und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, schmiedet ein verrückter Professor, der durch Kreuzungen zwischen Mensch und Tier eine neue Rasse von Hybridwesen erschaffen hat, auf seiner Insel Pläne zur Vernichtung der Menschheit. Die übrig gebliebenen Staaten wollen das natürlich nicht zulassen und schicken ihre verbliebenen Kriegsschiffe los, um den Professor und dessen Ungeheuer aufzuhalten. Eines der Schiffe ist die Blue 6, ein hochentwickeltes U-Boot, dessen Crew im Militär hohes Ansehen genießt. Zwei Mitglieder dieser Crew sollen heimlich auf die Insel geschleust werden, um den Wahnsinn des Professors zu stoppen. Die junge U-Bootpilotin Mayumi Kino und der Kriegsveteran Tetsu Hayami machen sich wie befohlen auf den Weg, um das Unheil aufzuhalten, bevor alles zu spät ist. Werden sie es schaffen, oder wird die Menschheit untergehen?
Ein nachdenklicher Anime mit leichten Anklängen an Die Insel des Dr. Moreau, der überwiegend von seinen Dialogen und seinen Unterwasseraufnahmen lebt.
Es gibt Animes, mit denen man sich einfach nicht so recht anfreunden will. "Blue Submarine No. 6" ist so einer.
Angefangen mit einer Story, die versucht ist, das aktuelle Problem der Erderwärmung sinnvoll umzusetzen, gerät sie allerdings nur zur Grundlage für einen langweiligen und James Bond-mäßigen Rachfeldzug kombiniert mit den üblichen Weltherrschaftsgelüsten.
Natürlich darf dabei die typische Macho-Action nicht fehlen. Und so bombt und schießt sich unser wortkarger Held (zusammen mit den anderen heldenhaften U-Boot-Fahrern und Eiserne-Kreuz-Träger in Spe) durch mittelmäßige Animationen. Wobei ein Großteil noch dazu mehr schlecht als recht am Computer entstanden sind. Von dieser "Computeraction" gibt`s zwar viel zu sehen, aber richtig Spaß hat man daran nicht . . . ich zumindest nicht. ... [ mehr lesen ]
Die Charaktere bleiben dabei ebenso flach und undurchsichtig, wie die Motivation des Bösewichtes, der - von tiefen Depressionen geplagt - seine Geschöpfe auf die Menschheit loslässt. Jeder einzelne Akteur - sogar der Hauptakteur - lassen jegliche charakterliche Darstellung vermissen.
Der Sound macht leider auch nicht sonderlich was her. Ist die Geräuschkulisse noch "gantz" akzeptabel (Meeresrauschen, Unterwassergeräusche aller Art, zahlreiche Umgebungsgeräusche etc.), versaut schon wie so oft die lausige und unmotivierte deutsche Synchronisation jeden positiveren Eindruck.
Als Fazit bleibt von dem gut gemeinten Ansatz nur ein hirnloses, am Computer entstandenes Rumgeballere und Rumgebombe. Einmal gesehen, reicht für`s restliche Leben.
Also ich mag den Anime. Das einzige Problem ist, dass die Story viel zu schnell erzählt wird. Die Gespräche und Storysegmente wirken abgehakt und gestellt, da man ja die gesamte Story in 2 Std Spielzeit quetschen musste, was für so eine doch recht komplexe Story (und als solche war sie sicher mal gedacht) natürlich viel zu wenig ist. Naja, ich hab ihn mal so zwischendurch gesehen, dafür war er nicht schlecht. Ein Lückenfüller...
Die Story ist ganz in ordnung,Welt überflutet gibt Unterwassere Menschen krieg ist da(alles Realistisch wenn man sich gedanken macht,was alles in der Zukunft möglich seien wird.)Bei dem Zeichenstil kann man wirklich nicht mekern.Das Ending ist passned zu der Serie.Außnahme ist die deutsche Synchro ist nicht so schlecht ( 78%) gut würd ich sagen.
Fazit:Gut für Leute die Ü-Boote,also Krieg mit ner kurzen und raschen Story,aber guten Story sehen möchte,Anime ist ausgeglichen mit Kriegsszenen und ruhigen Szenen(Umgebung),super Zeichenstiel. Der Anime macht nachdencklich(zumindest. die Story).