Die Serie erzählt die Mangageschichte bis zum 7. Band (Berserk Max), jedoch in abgewandelter Form. Dieser Teil erzählt die Vergangenheit von Guts und Griffith.
Die Serie beginnt mit dem Krieger Guts, der nach dem Grafen der Region sucht. Nach einigen Kämpfen mit dessen Untergebenen, steht er dem Grafen schließlich gegenüber. Dieser verwandelt sich jedoch während des Kampfes in ein riesiges, schlangenartiges Monster. Nach dem gewonnen Kampf flieht Guts in den Wald, wo er von Stimmen geplagt wird. Es beginnt eine Rückblende:
Guts, nun als Jugendlicher, zieht als Söldner durch das Land. Nach einem erledigten Auftrag wird er, als er den Kampfschauplatz gerade verlassen hat, von Banditen angegriffen. Beim Kampf verwundet er diese schwer, es stellt sich aber heraus, dass es sich um keine Banditen, sondern um die bekannte Söldnergruppe handelt, die von Griffith geführt wird. Guts findet bei dieser Söldnerarmee seine neue Heimat, doch er ahnt noch nicht, wie sehr sein Schicksal mit Griffiths' verknüpft ist...
Ich habe schon viele Anime gesehen aber bisher konnte noch keiner auch nur annährend an meinen absoluten Favoriten Berserk anknüpfen. Dieser Anime ist zwar schon etwas älter, nichts desto trotz zählt er auch noch heute zu der Creme de la Creme aller Anime. Wenn man auf die Animationen schaut erkennt man recht schnell das Berserk schon fast 6 Jahre auf dem Buckel hat, dennoch passen sie perfekt zur überaus düsteren und beklemmenden Atmosphäre die Berserk ausmacht.... [ mehr lesen ] Auch die Story ist spannend und äußerst innovativ. Berserk bietet einen der besten Storytwists der Animegeschichte und man wird überrascht und geschockt sein wie sich die Dinge entwickeln. Die Charaktere sind einfach großartig und so unglaublich tief und originell. Der Cast dieser Serie zählt ohne Zweifel zum allerbesten was ich je gesehen habe. Untermalt wird dieses Meisterwerk von einem Soundtrack der sehr zu gefallen weiss, das Opening hat es mir besonders angetan. Berserk ist einfach ein absolutes MUSS für jeden der sich ernsthaft mit Anime beschäftigt. Es bleibt nur zu hoffen das der Anime in Form einer 2. Staffel fortgesetzt wird denn das Ende ist nicht nur vom Inhalt her grausam. Der Anime endet sozusagen auf dem Höhepunkt und ohne den Manga ist man sozusagen aufgeschmissen. Wie auch immer, Berserk hat mich auf der ganzen Linie überzeugt und ist in meinen Augen ein episches Meisterwerk.
Note: Dieses Review habe ich vor gut 7 Jahren geschrieben und habe den Anime zuerst gesehen und dann den Manga gelesen. Nun da ich bis Band 31 gelesen habe, muss ich sagen das der Manga dem Anime in fast ALLEN Belangen haushoch überlegen ist und ich rate aufgrund dessen jedem mehr zur Lektüre als zu dieser Serie (vor allem da die Story des Anime unvollständig ist). Rückblickend ziehe ich 5 % von der Gesamtwertung ab. Dennoch ist der Berserk-Anime nach wie vor ein herausragendes Werk und es gibt (zumindest im Anime-Universum) nach wie vor NICHTS vergleichbares!
Animation
Wohl einer der Schwachpunkte der Serie aber wie ich bereits sagte, dieser Anime ist schon etwas älter und somit sind die Animationen nicht sehr weltbewegend. Schwach animierte Bewegungsabläufe und Standbilder geben sich hier zusammen mit kargen undetaillieten Backgrounds die Klinke in die Hand. Dennoch passen die Animationen irgendwie zur düsteren und brutalen Atmosphäre der Serie.
Sound
Mythisch und bedrohlich klingt die Musik und passt einfach so dermaßen perfekt das man Gänsehaut bekommt. "Forces" ist ein großartiges Stück und auch das Opening gehört zu meinen absoluten Favoriten.
Story
Die Story von Berserk behandelt unheimlich viele tiefgründige Themen: Es geht um Kameradschaft, Vertrauen, Verrat, gemeinsame Ziele und Träume. Sie ist unglaublich einfallsreich und tief im wunderbaren Zusammenspiel mit den Charakteren. Es passiert viel unerwartetes und man möchte um jeden Preis die Geschichte bis zum bitteren Ende verfolgen.
Charaktere
Auch eine der Stärken dieses Meisterwerks. Besonders Gatsu und Griffith sind großartige Figuren. Man muss sie lieben, da gibts kein wenn und aber. Gatsu allein wegen seiner coolness und Einstellung, "Siegen oder Sterben", nach diesem Motto richtet er sein Leben aus und vertraut niemandem außer seinem Schwert und sich selbst, bis er auf Griffith trifft der sein Leben grundlegend verändert. Griffith hingegen kommt zu Beginn geheimnisvoll, edel und unheimlich charismatisch daher doch wandelt sich gegen Ende der Serie komplett und man wird Zeuge von Unfassbarem was man im Leben nicht erwartet hätte. Die Entwicklung dieser 2 Figuren allein ist mit das spannendste der ganzen Serie. Doch auch Kjaskar macht im Verlauf der Geschichte einige interessante Phasen durch und auch Nebencharaktere wie Judeau hinterlassen tiefen Eindruck. Ein schlichtweg genialer Cast ohne den die Serie niemals bestehen könnte!
Wert
Dieser Anime ist ein absoluter Pflichtkauf, ich habe die DVDs NATÜRLICH schon längst gekauft! Das man sich diesen Anime schon fast automatisch noch hundertmal ansehen kann muss ich wohl nicht extra erwähnen. Berserk ist ein sehr guter Anime den man Leuten vorführen kann die bisher dachten das Animes nichts als Kinderkram sind ;)
Ich habe eine lange Zeit einen großen Bogen um Berserk gemacht, weil mich so mittelalterliche Geschichten nur bedingt interessieren und weil ich gehört habe, dass das Ende ein Witz sein soll und ich hasse offene Enden und dergleichen. Ich hab mich dann aber doch dazu überwunden und hab mit Berserk angefangen. ... [ mehr lesen ]
Story: Bei Berserk geht es um Guts, einen jungen Schwertkämpfer, der durch Zufall auf die Söldnertruppe mit den Namen "Falken" trifft. Dessen Anführer, namens Griffith, fordert ihm zum Zweikampf heraus und als Guts verliert, fordert ihn Griffith auf sich seiner Truppe anzuschliessen. Nach vielen Kämpfen steigen die Falken immer weiter auf und aus der einstigen Söldnertruppe wird eine Armee, die vom Volk gefeiert wird...
Berserk bietet sehr spannende Kämpfe und eine gute Story, die leider ein sehr mageres "Ende" hat... oder stopp, was red ich denn da? Es gibt ja garkein Ende. Das Ende ist, wie hier schon viele gesagt haben, ein Witz. Die 25 Folgen bauen die Story auf und genau wenn diese dann nochmal so richtig in Fahrt kommen würde ist's einfach aus. Die letzten 3 Episoden sind wirklich krank und man ist angespannt, was nun wohl passieren wird und wie das Ganze ausgehen wird... aber nichts da. Es hört einfach mittendrin auf... Deshalb gibt's hier von meiner Seite einen Riesenpunkteabzug.
Charaktere: Die Charaktere sind alle ziemlich gut gemacht. Guts muss man einfach mögen, Griffith ist der geborene Anführer, Kjaskar ist eine typische Frau, die zum Kämpfen erzogen wurde und die restlichen Charaktere, wie Rikkelt & Co. sind auch alle ziemlich cool.
Animationen und Musik: Der Zeichenstil ist zwar überhaupt nicht mein Fall, weil er für mich einfach schon zu alt ist, aber für dieses Alter ist er trotzdem gut. Die Musik fand ich immer sehr passend.
Echt schade, denn im Grunde ist Berserk ein sehr guter Anime, aber dieses Ende versaut dem Anime meiner Meinung nach einfach eine höhere Wertung... warscheinlich ist's sich wegen Geldmangel nicht mehr ausgegangen den Anime fortzuführen... sehr schade.
Fazit: Ein spannender Ritter-Anime, der leider ein offenes Ende hat. Für Ritter-Fans ein Muss. ABER: Sicher nicht jedermann's Sache.
Ein Hieb hier, ein Hieb da, und schon spritzt das Blut fontänenartig aus den getroffenen Körpern. Wer mit martialischen Animes wenig anfangen kann, dem sei von Berserk abgeraten, denn über weite Strecken bietet die Serie außer derartiger Handlung eher wenig. ... [ mehr lesen ]
Die Geschichte ist schnell erzählt. Es geht um den Aufstieg von Griffith, Anführer einer Söldnertruppe, der sich der kampfbegabte Guts anschließt. Was folgt sind zunächst Gemetzel über Gemetzel, bei denen das Blut großflächig über den Bildschirm flimmert. Schließlich wird einem dann aber doch noch Abwechslung geboten, indem man Thematiken wie politische Intrigen, Kameradschaft, Eifersucht, Verrat, etc. einbaut und das Ganze hin und wieder auch mit übernatürlichen Geschehnissen würzt. Diese Handlungselemente sind durchaus unterhaltsam und spannend und retten damit auch den Anime, denn die Kämpfe, so blutig sie auch sein mögen, sind nicht sonderlich aufregend, nachdem eigentlich immer nur reihenweise Gegner von Kriegern Marke Einmannarmee niedermetzelt werden. Realismus oder historische Korrektheit braucht man sich dementsprechend nicht zu erwarten. Schwerter gehen durch Rüstungen wie durch Butter, Armbrustschützen werden trotz offensichtlicher Effektivität nur im Ausnahmefall eingesetzt, etc. Die Hauptpersonen, zumindest die wenigen auf die näher eingegangen wird, sind ausreichend sympathisch und der eine oder andere Interessante ist auch dabei. Besonders Griffiths undurchsichtiger Charakter sei hier lobend hervorgehoben. Ansonsten bietet sich einem wenig Innovatives. Manche Entwicklungen der Charaktere kann man schon früh vorausahnen und bei den Nebenfiguren sind diverse Stereotype natürlich wieder massenweise vorhanden, wenn sie auch nicht weiter negativ auffallen.
Was den Eindruck des Animes erheblich verschlechtert ist das Ende, obwohl man es ja gar nicht so nennen kann. Eine Geschichte mittendrin einfach abzubrechen, das muss man sich erst einmal trauen. Doch schon bevor es einen etwas fassungslos zurücklässt, hat die Geschichte bereits einen negativen Schwenk erfahren. Die nun auftretenden Fantasyelemente sind einfach nur billig und wirken auf mich besonders altbacken und überholt.
Fazit: Vielleicht lässt er sich am besten als eine Art klassischer Fantasy Anime im mittelalterlichen Setting beschreiben. Für so was muss man wohl auch ein gewisses Faible haben, denn sonst bietet einem die Serie stellenweise zu wenig und man stößt sich auch an der etwas altbackenen Inszenierung. Auch wenn die Handlung nach den eher langweiligen Anfangsfolgen noch positiv überrascht, treten doch immer wieder Längen auf und die Qualität der letzten Episoden ist der Tiefpunkt. Für mich kein Must-see sondern eher was für Fans, das aber immerhin zwischendurch auch immer wieder interessantere Handlungselemente bietet.