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Kurz vor Weihnachten UC0079. Eine ZEON-Einheit wird auf die Kolonie Libot bei SIDE6 eingeschleust, um Gerüchte über eine neue Waffe der Erdallianz zu bestätigen. Bernhard Wiseman, ein junger Pilot dieser Einheit, stolpert dabei über einen kleinen Jungen, der auch auf der Kolonie lebt und die Einheit mit seinem Wissen über die Kolonie unterstützt. Diese entdeckt jedoch die Einheit, und es brechen schwere Kämpfe aus. Da kommt der Befehl von der Flotte: Sollte die Waffe nicht bis Heiligabend zerstört sein, wird die Kolonie mit Atomraketen bombardiert.
Kriegsdrama, stellenweise komisch, aber auch harte Action.
Diese OVA unterscheidet sich in vielen Punkten vom gängigen Prinzip nach dem eine Gundam-Serie im Üblichen abläuft. In “War in the Pocket“ hat man es ausnahmsweise mal nicht mit einem jungen Mann zu tun der mir nichts dir nichts in einem riesigen Mecha landet und damit in den Krieg zieht. Die Geschichte wird dieses Mal aus der Sicht eines Kindes erzählt und konzentriert sich weniger auf Mecha-Schlachten und Space-Battles, viel mehr versucht sie dem Zuschauer eine kriegskritische Botschaft zu übermitteln.... [ mehr lesen ] Ich muss sagen das dies der OVA am Ende auch wahrhaftig recht gut gelingt und ihr Ziel, beim Publikum Eindruck zu hinterlassen, auch erreicht, jedoch bin ich persönlich insgesamt nicht wirklich zufrieden mit “War in the Pocket“. Hauptsächlich liegt meine Unzufriedenheit darin begründet das die OVA in den Episoden 1-5 einen viel zu lethargischen Eindruck macht und die Handlung einfach nur so vor sich herdümpelt ohne das auch nur im Entferntesten etwas Nennenswertes passiert. Doch damit nicht genug, ich konnte manchmal nur noch mit dem Kopf schütteln angesichts der immens hohen Anzahl von zufälligen Ereignissen die aus heiterem Himmel passieren um die Story voran zu treiben. Auch ist die Logik so manches Mal in Frage zu stellen. Ich meine, in einer Episode wird man z. B. Zeuge wie ein junger Mann in Begleitung eines Kindes eine Militärbasis, in der eine Top-Secret-Waffe untergebracht ist, scheinbar mühelos infiltriert und danach wieder rausspaziert als wäre es ein Kinderspiel, also bitte…! Und es gibt noch ein paar Beispiele mehr in der Richtung, die dafür sorgten dass ich mich so manches Mal fragte ob ich die ganze Schose überhaupt ernst nehmen soll. Was mich ebenfalls störte war der Hauptcharakter. Klar, er ist ein Kind, Kinder sind naiv und besitzen in den meisten Fällen keinen ausgeprägten gesunden Menschenverstand aber Al ging mir einfach tierisch auf die Nerven mit seinem Verhalten und seiner Blauäugigkeit in Sachen Krieg und dessen wahre Natur. Wenn man bedenkt wie die Message von “War in the Pocket“ lautet, dann ist es natürlich klar, dass man diesen Charakter so darstellen muss um sie am Ende überzeugend durchzudrücken aber ich konnte einfach nicht anders als ihm Antipathien entgegen zu bringen. Der beste Charakter ist wohl Bernie, denn er ist neben Al am Ende der einzige der so etwas wie Entwicklung vorweisen kann. Der Rest ist kaum erwähnenswert und bleibt von Anfang bis Ende völlig uninteressant (nur Chris stellt da noch einen Lichtblick dar, der allerdings auch eher winzig ist). Das Beste an “War in the Pocket“ ist die letzte Episode, und das mit Abstand: Sie ist dramatisch, tragisch, mitreißend und verleiht der Geschichte Tiefe. “Krieg ist kein Spiel, Krieg ist grausam und unerbittlich“, eine zugegeben gängige Botschaft, jedoch eine die man nicht oft genug thematisieren kann, ob in einer Serie, einem Film oder einem Buch. “War in the Pocket“ ist zwar über weite Strecken recht langwierig, unlogisch, öde und mit einem viel zu bequemen Handlungsverlauf gesegnet aber das vortreffliche übermitteln dieser Botschaft muss man dieser OVA am Ende dann doch zu Gute halten. Im Endeffekt wäre es wohl besser gewesen einen Film aus “War in the Pocket“ zu machen anstelle von 6 Episoden von denen 4,5 ein regelrechtes Schnarchfest sind. Episode 6 ist super, wenn nicht sogar Top aber bewertet man die gesamte OVA so überwiegen die Negativpunkte einfach zu deutlich. Eigentlich schade drum, Potential war vorhanden und mit ein wenig mehr Finesse in Sachen Skript und Cast hätte man hier etwas wahrhaftig Großartiges schaffen können.
Einer der Besten Gundams meiner meinung nach. 0080 konzetriert sich aber eher auf die Characktere aber trotzdem kommt die Mechaaction nicht zu kurz
Diesmal werden die Seiten vertauscht und es dreht sich um ein Zeonteam und einem kleinen Jungen der sich mit einem Notgelandeten Zeonpiloten anfreundet
Trotz der Kürze der OVA hinterlassen die Protagonisten einen Bleibenden eindruck und sind Wunderschon lebendig dargestellt das Ende ist so ziemlich das Tragischte was ich in allen Gundam serien gesehen habe
Fazit für mich : Ich kann die Serie immer wieder sehen und bin jedesmal wieder begeistert und ergriffen vom Schicksal der Protagonisten