Der zwölfjährige Tyson hat nur ein Ziel - Beybladeweltmeister zu werden. Beyblades sind kleine High-Techkreisel,die man mit seinem Willen kontrollieren und so gegeneinander kämpfen lassen kann. Es gilt als DIE Sportart schlechthin, was aber nicht heißt, dass es immer fair zugeht. So trifft Tyson auf seinem Weg zum Beybladechamp auf niederträchtige Gangs, stellt sich zwielichtigen Personen entgegen und kämpft sich seinen Weg nach vorne. Währenddessen muss er erkennen, dass es sich bei Beyblades um mehr handelt als einfaches Spielzeug. Bitbeasts, mystische und uralte Wesen mit enormen Kräften, können sich in ihnen verstecken und dem Beyblade den nötigen Powerschub verpassen; was ihm oft auf unangenehme Weise klar gemacht wird. Begleitet von Kenny, dem Computergenie, und dem Rest seines Beybladteams steigt er an die Spitze und verhindert sogar die Weltherrschaft...
Beyblade habe ich ziemlich direkt nach Erscheinen in den Staaten kennengelernt, also noch bevor es hier in Deutschland ausgestrahlt wurde. Damals war ich (ja, ich stehe dazu *g*) großer Fan der Serie. Inzwischen hat sich diese Euphorie jedoch gelegt und ich kann die Sache - nach deutlich längerer Anime-Erfahrung - doch deutlich neutraler und objektiver bewerten, zumal ich erst vor Kurzem aus Nostalgiegründen erneut die erste Staffel gesehen habe. ... [ mehr lesen ] Die Serie ist - im Gegensatz zu vergleichbaren Durchschnittsproduktionen (wie Pokémon oder den anderen Beyblade-Staffeln) - eigentlich gar nicht so schlecht. Die ersten Folgen sind nicht so sehr abgedreht und man hat wirklich den Eindruck, dass die Kreisel nicht so abgedrehte Überteile sind, wie sie in den späteren Staffeln dargestellt sind (trotzdem find ich es nervig, wenn Leute sich drüber beklagen, dass die Kreiseln unrealistisch sind und bei anderen Animes, die DEUTLICH unrealistischer sind, die Klappe halten... ^^) Dem Vergleich zu anderen Serien besserer Qualität hält die Serie jedoch nicht Stand.
Die Story ansich ist recht schnell und einfach erzählt: Tyson und seine Jungs, die Bladebreakers, wollen die Weltmeisterschaft im Beybladen gewinnen. Neben einer klitzekleinen Verschwörung gegen Ende der ersten Staffel, die doch ganz interessant ist, da sie die Vergangenheit des mysteriösen Kai etwas näher beleuchtet wird, ist sie normaler Durchschnitts-Einheitsbrei. Allerdings ist die Botschaft (die jedoch genretypisch an den Kopf des Zuschauers geballert wird, dass ihm Hören und Sehen vergeht) von wegen Freundschaft und Fairplay durchaus nett und für die kleineren Zuschauer auch erzieherisch sicherlich sinnvoll. Besonders lustig fand ich auch den Seitenhieb gegen die Amerikaner: Nicht nur im Militär, sondern auch im Beybladen setzen die Amis nicht auf Fairplay, Sportlichkeit und Können, sondern auf Geld und Technik! *lach*
Auch zeichnerisch macht die Serie nicht viel her: Standbilder und viele, viele Speedlines sowie statisch wirkende Animationen sind häufig, die Kämpfe sind jedoch ganz nett in Szene gesetzt und alles in allem ist die Serie zeichnerisch deutlich besser als vergleichbare Serien (wie Pokémon). Gegen moderne Anime fürs ältere Publikum kann Beyblade jedoch nicht aufbegehren.
Sound und Synchronisation sind typisch deutsch - und wir wissen, was das bei RTL2 heißt: "§($U"§=(!!! Die von mir bevorzugte englische Fassung hat jedoch diese Mängel nicht, im Gegenteil: Für eine Billigproduktion ist die Synchronisation außerordentlich gut und auch die Songs sind im Englischen deutlich fetziger und besser. Vor allem das Opening ist eigentlich ein richtiger Ohrwurm gewesen, als ich die Serie damals das erste Mal gesehen hatte.
Fazit: Als Unterhaltung nebenher gerade für Nostalgiker (oder für Fans) sehenswert. Trotz der vielen Mängel ist die erste Staffel erträglich, gerade im Vergleich zu den anderen Seasons. Und die Sache mit den Kreiseln und den Bit-Beasts ist wenigstens halbwegs innovativ. Ich hab schon Dümmeres gesehen. Und auch Besseres: Wer was Anspruchsvolles sucht, kann sich ja meine Toplist ansehen und wird erkennen, dass Beyblade sicherlich nicht dazugehört, auch wenn ich die Serie "ganz nett" finde.
Eine einfache,simple Story mit den "üblichen" Elementen: Kleiner Tollpatsch entwickelt sich zum Weltretter. Was die Story aber verpatzt,holen die Charaktere wieder rein.
Die vielen,facettenreichen Charas schließt man sofort ins Herz; da sieht man auch von einer faden Story hinweg.... [ mehr lesen ] Es gibt für jeden Geschmack eine Person,die einen an der Serie hält,und gerade das Fanwork zu Beyblade ist aufgrund dieser Tatsache der weit verbreiteste überhaupt.
Animation&Synchronisation:
Die Synchronisation ist,wie bei den meisten älteren Animetiteln sehr gut gelungen. Bei der Anmation gibt es jedoch einiges aus zu setzen.
In der ersten Staffel ist das ganze noch sehr billig und an den Stil des Mangas gehalten;die Beyblades sind genau gezeichnet,doch die Charaktere sind gern aufgeplustert und die Proportionen ungenau.
In der zweiten staffel ist es das "chibi"-ähnliche design der Charas das ziemlich abschreckt;denn es passt überhaupt nicht zur actionreichen Handlung.
In der dritten Staffl gibt es jedoch nichts an der Anmation auszustetzen.
Kurz:
Auf gewisse Weise ist Beyblade zwar eindeutig Massenware und die Handlung ist etwas lasch;aber wer einen Blick wagt wird sofort von den Charakteren gefangen sein und sich gar nicht mehr losreißen können. ein Anime für einsame Stunden!
Die Story ist nicht gerade gut,aber recht einfach und das ist auch für das Zielpublikum,nämlich die kleinen genau richtig. Der Zeichenstil ist ganz gut,die Animationen flüßig. Hierbei ist die Deutsche-Synchro auch nicht schlecht. Das Op(1+2) & En sind ganz in ordnung und haben auch gute SZenen.
Fazit:Ich bin leider nicht in der Zeilgruppe,aber naja habe es mir angegcukt und naja auch ein bischen mitgefiebert.Aber man kann eigentlich schon vor der Mitte jeden Kampfes sagen wer gewinnt.Kann diesen Anime wirklich keinen empfehlen außer Fans von so etwas.