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Die Bühne ist eine gewisse Hafenstadt in der Kantou Region. Dort wohnt Tandouji Arma, der ein einsames Leben lebt. Eines Tages wird er von Aiba Ruri gebeten, seine Macht der Heiligen Sieben, die in Arma liegt, zu benutzen. Allerdings will Arma nichts von seinen Kräften oder von Aiba Ruri wissen. In der Vergangenheit hatte Arma Leute mit dieser Macht verletzt. Seit diesem Moment hatte er sich geschworen, seine Macht nicht mehr zu benutzen. Als die friedliche Stadt von einem Monster angegriffen wird, entscheidet Arma widerwillig, seine Kraft der Heiligen Sieben zu verwenden. Allerdings verliert er die Kontrolle über seine Kräfte und die Situation wird noch schrecklicher. In diesem Moment kommt Ruri ihm zu Hilfe...
Action-Fans aufgepasst! Ihr wollt einen Anime mit einigen tollen Kämpfen? Ihr wollt Helden, die sich verwandeln? Ihr wollt dabei noch ein ansprechendes Charakterdesign? Und ihr braucht dabei auch keine sonderlich gute Handlung? Dann denke ich, sei Ihr bei Sacred Seven genau richtig.
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Der Anime liegt einen sehr guten Start an den Tag mit herausragend animierten Actionsequenzen und er bietet im Grunde auch genug Potenzial für die Handlung, die letztlich aber nicht mehr als Standard ist und durch Schulfest- und Strandepisoden teilweise auch nicht sonderlich vorankommt. Das macht sich doch ziemlich negativ bemerkbar, zumal die Handlung nur über 12 Episoden geht, da ist sowas meiner Ansicht nach fatal, verschwendete Sendezeit sozusagen.
Bleiben dann noch die Charaktere, von denen man doch ein paar interessante am Start hat, wie Protagonist Tandoji, der anfangs recht lustlos und kühl erscheint, an seiner Seite steht Ruri, ein reiches Mädel, welches Tandoji mit ihren Edelsteinen daran hindert, durchzudrehen. Ja, ihr habt richtig gehört! Selbstverständlich hat der Protagonist besondere Kräfte und er steht da mit Sicherheit nicht alleine dar. Die sogenannten Darkstones bedrohen die Menschen in der Umgebung und man wittert eine Verschwörung. Außerdem gibt es noch eine weitere Partei, die aus den meiner Meinung nach besten Charakteren besteht, Fei und Kenji, die wie jeder wichtige Charakter eine tragische Vergangenheit haben, doch deren Entwicklung aus ihrer Lage hat mir sehr gut gefallen und sympathisch sind sie allemal.
Jeder Charakter hat seine Momente, dennoch am meisten gelungen sind die Actionszenen, allen voran die aus der ersten Episode und auch die in den letzten beiden. Es macht einfach Spaß zuzuschauen, auch wenn die Kämpfe nicht mehr als gut aussehen, man sollte hier also keinen Tiefgang bezüglich Taktik oder ähnliches erwarten. Besonders Mühe hat man sich auch bei dem Charakterdesign gegeben, die vielen Details in den Kleidungen stechen wirklich sehr positiv hervor und sehen einfach toll aus. Der Soundtrack geht auch in Ordnung, passt eigentlich immer und das Ending, welches später zum Opening wird und auch einige Auftritte mitten in einer Folge hat, ist wirklich sehr gelungen und bringt die Stimmung gut herüber, es repräsentiert praktisch den Anime.
Sacred Seven ist einen Blick wert für Action-Liebhaber, die auf Anspruch und Tiefe keinen Wert legen und über so einige Durststrecken hinsichtlich des Voranschreitens der Handlung hinwegsehen können. Ich fand es okay, aber hier und da war es eben schon langweilig, wenn es mal gerade nicht krachte.