Eine mysteriöse Gruppe von Ninjas startet einen Überraschungsangriff auf Konoha bei dem die Stadt großen Schaden nimmt. Dadurch könnte der Alptraum aller Shinobi, ein weiterer Shinobi Weltkrieg, Realität werden. Sasuke, welcher Konoha verlassen hatte um seinen Bruder Itachi zu töten, taucht erneut vor Naruto an einem unbekannten Ort auf um diesen Krieg zu verhindern.
Eine richtige Enttäuschung. Nachdem dem 4. Naruto Film, welcher mich gut unterhalten hatte, habe ich mich auf Kizuna gefreut, doch keine meiner, sowieso schon geringen, Erwartungen konnte erfüllt werden. Natürlich war klar das es sich hier um kein Meisterwerk drehen würde, aber dieser Film versagt auf ganzer Linie, so dass ich zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendwie gut unterhalten wurde.
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Obwohl der Zeichenstil des Films im Vergleich zur Serie einiges zulegt ist keiner der Kämpfe auch nur im entferntesten spannend. Das mag allerdings auch an dem für Naruto typischen, einfallslos gestalteten Bösewicht liegen. Überhaupt sind die neu auftretenden Charaktere bestenfalls so interessant wie die in den bereits bekannten Fillerfolgen. Das immergleiche Schema, welches Naruto schon zu oft benutzt hat, wird an allen Ecken und Kanten ersichtlich. Genau deshalb besitzt dieser Film so gut wie keine Besonderheiten. Im Gegenteil, mir kam es so vor als ob extra viel Fanservice für Hardcore Narutofans eingebaut wurde, so wie z. B. Sasukes Auftritt, der wohl mehr als fragwürdig ist.
Fazit
Hier gibts wohl nichts mehr zu sagen, außer das alle Leute deren Lieblingsanime nicht Naruto heißt hiervon unbedingt Abstand halten sollten. Für mich persönlich fast der Schlechteste aller Narutofilme, ein spannende Story und gute Unterhaltung sieht leider anders aus.
Und wieder einmal eine Kinoadaption oder sollte ich besser sagen Kinointerpretation eines Endlos Fighting Shounen. Naruto fillert sich zum fünften Mal über die Kinoleinwand, das heißt altbekannte Story gepackt in hübsche Animationen. Dieses Mal hat sich die Marketingabteilung auch was Tolles ausgedacht, um die Fans in die Kinos zu locken: Sasuke, Antiheld und zweitgrößte Heulsuse der ganzen Story darf mal wieder auftreten und offensichtlich auch Kämpfen.
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Zunächst aber mal die Story: Sky Ninja, die wie der Name schon andeutet auf den Luftkampf spezialisiert sind, machen keine 10 Minuten lang einen Pearl Harbour Gedächtnisangriff auf Konoha und sind danach auch schon Freiwild. Naruto darf stattdessen einen Arzt samt dessen Schülerin Amaru zu einem Dorf begleiten was natürlich früher oder später zur Konfrontation mit dem Obermotz führt. Dieser hat das wenig originelle Ziel ewiger Jugend und Weltherrschaft, sieht aber verglichen mit den üblichen Fillerbösewichten erfrischend anders aus, wäre da nicht die offensichtliche Ähnlichkeit mit Charakteren aus Dragonball Z. Leider gibt es außer ihm keine anderen Antagonisten, so dass die meiste Zeit Fallobst verprügelt wird – Rache für Pearl Harb… äh Konoha.
Nach einigen Kämpfen und einem Kyuubiauftritt taucht zum Schluss dann auch Sasuke auf und darf dann beim Endkampf aushelfen, was aber auch so ziemlich das einzige ist, was an dem Kampf erwähnenswert ist. Sasukes kompletter Auftritt war mehr oder weniger heiße Luft, Fanservice um ein paar Zuschauer zu locken, wie es Narutos "Tod" im Vorgänger auch war. Kampftechnisch war halt das Auftreten der Nebencharaktere deutlich besser inszeniert, nicht nur dass es oft und schön knallt, die dazugehörigen Sprüche geben dem ganzen doch eine gewisse Komik.
Narutos Mitstreiter sind dieses Mal übrigens ausschließlich weiblich – und dementsprechend nutzlos wenn es ums Kämpfen geht. Amaru macht Sakura nicht nur als Ärztin Konkurenz und Hinatas Grund in dieser Gruppe zu sein ist wohl der Haremcharakter, den das ganze kurzzeitig hat.
Optisch ist das ganze natürlich gut gelungen, auch in den ruhigeren Szenen sieht man teilweise deutlich bessere Details als in der Serie (Stichwort Kanufahrt). Der Soundtrack hat ein paar frische BGMs sowie einige bearbeitete BGMs aus der Serie dabei, hier gibt’s nichts zu meckern.
Alles in allem ganz ok, wobei der direkte Vorgänger aufgrund der zahlreicheren Gegner und den daraus resultierenden Kämpfen besser ist. Doch vor den anderen Vorgängern muss sich dieser Film nicht verstecken. Man sollte aber im Vorfeld die Erwartungen in Sasukes Auftritt zurückschrauben, dann kann man den Film noch am ehesten genießen.
Amaru wurde offensichtlich auf Vorlage von Narutos Mutter geschaffen. Diese wurde zunächst auch als vorlauter Tomboy beschrieben, dazu kommt die gleiche Haarfarbe.
Mittlerweile kann man ja schon getrost sagen, dass die Naruto-Filme nur dann unterhaltsam sind, wenn man nicht den Fehler macht, sie mit der Serie in Verbindung zu bringen. Und auch Naruto Shippuuden: Kizuna beweist einmal mehr, wie grandios dieses Prinzip immer wieder greift.
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Wie alle bisherigen Movies zu Naruto, hat auch Kizuna den großen Schwachpunkt, dass es dem Storyverlauf der Serie jegliche Logik raubt. Denn die Möglichkeit, dass Sasuke einfach mal so vor Naruto erscheint und dieser ihn auch wieder gehen lässt, ist - wie wohl alle Fans oder Verfolger der Serie wissen - nicht existent.
Nichtsdesto trotz macht Bonds einen recht passablen Eindruck, was man vor allem den reichlich vorhandenen Actionszenen zuschreiben mag, die von animationstechnischer Seite her auf einem völlig anderen Niveau liegen, als die der Serie.