Yuukis früheste Erinnerung stammt von einer stürmischen Winternacht, in der sie von einem Vampir angegriffen und wiederum von einem anderen Vampir, Kaname Kuran, gerettet wurde. Zehn Jahre später ist Yuuki, die Adoptivtochter des Direktors der "Cross Academy", ein Guardian geworden. Sie sorgt dafür, dass niemand von der Day Class (Menschen) vom Geheimnis der Night Class (Vampire) erfährt. An ihrer Seite ist ihr Kindheitsfreund Zero Kiryuu, dessen Eltern von dem reinblütigen Vampir Shizuka Hiou getötet wurden.
Dieses Zusammenleben sieht auf den ersten Blick schön und gut aus, doch haben wirklich alle Vampire auf ihre blutdürstige Seite verzichtet oder steckt mehr dahinter? Was wird aus Kanames Liebe zu Yuki?
Eine interessante Mischung aus Shoujo und Vampirfilm, die manchmal schon fast einem "Kammerspiel" ähnelt, aber vielleicht gerade deswegen so spannend ist. ... [ mehr lesen ] Nun ja, ein Kammerspiel ist der Anime natürlich nicht, aber der Konflikt konzentriert sich sehr stark auf die drei Protagonisten und blendet dabei so gut wie alles andere aus. Die Dreiecksromanze steht also im Vordergrund, wird aber - was Vampire Knight von anderen Shoujo-Anime abhebt - durch die Ränkespiele in der Vampirwelt ergänzt. Passend zur Thematik tauchen dann auch übliche Konzepte aus dem Genre auf - z.B. die Angst vor dem Verlust der Menschlichkeit oder allgemein der Konflikt zwischen Mensch und Vampir. Die große Stärke von Vampire Knight liegt darin, dass die Geschichte über weite Strecken spannend bleibt und gut erzählt wird, die typische Shoujo-Idealisierung ist hier nicht ganz so stark ausgeprägt; muss einer düsteren Hintergrundgeschichte weichen. Ab und zu gibt es mal ein paar Actionszenen, die aber nicht der Rede wert sind - im Gegensatz zur Romantik, die zwar ähnlich subtil wie die Action gehalten ist, aber trotzdem genug Intensität besitzt, um den Romantik-Fan zu unterhalten. Das Buhlen der beiden männlichen Hauptrollen zeigt sich halt vor allem in ihrer Rivalität.
Die Protagonisten können genauso überzeugen wie die Handlung. Yuuki ähnelt zwar der typischen Shoujo-Heldin, ist aber nicht so hilflos wie üblich, sondern besitzt einiges an Selbstbewußtsein. Sympathisch ist sie sowieso. Die schillernsten Figuren der Geschichte sind aber wohl die beiden männlichen Hauptrollen - Zero und Kaname - die beide gut ausgearbeitete Charaktere und Hintergründe haben und mit einigen Überraschungen aufwarten können. Alle anderen Figuren fallen gegenüber den drei Protagonisten auffällig ab, nicht unbedingt weil ihre Charaktere schlecht sind, aber sie bekommen gar nicht erst die Möglichkeit aus ihrer Statistenrolle auszubrechen.
Kurzbeschreibung Romantisches Drama mit Vampiren als Hauptdarsteller.
Mit "Vampire Knight" haben wir einen weiteren Anime, der nach einem erfolgreichen Manga produziert wurde. Hierbei legte man viel Wert auf die Dreiecksbeziehung (Kelvens Begriff) zwischen unserer Hauptprotagonistin Yuki und Kaname und Zero. Dabei sind die Macher auf beide Charaktere eingegangen und haben diese auch ausreichend beleuchtet. Die Serie startet recht fröhlich, doch dieser Eindruck verfliegt auch schnell wieder, denn nach jeder Folge entsteht eine immer düster werdende Atmosphäre, umhüllt von zahlreichen Geheimnisen und Fragen, um das Thema Vampire. Können Mensch und Vampir wirklich in Frieden miteinander leben oder ist es nur eine Illusion? ... [ mehr lesen ]
Die Handlung spielt weitgehend in der Cross Academy, wo es zwei verschiedene Klassen gibt. In der Day Class gehen normale Menschen und in der Night Class Vampire, die sich als Tarnung auch für Eliteschüler ausgeben. Um dieses Geheimnis zu bewahren, gibt es die so genannten Guardians, Yuki und Zero. Auf der anderen Seite ist der Vampir Kaname, der Yuki damals das Leben gerettet hat und jetzt auch die Cross Academy besucht.
Die Charaktere sind ganz klar einer der großen Stärken der Serie. Mit Yuki hat man eine sehr angenehme und sympathische Hauptcharakterin wie man sie auch in anderen Shojoanimes sehen kann. Sie wurde selbst Opfer eines Vampirangriffes, was sie auch sehr geprägt hat. Eine interessantere Person ist ihr Retter Kaname: Geheimnisvoll, schweigsam, charmant und doch auf irgendeinerweise sympathisch. Das steigert sich sogar, da er ein Blutsauger ist und man nicht genau weiß, welche Ziele er verfolgt. Dann gibt es noch Zero, der wie Yuki eine traumatische Vergangenheit hat und noch mit den Folgen zu kämpfen hat.
Was einen sofort ins Auge springt ist der einzigartig schöne Zeichenstil, der bei Comedyszenen auch oft zu "Moe" wird. Für viele männliche Animefans wirkt das vielleicht ein wenig abschreckend, doch ich denke, dass gerade das den Anime unverwechselbar macht und es ist für mich auch deshalb das Highlight der Serie. Musikalisch kann Vampire Knight auch punkten. Das Opening und Ending passt durch ihre düsteren Töne einfach hervorragend zur Serie.
Fazit: Jeder Fan von Romanzen sollte sich die Serie einmal angesehen haben und auch die Mangaleser werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Da die Serie nur 13 Episoden besitzt, kann jeder mal einen Blick darauf riskieren, denn was einen da erwartet, ist eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in einer dunkleren Atmosphäre. Für mich ist es neben True Tears eines der besten Animes seines Genres in dieser Saison.
Wenn man an Vampire denkt hat warscheinlich der gröte Teil die alteingesessenen Stereotypen a la Dracula im Kopf. Hässlich und stehts in der Nacht agierend saugen sie ihre wunderschönen Opfer aus, um ihren Blutdurst zu stillen.
Spätestens seit Twilight hat man aber gesehen das es auch anders geht. Ändert man nähmlich die Vampire in wunderschöne Wesen und fügt dem ganzen noch ein Schulszenario hinzu wird es modernisiert. Muss dieses aber auch zwingend gut sein?
... [ mehr lesen ] Zu Twilight hat jeder wohl seine eigene -negative- Meinung *hust*. Meine jüngere Schwester gehört zu jener Fraktion die besessen von Twilight ist. Als sie dann mit Vampire Knight ankam hatte ich sofort Zweifel ob das überhaupt gut werden kann. Aus Langeweile hab ich dann mal abends reingeschaut und ich muss doch zugeben das mich Vampire Knight voll und ganz überzeugt hat.
Handlung
In Vampire Knight geht es um die junge Yuki die auf der Cross Academy ,einer Art Internat, zur Schule geht. Dieses Internat birgt jedoch ein Geheimniss, denn Nachts lernen auch Vampire in dieser, in der sogenannten "Night-Class". Für die "normalen" Schüler, die "Day-Class" sind diese nachtakitven Schüler aber nur besonders schlaue und gut aussehende "Musterschüler". Yuki und Zero sind einer der wenigen Schüler die über diese Wesen bescheid wissen und sorgen dafür das Nachts kein Mensch den Vampiren zu nahe kommt. Yuki hat eine besondere Verbindung zum "reinblütigen" Vampir Kaname, denn er hat sie damals vor einem anderen Vampir gerettet und sie so zur Cross Academy gebracht. Im Laufe der Geschichte findet Yuki immer mehr über die Vampire, seinem Kindheitfreund Zero und dem Rest der Cross Academy heraus.
Die Story ist, soweit ich es aus der ersten Staffel deuten kann, gut durchdacht und hat ihre in dem Genre typischen Dreiecksbeziehungen.
Charaktere
Einer der weiteren Pluspunkte von Vampire Knight sind die dutzend meistens gut ausgetüftelten Charaktere. So besitzt jeder besondere und unverwechselbare Eigenschaften. Beispielsweise ist Yuki ein sehr warmherziger Chrakter der versucht jeden zu helfen, wohingegen Zero ein sehr lässiger, nach aussenhin kaltherziger Typ ist. Insbesondere Kaname ist interessant, da durchweg seine wahren Absichten und Chraktereigenschaften unschlüssig bleiben was sich hoffentlich in der zweiten Staffel aufklärt.
Animationen und Inszenierung
Vampire Knight hat seinen eigenen unverwechselbaren Zeichenstil an welchen sich man vielleicht erst einmal gewöhnen muss. Die Charaktere sind detaillreich und schön in Szene gesetzt. Die Animationen sind durchweg flüssig und aufwendig. Hintergründe sind meistens ebenfalls detaillreich, manchmal könnten diese aber auch schöner ausfallen. Recycling ist soweit ich es beurteilen kann nicht bis wenig vorhanden. Für ein Vampirszenario muss natürlich alles ein bisschen düsterer gehalten werden was dem Anime auch gut gelingt. Es gibt jedoch aber auch genug Momente wo es mal ein bisschen heiterer zugeht.
Für eine Shoujo Vorlage typisch sind eigentlich alle männlichen Protagonisten "hübsch" wohingegen bei den weiblichen Charakteren man ein wenig gespart hat. Mich stört dies nicht weiter den für mich reicht Yuki voll und ganz^^.
Sound
Der Sound ist durchweg gut. Das OP und ED sind schon lange in meiner Playlist und ich erfreue mich jedesmal es zu spielen. Die BGM ist sehr Atmospährisch und trägt sein Teil zum Erlebnis bei.
Fazit
Vampire Knight ist einer der wenigen Animes die mich von Anfang an positiv überrascht haben. Meine anfängliche Skepsis wurde schnell zu nichte gemacht und ich wurde durchweg unterhalten. Für jeden Vampir-Fan sowieso ein Muss, gehört es auch von jedem Anderen geschaut. Ich für meinen Teil werde mir bald die DVD zulegen.