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In der nahen Zukunft treten in einer deutschen Stadt eine Reihe von mysteriösen Zwischenfällen auf. Tote Körper stehen wieder auf und verwandeln sich in groteske Monster, die Menschen angreifen. Die Einwohner bekommen Panik und schieben die Schuld auf Teufel.
Zur gleichen Zeit tauchen lebende Leute auf, die sich ebenfalls in Monster verwandeln können. Sie werden beschuldigt Teufel zu sein, aber sie können ihre Kräfte bei vollen Bewusstsein benutzen. Manche benutzen ihre Power für Gerechtigkeit, manche um ihre Ziele zu erreichen und manche um sich zu rächen. Was auch immer ihre Wünsche sein mögen, ihnen wurde ein hartes Schicksal auferlegt. Ein großes "battle-royal" zwischen diesen Leuten, die zu Teufeln wurden, bei dem sie ihr Leben aufs Spiel setzen.
Sie benutzen ihre Kräfte, um zu überleben und ihre Ziele zu erreichen. Jedoch während sie fortfahren ihre Kräfte zu benutzen, frisst sich die Power in ihren Verstand und schließlich...
Als ich den Anime angefangen habe hatte ich relativ hohe Erwartungen. Ein Hintergrund, der grundsätzlich ganz interessant scheint und der dazu noch in Deutschland spielt - und dann habe ich die ersten Folgen gesehen. Meine Erwartungen wurden enttäuscht und von Folge zu Folge wurde es schlimmer. ... [ mehr lesen ]
Erst einmal zur Animation. Wirklich vom Hocker gerissen hat sie mich nicht. Standard, an vielen Stellen eher eintönig. Einen Preis wird Gonzo für die Animation auf keinen Fall bekommen, die schlechteste ist es aber nicht.
Der Anime soll angeblich in Deutschland spielen, wahrscheinlich nahe Zukunft. Und genau hier ist der Punkt wo man den Machern einen großen Vorwurf machen muss, anscheinend haben sie sich kaum oder gar nicht mit Deutschland beschäftigt. Politisches System, Geographie, Kultur, Baustil, Gesellschaft.. überall entdeckt man dicke Fehler. Ein Beispiel: Wenn man nach dem geht, was man im Anime sieht gibt es in Deutschland genau zwei Städte und in beiden entdeckt man keine modernen Gebäude - ganz zu schweigen davon das die beiden Städte vom Baustil her eher Französisch wirken...
Auch in anderen bereichen häufen sich Fehler, die irgendwie das Bild trüben. Warum brennt in einer seit Tagen entvölkerten Stadt überall das Licht? Wo sind all die Menschen hin die plötzlich am Ende wieder auftauchen. Ganz zu schweigen von der Metawelt, in der am Ende plötzlich alle gestorbenen Charaktere friedlich tummeln - egal ob sie infiziert waren oder nicht (bei den infizierten hätte ich es ja gerade noch verstanden). Allgemein hab ich in letzter Zeit keinen Anime gesehen, in dem so exzessive Charaktere gestorben worden sind.
Die Story ist - obwohl es einen recht ordentlichen Grundstein gibt, auf dem man hätte auf bauen können - auch nicht gerade berauschend. Auf mich wirkt es so, als hätte man blind Zutaten aus der Speisekammer geholt und dann in den Mixer geworfen. Man hat mehr oder weniger von allem etwas, nur nichts ganzes. Das Ende setzt dem ganzen noch einmal die Krone auf und wirkt leicht so, als würde man eine Fortsetzung machen wollen (nein, bitte nicht!), wenn der Anime gut ankommt.
Fazit: Ein Anime mit ganz guten Ansätzen, aber eine Enttäuschung auf der ganzen Linie. Wer auf Action non-stop steht und dabei auf eine gute Story verzichten kann kann sich den Anime (mit Ausnahme von 4-5 Episoden) gut anschauen, wer jedoch etwas tiefgründigeres sucht lieber das Weite
Bevor ich Blassreiter angeschaut habe, informierte ich mich erst mal über dieses GONZO-Machwerk und bekam hauptsächlich unterdurchschnittliche Kommentare/Bewertungen serviert (... [ mehr lesen ]Anmerkung: der Anime lief zu diesen Zeitpnkt seit einigen Wochen). Puh, kein positives Zeichen. War mir bumse-blase-egal, die Geschichte fand ich interessant.
Gut, erste Folge reingezogen und ein kleines Fazit gezogen: Nette Geschichte, hier gehts zur Sache, keine Kinderkagge, aber was zum Teufel soll diese Mischung aus 2D und 3D. In einer Promo wurde über die qualitativ hochwertigen Animationen, die Zukunft des ANIME, herunter gebetet. BITTE NICHT! So toll auch 3D-Animationen in einigen MECHA-Animes aussehen, will ich das nicht dauerhaft in der 2D-Landschaft sehen. Die 3D-Modelle von den Amalgam-Viehern (komme noch auf diese Wesen zu sprechen!) sahen wirklich toll aus, doch wenn der rest, sprich Background und die restlichen Charaktere, in 2D-Gehalten sind, wirkt es einfach nur beschiessen.
Okay, dachte ich mir, du willst den Anime anschauen nimm den "Zeichenstil" hin. Gesagt getan und dann kam das nächste Problem. Die Geschichte hat zu viele längen, der Geschichte wird das Tempo genommen und man bekommt nervige Dialoge um die Ohren gehauen. Ein jammernder Kerl (Name:Hermann), der es nicht ertragen kann, das sein Held wahnsinnig wird. Gott, ich wollte seinen Tod und seines Helden (Name:Gerd). Zu unserem jammndern Hermann gesellt sich noch ein Junge dazu (Name:Malek), auch ein Fan von Gerd und dazu ein gebrochener Mensch, da er in der Schule fertiggemacht wird, weil er nicht von dieser Stadt (Land) kommt. Ich war Gott froh, das diese drei nicht die Hauptcharaktere sind. Und mit dieser schönen Überleitung komm ich zu unseren Helden: Joseph. Der Kerl redet nicht viel, ist ebenfalls einer von diesen Amalgams, aber natürlich ein guter und fährt einen geiles Zweirad. Und dieser Charakter war es, der mich bis zum Ende, an dieser Serie gehalten hat. Ich mag solche Typen einfach, unfreiwilig zum Helden geworden, wird aber von der Justiz als "böse" eingestuft. Man hat es heutzutage einfach nicht leicht, man töte die bösen Amalgams und versucht die Welt vor einen Wahnsinnigen zu beschützen und kein Schwein zeigt ein bisschen Respekt für diese Arbeit. Naja fast keiner, wir haben natürlich noch eine weibliche Heroin: Amanda, Partner von Hermann in einer Organisation die Amalgams bekämpft und Schwester von Malek. Ja, die Frau, hat nur nervige Männer um sich herum, kann man leider nicht machen. Abpropo Amalgams. Die Geschichte dreht sich um diese Mutation von Menschen, die dadurch in die schon erwähnten Amalgams verwandelt. Diese Monster haben nichts mehr mit Menschen zu tun, völlig enstellt, maschinenähnlich, die widerum mit anderen Maschinen (alles was Elektronik besitzt) sich verbinden können. Sie werden schnell zu einer Plage in Deutschland (Genau, good old Germanien, nicht Japan) und eine Spezialeinheit namens XAT (Amanda und Hermann gehören dazu) wurde gegründet um diesen Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Natürlich steht Joseph schnell auf deren Abschussliste.
Gut, der Anime hat nach meinem Geschmack, zu viele nervige Charaktere, die ich am liebsten tot sehen würde und das die Geschichte sich mehr mit Joseph und Amanda beschäftigen sollte und ich meine nicht in einer romantischen Weise, Action baby, die sollten ein paar Amalgamärsche rösten. Passiert natürlich hin und wieder und das ist wirklich feine Actionkost, die GONZO da bietet, dennoch hat Black Lagoon mehr davon und einen Tick cooler insziniert.
Ach, mist. Ich wollte eigentlich positiver über diesen Anime schreiben, doch jetzt sitzt ich hier und tippe nur negative Zeilen. Nun gut, dann mach ich mal weiter, bevor ich den Anime völlig zerreise....
Story: Wie erwähnt hat sie einige längen, die man ruhig überspringen hätte können und vielleicht so 8 Folgen weniger zeichnen. Argument für diese Längen? Man muss ja die Charaktere ausarbeiten, die Beweggründe jedes einzelnen. War mir egal, abgesehen von Joseph und Amanda, waren die anderen mir bums. Actiongeschichten müssen schneller ablaufen, der Zuschauer darf sich doch nicht langweilen.
Der Schluss ist wirklich schwach, man erwartet so ein fettes SHOWDOWN, aber Pustekuchen: L A N G W E I L I G !
Fazit: Ich mach jetzt Schluss. Kurz und Bündig. Kein schlechter, aber auch kein guter Anime (Ja, ich weiß. Der Junge ist zwiegespalten). Ich habe zwar viel negatives geschrieben, doch die Idee von den Amalgams und deren Zweck (erfährt man alles) fand ich gut. Für Leute, die hirnlose Action mögen und die Dialoge zwischen dieser Action ertragen können, werden begeistert sein. Leute die GONZO-Arbeit überhaupt nicht abkönnen, werden mit "Blassreiter" nichts anfangen können. 6 von 10 Punkten sind vielleicht zu viel, aber das ist mein letztes Wort.
Ob Dieser Kommantar hilfreich war, bezweifle ich stark, aber ich konnte einfach nicht objektive schreiben, nicht bei diesem. Und ich weiß nicht warum, ich hab echt schlimmeres gesehen, wo ich mich durch gequälen musste (z.B. Devil May Cry). Tut mich sorry, wenn ihr immer noch nicht wisst ANSCHAUN oder NICHT.
Blass, blasser, Blassreiter. Selten fand ich den Namen eines Animes so passend wie in diesem Fall.
... [ mehr lesen ] Fangen wir mit den offensichtlichen Dingen an:
- die Musik ist gerademal durchschnitt, sie erzeugte bei mir keinerlei Begeisterung und hat es gerade so geschafft, nicht weiter unangenehm aufzufallen. So gesehen wahrscheinlich das Beste an der ganzen Serie.
- die Graphik ist,wie soll ich sagen... erschreckend? Das trifft es wohl recht gut. Animezeichner muss ein Lehrberuf sein, denn wenn das wirklich von Gonzo kommt, dann war die Serie im besten Fall ein Gesellenstück. Dann kann ich gratulieren: jawoll, es bewegt sich, gut gemacht. Aber: die Hintergründe sind mau, Standbilder müssen heutzutage ja wohl nicht mehr sein, alles ruckelt ein bisschen und wirkt schlecht animiert. Die Gesichter haben ein Mimikrepertoire wie ein Preisboxer. Am schlimmsten aber: Computergraphik. Nicht nur, dass man es sieht, nein, es fällt einfach unangenehm auf. Spätestens in den Szenen, in denen Personen von eine Motorrad absteigen und weiterlaufen - und das alles computeranimiert ist. Und zwar so herausragend schlecht, wie man das vlt. in 15 Jahren alten Computerspielen gesehen hat. Eine Motioncapturing Datenbank einzukaufen - war ihnen wohl nicht gut genug. Nachdem man dann einen Orang-Utan mit kaputten Kniescheiben vom Motorrad hat weghumpel sehen, kommt meistens ein Schnitt in die Nahansicht um den Wechsel zur klassischen Zeichnung zu ermöglichen. Schlimm nur, dass man den Unterschied immernoch überdeutlich sieht. Noch schlimmer, dass die Graphik nun nicht besser wird, die Kritikpunkte nur andere sind...
- Story: Ich hab zwei Folgen gesehen, und was mir da bislang für eine wirre Mixtur präsentiert worden ist, das reicht nichtmal für nen Aufsatz in der sechsten Klasse. Unglaublich, wie wirr da halbwegs unbegsiegbare Zombiewesen (sagt da jemand "Gungrave"? Hör ich da "Resident Evil"?) mit Michel Vaillant (auch wenn es kein Anime ist - gerade der Beginn hat mich frappierend an die Serie des französischen Rennfahrers erinnert) mit altbekannten Superheldenschemata (hat bisschen was von "Hulk", findet ihr nicht?) kombiniert worden sind. Natürlich, heutzutage gibt es wenig Neues, nahezu alles war schonmal da... aber das gesehene schlägt dem Fass einfach den Boden aus. Zudem entbehren viele Handlungen jeglicher Logik. Das SEK für diese Monster residiert in einer Kirche. Schon klar. Nach dem Krieg hatten wir ja nichts, auch keine Gebäude für die Polizei, da muss eben auf die schnelle eine Kirche konfisziert werden - ist ja auch nur ein Gebäude mit Wänden und Dach. Die Serie spielt übrigens in einer nahen Zukunft. Oder auch normal: in einem streng gesicherten militärischen Forschungsgelände bekommt der Gefangene einen Schlüssel für alle Türen (er schliesst hinter sich sogar noch ab! Das nenn ich mal deutsche Gründlichkeit...) damit er wenns ihn juckt fix mit dem Moped abhauen kann. Nur mal so als Beispiel.
- Charaktere: Erschienen mir allesamt blass. Man erfährt fast nix über sie, allein über Gerds Jugendfreund und seine Freundin wird einem etwas berichtet. Aber das wirkt so ausgelutscht, dagegen wirkt die Story eines B-Movies geradezu hochklassig. Die Charaktere sind - mir zumindest - allesamt herzlich egal. Bis auf einen: der Hauptdarsteller "Gerd Frentzen" erweckt tief in meinem Herzen große Emotionen. Der Knabe ist mir nämlich sowas von ZUTIEFST unsympathisch, das gibts garnicht. Zudem soll das ja eine erfahrene austrainierte Rennlegende sein, die demnächst unsere Welt (oder zumindest ne größere Stadt) rettet. Also Höchstalter sollte dann so bei um die 30 liegen... HA! Pustekuchen! Die Visage sieht aus, als würde er sich koksend durch die Nacht saufen, generell würde ich sein Alter eher auf Ende 40 - Anfang 50 schätzen, und seinen Bierbauch kaschiert er meistens mit einem weiten Mantel. Ds mag jetzt von mir hochgradig subjektiv sein, aber wie gesagt: so wirkt er rein optisch auf mich. Bei dem Kerl wünsch ich mir, dass die Serie eigentlich ein Drama ist und der Held mal so richtig schön von allen Übeln dieser Welt vermöbelt wird.
P.S.: mit der "deutschen" Umgebung kann die Serie hierzulande ja eigentlich Sympathiepunkte sammeln, aber bitte... ihr strahlt das im Fernsehen aus und wollt das möglicherweise noch per DvD in alle Welt verkaufen. Warum jagt ihr den Text dann durch den Babelfish? Kann sich das nicht wenigstens einer mal kurz anschauen, der Deutsch in Wort und Schrift beherrscht? In Japan gibt es auch ein Goethe-Institut (www.goethe.de), gegen eine kleine Spende lesen die bestimmt gerne Korrektur. ("Deutscher rotes Xreuz" fand ich schon ein bisserl herb, auf einem Photo eines deutschen Krankenwagens steht das nicht so, und abmalen kann doch nicht so schwer sein...). Auch wenn die grüngelben Polizisten natürlich herrlich nostalgische Gefühle in mir wecken...