Covertext: Die Legende um die sieben magischen Dragonballs ist so alt wie die Geschichte selbst. Niemand weiß wo sie sich befinden. Doch wer es schafft sie zusammenzuführen, dem wird ein Wunsch erfüllt.
Als der junge Krieger Goku (Justin Chatwin) in den Besitz eines Dragonballs gelangt, beginnt das größte Abenteuer seines Lebens. Ein Schwur machte ihn zum Auserwählten, der die Sieben zusammenführen soll. Eine fast aussichtslose Mission, denn auch der möchtige Lord Piccolo (James Marsters) macht Jagd auf die Dragonballs, um mit ihrer Hilfe die Weltherrschaft an sich zu reißen. Für Goku und seinen Begleiter, den legendären Meister Roshi (Chow Yun-Fat), beginnt ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, dessen Ausgang das Schicksal der ganzen Welt besiegeln könnte.
Nach fünf Minuten sollte auch der letzte Fan gemerkt haben, dass es sich bei dieser Adaption, um keine allzu genaue Umsetzung des Mangas handelt; und spätestens hier schwirrt einem nur noch ein Gedanke im Kopf: oh bitte, nicht noch ein Teenie-Film...
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... doch leider bekommt der Zuschauer genau den geboten. Eine überaus kitschige Highschool-Romanze inmitten eines Weltuntergangsszenarios adaptiert aus einer recht schrulligen Mangavorlage. Somit sind alle Weichen auf Schema F gestellt, bevor der Film so richtig begonnen hat. Der aber, losgelöst von der Vorlage betrachtet, gar nicht mal so schlecht ist, wie er gerne gemacht wird, zumindest wenn man nicht vergisst, was er sein und wen er ansprechen will.
Leider bildet gerade die Distanz zu der Vorlage die größte Schwäche des Films, welcher offenbar zu viel in zu kurzer Zeit erzählen will. Das Erzähltempo ist überhastet und die Folge hiervon sind inhaltliche Lücken, die auf den unkundigen Zuschauer, wie ein schlechter Witz wirken müssen.
Was ist das für ein Turnier? Wieso ist Chi-Chi dort? Wer hat Piccolo befreit? Wer ist die Frau an seiner Seite? Wo hat er das Luftschiff her? Woher kennt er den Affen in Goku? Wieso konnte er ihn vor 2000 Jahren kontrollieren, wenn er noch gar nicht auf der Welt war? Usw. usf.
Das, worauf der Film besonders wert legt, sind sowieso die Actioneinlagen, denen man nicht absprechen kann, nett inszeniert worden zu sein, den Eindruck eines B-Movies, aufgrund der bunten Effekte, aber noch verstärken. Nicht umsonst würde ich, ohne mit der Wimper zu zucken, den Film im gleichen Atemzug mit solch 'glorreichen' Martial-Arts-Filmen wie, Karate Tiger, Street Fighter II, Karate Kid, Double Dragon u.ä. nennen.
Das andere Problem, neben der inhaltlichen Nullnummer, sind die Schausteller, gecastet auf irgendeiner Dorfkirmes. Infantile Erzeugnisse der modernen Popkultur, welchen es sogar an Talent mangeln würde, in einer drittklassigen Seifenoper unterzukommen. Wo Sympathieträger Piccolo noch eine Ausnahme bildet.
Fazit: Kurzweilige und hollywoodtypische Unterhaltung für einen extrem anspruchslosen Abend auf der Couch. Natürlich muss man aber auch in der Lage sein, den Film mit einem zusammengekniffenen Auge zu betrachten.
Man ahnte schlimmes als der fürchterliche Trailer damals herauskam. Doch meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Und das im negativem Sinne. Der Film Dragonball Evolution (der den Titel ... [ mehr lesen ]Dragonball absolut unverdient trägt) ist noch um ein vielfaches schlechter als man es im Trailer befürchtet. Die Action ist noch schlimmer wie in Power Ranger, die Schauspieler sind schlimmer als jeder Soap Darsteller und die Story ist SO schlecht, das man den Eindruck bekommen könnte, dass Uwe Boll höchstpersönlich für diesen Streifen verantwortlich sei.
Erster Fehler : Die Schauspieler. Vergeblich suchte ich in dem Film nach IRGENDETWAS das mich an Dragonball erinnert. Mal abgesehen von den Kugeln gibt es hier rein gar nix. Was aber besonders schlimm ist, dass der Film auch nicht funktioniert hätte, wenn er gar nix mit Dragonball zu tun hätte. Mit solchen Erwartungen bin ich nämlich an dieses Stück Film herangegangen. Ich ging mit der „Nicht mit dem Anime vergleichen“-Einstellung heran. Doch es half nix. Dieser Streifen ist einfach nur grottenschlecht.
Son Goku feiert lieber anstatt zu trainieren? Er ist ein High School (!!) Looser???? ChiChi eine arrogante Schulgöre? Dicke aufgemotzte Karren? Klingt alles wunderbar nach Dragonball oder? Besonders schockiert war ich auch bei Piccolo, dessen Kostüm – und Maskenbild so schlecht ist, dass einem die Kostüme in der alten Power Rangers Serie plötzlich übertrieben toll vorkommen. Dann kommen noch die unfassbar schlechten Special Effects hinzu. Dafür soll Stephen Chow verantwortlich sein? Irgendwie fällt einem der Glauben daran schwer, denn immerhin war Chow für Kung Fuu Hustle verantwortlich wo die Kampfeinlagen einfach stark waren.
Leider habe ich vor kurzem gelesen, dass bereits eine weitere Realverfilmung von Dragonball geplant ist. Anscheinend lesen manche Regisseure (so wie ein gewisser Dr. Boll) keine Kritiken. Denn sonst würden die einfach merken das man manche Sachen einfach auf sich beruhen lassen sollte.
Fazit : Ich will mich gar nicht mehr groß mit diesem Schund abgeben. Dragonball Evolution ist genau das was man im Trailer erwartet nur noch nen ganzen Zacken schlechter. Schlechte Schauspieler, schlechte Story, schlechte Effekte. Der größte Flop des neuen Jahrtausend! Der Film bekommt 0 von 10 gelungene Kampf-Choreographien.
Ich habe mir den Film wirklich so unvoreingenommen wie möglich angesehen und eigentlich ist der Film auch nicht sooo schlecht ... also man kann ihn sich ansehen ... dennoch ist er ein Griff ins Klo geworden. Der Film hat zwar ein paar ganz gute Kampfszenen (mit vielen Zeitlupen- und Special Effects) zu bieten, aber wie so immer, reicht das bei weitem nicht aus, um einen guten Film auf die Leinwand zu zaubern.
Was dem Film einfach komplett gefehlt hat, war eine gut ausgearbeitete Handlungs- und Charaktertiefe. Die Charaktere haben fast gar nichts mehr mit der Vorlage zu tun und in ihrer Neuinterpretation wurden alle nicht gut in Szene gesetzt. S... [ mehr lesen ]ie stoßen viel zu plötzlich, aus heiterem Himmer dazu und für die Masse an Charakteren (insgesamt tauchen acht gleichwertig-wichtige Chars auf), ist der Film einfach viel zu kurz! Da blieb einfach kein Platz für den Einzelnen und es wurde zu einem einzigem Brei, ohne Persönlichkeit oder Individualismus. Demnach gelang es denen auch nicht, bei mir Sympathie oder Antipathie aufzubauen und das hat mich an dem Film am meisten gestört.
Da einem die ganze Geschichte auch nicht richtig nahe gebracht wird, erscheint einem alles als viel zu plötzlich und nicht nachvollziehbar. Aufbauende Spannung, Höhepunkte und Ruhephasen kann man hier nicht erwarten. Der Film ist in einem einheitlichen (langweiligem) Rhythmus gestaltet, indem alles viel zu schnell hintereinander passiert. Die eigentlich wichtige (und teils neue!) Hintergrundgeschichte, wurde so kurz und dürftig, fast nebensächlich erwähnt, das man schon aufpassen musste, dass man die nicht aus versehen überhört. Der finale Kampf zwischen Piccolo und Goku war von den Effekten her zwar super, aber leider nicht von den Emotionen und wieder einmal viel zu kurz! Der hatte noch nicht mal richtig angefangen, da war er auch schon wieder vorbei.
Der Film hat die Charaktere völlig zerstört und kann einfach keinen Tiefgang bieten, Spannung aufbauen oder den Zuschauer fesseln!