Konomaharu hat sich in eine Mitschülerin der Akademie namens Yoshino Kaeda verliebt. Leider soll diese aufgrund eines Auftrages zusammen mit ihren Vater in ein anderes Dorf umziehen. Darüber ist Konomaharu natürlich sehr traurig, doch gibt es Hoffnung. Der Legende nach soll jenem, der das berühmte rote, vierblättrige Kleeblatt findet alle Wünsche erfüllt werden. Da sich das Kleeblatt in Akagahara (für Freunde der Serie: Hier hat auch die Chuuninprüfung stattgefunden) befinden soll, bittet Konohamru Naruto um Hilfe, der auch ohne großes Zögern zusagt. Von nun an beginnt die abenteuerliche und lebensgefährliche Suche nach dem roten, vierblättrigen Kleeblatt.
Hier muss man kaum viele Worte verlieren. Diese Episode entspricht vom Inhalt und vom Niveau her der Qualität einer handelsüblichen Fillerepisode der TV-Serie, und zwar einer von den ganz schwachen. Der Inhalt ist schnell zusammengefasst: Naruto & Co. machen sich auf die Suche nach einem vierblättrigen roten Kleeblatt das angeblich jeden Wunsch erfüllt, dabei kämpfen sie einen langweiligen, völlig unspektakulären Kampf gegen "Ninja-Marionetten" und schon ist die Episode auch schon zu Ende. Was die Charaktere angeht: Naruto labert sein übliches "Niemals aufgeben" Verslein, Sasuke versucht mal wieder cool auszusehen, Sakura hängt sich wie gewohnt hintendran und Konohamaru nervt. Tja, was soll man sagen? Pure Zeitverschwendung eben.
Langsam frage ich mich wo denn die ganzen kompetenten Drehbuchautoren in Japan geblieben sind. Das sie sicher nicht an der Naruto-Serie mitarbeiten war uns allen seit dem unseligen Filler-Marathon(von Episode 135-220) an klar, und gleiches kann man wohl von dem Team sagen, welches diese Episode verbrochen hat. ... [ mehr lesen ]
Die Story ist ebenso langweilig wie von den Filler-Episoden gewohnt und dient nur als Alibi um die Protagonisten in den uns bekannten Rollen zu präsentieren, Naruto der andere dazu motiviert niemals aufzugeben, Sasuke als „cooler“ Retter in der Not und Sakura versteht es wie immer nicht aufzufallen. Noch unspektakulärer sind die „Feinde“, so man sie denn so nennen kann. Die Marionetten stellen in der langen Tradition von jämmerlichen Fillerantagonisten einen Tiefpunkt dar, wie auch diese Folge unter ihresgleichen ganz weit unten anzusiedeln ist. Das die Kämpfe mit diesen „furchteinflößenden“ Gegnern nicht der Rede wert sind versteht sich von selbst. Da rettet auch der Versuch, Spannung mit einem kleinen Beziehungsdrama aufzubauen nichts mehr, zumal es dabei um einen Charakter geht, der in der Serie in vielleicht 4 Episoden aufgetreten ist und somit im höchsten Maße uninteressant ist. Lediglich die Möglichkeit, Team 7 nochmals in kompletter Besetzung zu sehen kann man der Episode positiv anrechnen, aber wer sich das wünscht, dem sei der erste Naruto Kinofilm(Naruto the Movie: Ninja Clash in the Land of Snow) empfohlen, zusammen mit dem Rat, diese Episode zu meiden.
Fazit: Einzig denen zu empfehlen, die ohne Naruto nicht leben können und jede Episode lieben, solange Konohas Überraschungsninja darin vorkommt. Alle anderen sollten besser einen Bogen darum machen, wenn sie sich nicht hinterher über ihre sinnlos vergeudete Zeit ärgern wollen.