Ellis, ein junges Mädchen, das für den Mord am prominenten Physiker Heinrich Schneider verantwortlich gemacht wird, befindet sich auf der Flucht, als sie von der Kopfgeldjägerin Nadie in einem kleinen mexikanischen Dorf aufgespürt wird. Doch anstatt sie auszuliefern, entscheidet sich Nadie spontan, Ellis zu helfen und kurzerhand befinden sich die beiden Mädchen auf einer großen Reise in Richtung Süden. Mit dem mysteriösen Edelstein "Inka Rose" suchen sie nach der "Ewigen Stadt" der Inkas namens Winay Marka und Ellis' eigenem, im Dunkeln liegenden Schicksal.
El Cazador de la Bruja bewegt sich ganz in der Tradition von Noir, reichert das Schema aber noch um den leichten Flair eines Italo-Westerns sowie einige Fantasy-Elemente an. Schlussendlich scheitert er allerdings ebenso an einer nicht wirklich überzeugenden Story.
Story: Der Anfang des Animes zieht sich ein wenig, was unter anderem an der Emotionslosigkeit von Ellis liegt, die zwar gewollt ist, aber irgendwann einfach etwas langweilig wird. Später entwickelt sich das Ganze zu einer Art Roadmovie und man verfolgt Nadie und Ellis auf ihrer Reise und der damit verbundenen Abenteuer. G... [ mehr lesen ]leichzeitig wird aber auch die eigentliche Story langsam weiterentwickelt und diverse Hintergrundinformationen geliefert. Leider kann man bei der Story nicht gerade von einem innovativen Qualitätsprodukt sprechen, sie reicht gerade mal aus, um noch den Unterhaltungswert zu gewährleisten, auch wenn der Anime stellenweise immer wieder Längen hat. Auch das Finale war um einiges unspektakulärer als man es sich erwarten hätte können.
Charaktere: Die Charaktere sind zwar großteils ganz sympathisch, nach besonderere Tiefe sucht man hier aber vergeblich. Ellis wird erst nachdem sie etwas aufgetaut ist und Emotionen zeigt eine Spur interessant und Nadie ist vom Charakterdesign her auch nicht gerade eine Ausgeburt an Innovation. Bei den Gegenspielern hat man sich wieder der Stereotype Kalt-und-berechnend, sowie Psychopath bedient. Charakterentwicklung ist im Mindestausmaß gegeben, verläuft aber ohne größere Überraschungen.
Fazit: Bezüglich Story und Charaktere erfüllt der Anime gerade noch meinen Mindestanspruch und fällt bei mir in die Kategorie Popcornkino. Im Vergleich mit Noir zieht El Cazador de la Bruja eindeutig den Kürzeren, was u.A. daran liegt, dass hier nicht annähernd die gleiche Atmosphäre geschaffen wird, auch wenn man sich mit dem Soundtrack wieder äußert viel Mühe gegeben hat.
Ziellose und relativ langweilige Action-Serie mit guter Musik und mittelmäßigen Animationen. Mit ihren Vorgängern hat die Serie leider nur noch die gute Musik gemeinsam... ... [ mehr lesen ] Review: Ich bin ein riesiger Noir-Fan, aber was hier geboten wurde, gefiel mir kurz gesagt überhaupt nicht. Mashimo und BeeTrain scheinen alles, was sie früher einmal konnten, in den letzten Jahren verlernt zu haben. Ja, es gibt Parallelen zu Noir oder auch Madlax, aber diese beschränken sich (leider) auf ein paar Ähnlichkeiten in der Handlung und der Musik. Alles andere, was z.B. Noir ausgemacht hat und die Serie auch zu etwas Besonderem gemacht hat, ist irgendwo verloren gegangen. Damit meine ich die besondere Erzählweise und den Stil der Serie (Animationen, Schnitte, etc.). Wenn man die Serien vergleicht, dann fragt man sich ob El Cazador und Noir wirklich vom gleichen Regisseur produziert wurden... scheinbar war Mashimos Anteil an der Qualität von Noir nicht besonders groß.
Jetzt aber genug Vergleiche zwischen den verschiedenen Serien... Es sollte hier ja auch kein Noir-Klon produziert werden, sondern eine eigenständige Serie. Aber die Serie erweckt auf mich den Eindruck als ob es das Hauptziel war so etwas ähnliches wie Noir/Madlax zu produzieren, denn zum größten Teil verläuft die Serie völlig ziellos. Es gibt nur dieses Hauptthema "Reise nach Winay Marka", das uns die gesamte Serie begleitet. Das Tolle daran ist, man kann es soweit strecken wie man will und gerade für solche Serien mit einigen Füllepisoden ist es natürlich perfekt geeignet. Bei den 26 Episoden waren ungefähr zwei oder drei Episoden dabei die mir relativ gut gefielen: Episode 14 (die Rückblende über die Vergangenheit von Ellis) und auch Episode 25. Das ist leider etwas wenig...
Dazu kommt noch dieser seltsam lächerliche Stil der Serie. Seien es die "Taco taco tacos", L.A. oder die Versuche von "Blue Eyes" in das Büro von Rosenberg einzudringen: Was sollte das? Warum musste das in dieser Serie sein, wenn wir bis jetzt in Serien von Mashimo von solchen Zeug verschont blieben? Besonders witzig fand ich es jedenfalls nicht, eher lächerlich oder einfach befremdlich, weil es fehl am Platz wirkte. Scheinbar wollte man hier etwas Neues machen und vielleicht hatte ja auch der eine oder andere daran Spass...
Bei den Animationen fallen die modernisierten Charakterdesigns auf. Wenn die Serie ernsthafter und düster wäre (wie ihre Vorgänger), dann würde es nicht so gut zur Serie passen, aber so ist es ziemlich egal. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben: Die Charaktere sind eher sparsam animiert und die Hintergrundzeichnungen sind zum größten Teil sehr hübsch. Auch die Musik in der Serie gefiel mir wie üblich recht gut. Besonders gut gefallen mir aus dem Soundtrack Inca Rose und El Cazador. Opening und Ending waren beide ganz ordentlich, aber nicht besonders umwerfend.
Zusammenfassend kann ich die Serie eigentlich niemanden weiterempfehlen... Höchstens "Yuki Kajiura"-Fans können hier etwas Musik hören und alle die sowohl an Noir als auch an Madlax keinen Spass hatten, können mal hier reinschauen. Vielleicht ist ja gerade diese Serie etwas für sie. Aber ansonsten sollte man sich lieber noch einmal einen Vorgänger ansehen, egal welche Serie...
Mädels die in knappen Klamotten rumlaufen ... [ mehr lesen ]und mit dicken Knarren auf böse Buben ballern, ja das ist so eine Sache die uns Jungs gefällt und genau der Stoff aus dem auch "El Cazador de la Bruja" gemacht ist. Vom Prinzip her läuft die Story am Anfang ählich ab wie bei Noir: Nur das Kopfgeldjägerin Nadie natürlich nie vorhatte ihr Ziel Ellis zu töten, sondern sie einfach nur beschützen will. Ellis hingegen hat zumindest zu Beginn der Serie etwas mit Noircharakter Kirika gemeinsam: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und ist auf der Suche nach ihrer Vergangenheit. Lange Rede kurzer Sinn die Story diese Anime besteht wieder einmal darin dass zwei junge Frauen sich mehr oder minder zielos auf die Suche nach der Vergangenheit begeben um letzen Endes einer riesige geheime Verschwörung (wenn wir es mal so nennen wollen) auf die Spur kommen. Auf ihrer lange Reise begegnen sie natürlich den unterschiedlichsten Peronen wie zum Beispiel: Dem Kopfgeldjäger Ricardo der aus irgendeinem mysteriösen Grund von einem kleinen Mädchen begleitet wird oder dem durchgeknallten LA. Natürlich runden die eine oder andere wilde Schieserei, gelegentliche Witze und der ein oder andere Rückblick in die Vergangenheit von Ellis die ganze Reise ab. Ein Punkte den man bei El Cazador de la Bruja auf jeden Fall lobend erwähnen muss ist der OST von Yuki Kajiura (die auch u.a. den OST für Noir oder Mai Hime lieferte) geschrieben wurde, OP und ED konnte mit der Hintergrundmusik allerdings leider nicht mithalten.
Fazit: Spannender und interesanter (wenn auch teilweise etwas vorhersehbarer) Anime der vor allem Fans von Noir und ähnlichen Serie ansprechen dürfte. Meiner Meinung nach auf jeden Fall sehenswert.