Ren Mihashi spielte als Pitcher im Baseballteam seiner Schule. Böse Zungen behaupten aber, er habe den Platz im Team nur bekommen, weil sein Großvater der Direktor der Lehranstalt war.
Ren selbst glaubt das auch und so kommt er völlig ohne Selbstbewusstsein zum ersten Treffen des Baseballclubs der Highschool, die er aber jetzt im japanischen Saitama besuchen wird. So macht er sich keine Hoffnungen, hier als Werfer angenommen zu werden. Doch er ist der einzige Anwesende, der diese Position bereits gespielt hat und die Managerin des Teams glaubt genauso an ihn, wie es der Fänger der Mannschaft tut.
Ich wäre höchstwahrscheinlich nie auf Ookiku Furikabutte gekommen, würde nicht gerade die zweite Staffel anlaufen. Eine zweite Staffel bedeutet schließlich (meistens), dass der Anime ein gewisses Potential aufweist. Und nachdem ich nun in nichtmal anderthalb Tagen die 26 Episoden der ersten Staffel "durchgerockt" habe, kann ich meine Annahme voll und ganz bestätigen... Ookiku Furikabutte gehört ohne Zweifel zu den besten Sportanime, die ich bisher gesehen habe!
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Es geht um einen Jungen namens Mihashi, der den Pitcher (Werfer) in der Baseball-Mannschaft seiner ehemaligen Schule spielte. Da Mihashi kein besonders guter Pitcher war, dachten alle, dass er die Position nur bekam, da sein Großvater der Leiter der Schule war. Zwar bemerkte Mihashi, dass er den anderen Mannschaftsmitgliedern die Freude am Baseball raubte, allerdings war er zu selbstsüchtig, seine Position als Pitcher aufzugeben, denn Mihashi liebt das Werfen über alles auf der Welt. Da seine Teammitglieder ihn für seine Selbstsüchtigkeit verachteten und es Mihashi Schmerzen bereitete, ihnen den Spaß am Spiel zu nehmen, beschloß er eines Tages doch, seiner alten Schule den Rücken zuzukehren, um anderswo sein Glück zu versuchen.
Hier setzt die Geschichte ein: Mihashi will eigentlich nur kurz beim neu etabliertem Baseball-Team von Nishiura, seiner neuen Schule, vorbeischauen, wird allerdings sofort als Pitcher rekrutiert, denn außer ihm hat noch keiner der Neulinge auf dieser Position gespielt. Als er versucht zu erklären, dass seine Würfe sehr langsam sind, lässt ihn Abe, der Catcher (Fänger) der Mannschaft ein paar Bälle werfen. Schnell stellt sich heraus, dass Mihashi bezüglich der Geschwindigkeit seiner Bälle nicht gelogen hat. Allerdings bemerkt Abe, dass Mihashi eine außerordentliche Kontrolle über seine Würfe hat und das ist genau das, was ihm an einem Pitcher gefällt!
Die meisten der 26 Episoden sind auf die zwei großen Spiele verteilt, die das Nishiura-Team während des Anime bestreitet. Hierbei wird jedes einzelne Inning (ein Baseballspiel hat ca. 10 Innings/Runden) genauestens gezeigt. Das zweite Spiel umfasst, soweit ich mich erinnere ca. 7-8 Episoden... Zum Vergleich: Die Spiele in Cross Game (einem anderen Baseballanime, falls ihr ihn nicht kennt) werden meistens mit maximal zwei Episoden abgehandelt, so dass man am Ende nur weiß: "Aha, Kou ist schon klasse, wie er den wichtigen Ball da geworfen hat..." Bei OF dagegen, ist man wirklich mittendrin, man spürt sozusagen den Herzschlag des Spiels, lernt die einzelnen Charaktere (auch die Gegner) kennen und erfährt auch einiges über den Sport selbst.
Was mir noch gefallen hat, sind die Zwischenmenschlichen Beziehungen, wie zum Beispiel die zwischen Mihashi und seinen ehemaligen Mannschaftskollegen, oder zwischen Abe und dem Pitcher, für den er früher gefangen hat. Und nicht zuletzt die Beziehung zwischen Abe und Mihashi, die sich von einer "Du hilfst mir und mir wird im Gegenzug von Dir geholfen"-Beziehung zu einer engen Freundschaft weiterentwickelt!
Die Charaktere scheinen sich "in sich selbst" nicht wirklich weiter zu entwickeln, nur die Beziehungen zueinander verändern sich im Laufe der Zeit... Das beste Beispiel ist wohl Mihashi: Zwar wird er ein wenig selbstbewusster, doch zu Anfang, wie zu Ende, bleibt seine Hasenfuß-Einstellung, die doch schließlich 90% der Komik im Anime ausmacht! ^,..:..,^
Nun zum Oberflächlichen: Der Zeichenstil hat mich, je weiter der Anime fortgeschritten ist, immer mehr überzeugt... Die Charaktere können sowohl als Witzbolde, als auch als ernst überzeugen und die Mädls sind süß ;D Die Animationen sind, wie von einem Sportanime eigentlich zu erwarten sein sollte, gut und die Musik fand ich persönlich auch nicht schlecht.
Fazit: Wer Sportanime, wie OverDrive mochte, darf sich das hier nich entgehen lassen^^
Ich kenne mich eigentlich überhaupt nicht mit Baseball aus und "Ookiku Furikabutte" ist auch mein erster Baseball-Anime. Also habe ich mich gleich mal hingesetzt und mir alle 26 Folgen angesehen. Das Resultat: Ich bin jetzt zwar auch kein Baseball.Profi, kenne mich aber mit den Grundregeln aus und... dieser Anime ist wirklich sehenswert!
... [ mehr lesen ] Ja, worum geht es denn überhaupt? OFs Szenario unterscheidet sich sehr von dem seiner Genre-Kollegen. Normalerweise haben wir ein geniales Energiebündel als Serienhelden, welches alle seine Mitspieler, die eigentlich nur Nebendarsteller sind, mitreißt und sie so ein um andere Spiel gewinnen. Bei OF beginnen wir mit dem von unglaublichen Minderwertigkeitsgefühlen geplagten Mihashi Ren. Er war Pitcher an seiner alten Schule und hat gewechselt, weil ihn sein ganzes Team gemobbt hat. Obwohl er sich versprochen hat, nie mehr Baseball zu spielen, steht er doch plötzlich wieder auf dem Spielfeld, denn die Nishiura Schule rekrutiert gerade einen Baseballclub. Wie wird er mit dem neuen Team, besonder mit dem Catcher Abe, zurechtkommen? Wer's wissen will, einschalten! Was erwartet mich? Auf jeden Fall jede Menge Spannung. Gleich vorneweg, die wenigen Spiele dauern unheimlich lange (wie gesagt, ich habe da aber keine Erfahrung mit baseball.), aber das Ergebnis kann man nie vorhersehen, es gibt ständig Wendungen und Überraschungen, und man kann richtig mitfiebern. Die Charaktere stehen eigentlich alle gleich im Vordergrund, besonderen Wert wird aber erstens auf die ungewöhnliche Beziehung zwischen Abe und Mihashi und zweitens auf die Spieler Tajima, Hanai und Izumi gelegt. Trotzdem verschwinden die anderen MItglieder nie in der Versenkung und retten auch hin und wieder den Tag. Mihashi ist unglaublich nervig, wenn er ständig zusammenzuckt und sich nie traut, etwas zu sagen, aber es macht Spaß, mitanzusehen, wie sich sein Wesen im Laufe der Zeit wenigstens ein klein wenig ändert, wie er mit Rückschlägen und Erfolg umgeht. Aber mit Hilfe des ehrgeizigen, aber manchmal jähzornigen Abe und dem offenen und fast kindischem Baseball-Genie Tajima, wie auch mit dem Rest des Teams; wird er es schaffen, das Sommerturnier zu gewinnen? Zum Team gehören natürlich noch der weibliche Coach und der Lehrer mit den ungewöhnlichen Methoden. Musik & Animation Es gibt zwei OPs und ENDs, die Musik ist relativ gut, aber nichts ausßergewöhnliches. Auch Hintergrundmusik wird teilweise sogar ganz verzichtet, und wenn, dann nur leise eingepielt. Die Animation ist wirklich liebevoll gemacht. Bewegungsabläufe, im Sport das Um und Auf, wirken natürlich und fließend, manchmal gibt es kreative Perspektiven und Wiederholungen, besonders wenn es um ein Safe oder Out geht, also um die Wurst. ^^ Auch witzige Grimassen und Gestiken dürfen nicht fehlen, und im allgemeinen macht OF einen guten und vor allem relativ realistischen Eindruck. Fazit "Ookiku Furikabutte" hebt sich ganz klar von seinem Genre ab. Die Handlungen und das ganze Szenario ist einfach nachvollziehbarer und realistischer; es wird spannend, obwohl auf jegliche besondere Dramatik oder überzogene Effekte verzichtet wird. Desweilen kann der Anime sehr theoretisch werden, aber man bekommt auch eine kleine Nachhilfestund ein Psychologie. (à la Konditionierung) Besonders gefallen hat mir, dass Mihashi jetzt kein Jahrtausendtalent ist, sondern seine guten Leistungen wirklich vom vielen Training und all der Mühe herrühren, die er investiert hat. Kurz: Liebevoll gemacht, spannend, sehenswert!
Als ich Oofuri entdeckt habe, habe ich direkt Freudensprünge gemacht, weil ich es kaum glauben konnte, nach Princess Nine noch einen Baseball-Anime sehen zu können. Mihashi ist der niedlichste Kerl überhaupt! <3 ich könnte ihn die ganze Zeit einfach an mich drücken. Seine Interaktion mit Abe ist herrlich. X3
Auch die anderen Charaktere sind total liebenswert, selbst wenn sie einmal eine schlechte Seite gezeigt haben, gibt es dann doch eine andere, die sie uns wieder ins rechte Licht rückt.