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Sumire Takahana ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie ist zwar sehr schüchtern, aber dennoch beliebt bei ihren Freundinnen. Außerdem arbeitet sie in einem Geschäft namens „Venus Vanguard“. Dies ist allerdings gleichzeitig der Grund ihrer derzeitigen Probleme, denn das Geschäft ist nur eine Fassade.
Im Keller ist das Hauptquartier für ein Exorzismusbüro, welches von Lucia Nabashi geleitet wird. In dieser Welt existieren „dunkle Geister“, sogenannte Viren, die Jagd auf diejenigen außergewöhnlichen Menschen machen, welche sie sehen können. Sumire ist ein solcher Mensch. Darum ist sie auch in ständiger Gefahr und muss von Lucia beschützt werden. Gleichzeitig ist Sumire aber auch die stärkste Waffe gegen die Viren. Kommt sie in Kontakt mit einem „Abwehrmittel“, wird sie zum zerstörerischen Berserker mit übermenschlichen Kräften. Leider kann sie diese Kraft nicht kontrollieren.
Das Gesamtbild des Animes gefällt mir eigentlich gut, allerdings wird irgendwie alles mehr oder weniger lieblos "runtergerattert"... ... [ mehr lesen ]
Animationen: Haben mir durchgehend gefallen, die Kämpfe vor allem sahen sehr gut aus und die Umgebungen waren durchaus detailreich und schön anzusehen. Alles in allem kann man sagen, dass ich Animation und Stil sehr ansprechend fand und es auf jeden fall auf höherem niveau anzusiedeln ist.
Sound: OP und ED fand ich ok, nichts besonderes, aber man kanns sich anhören. BG-Musik ist mir irgendwie nicht wirklich aufgefallen, war sehr schlicht, aber weder störend noch besonders herausragend, mit einem Wort passend.
Charaktere: Das Charakterdesign war auch ganz nett, wobei man die Art der Charas doch in vielen Animes dieses Genres wieder findet, z.B. Lucia, die kalte, skrupellose, die keine Gefühle zu lässt, die dann im Laufe der Serie auftaut. Sumire hat mir auch sehr gut gefallen, sie war einfach nur süß und endlich mal ohne diesen penetranten "Ich helfe ALLEN"-Komplex... Alles in allem ein gelungenes Setup, bei dem auf eigentlich alle Charas eingegangen wurde, lediglich Lola und Lyla waren mir bis zum Ende ein Rätsel. Wer sind sie? Was haben sie mit der ganzen Sache zu tun? Warum sehen sie nach 18 Jahren noch genauso aus?
Story: Das ist jetzt so eine Sache, denn die Story ist die größte Schwäche an Venus Venus Virus. Das Grundgerüst der Story fand ich eigentlich ziemlich gut, auch die Idee war mir neu, mir fällt jetzt zumindest nichts vergleichbares ein. Allerdings ist die Umsetzung ein wenig falsch gelaufen, die erste Hälfte ging was den Plot angeht in einem ruhigem Tempo los, was ich für diese Art von Geschichte durchaus passend fand, allerdings wird die Story in der zweiten Hälfte einfach nur schnell abgearbeitet, was vieles an der an sich netten Story kaputt macht. Man hätte die Story so in etwa 15-20 Folgen erzählen müssen, mit dem "Erzählstil" der ersten 4-6, dann wäre durchaus mehr drin gewesen.
Ende: Ausnahmsweise hat dieser Anime mal keinen Cliffhanger, allerdings bin ich dennoch ziemlich unzufrieden damit. Ich habe jetzt nicht vor das Ende zu schildern, allerdings wird der Anime weder mit dem Ende richtig abgeschlossen, noch lässt sich da eine Art Fortsetzung reininterpretieren, es ist einfach unfertig, lässt aber denoch was den Plot angeht keine Fragen offen. (Ich hab mir überlegt, da bei vielen Animes das Ende ein großer Kritikpunkt ist, führe ich für mich diese neue Rubrik ein, in der ich einzig und allein das Ende bewerte und das Bild, was dadurch entsteht)
Fazit: Alles in allem fand ich VVV durchaus sehenswert, und da die Geschichte für mich etwas neues war und der Anime nur 12 Folgen lang ist, habe ich ihn mir angeschaut. Nochmal sehen werde ich VVV mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht, dafür wurden einfach zu viele Fehler gemacht. Keine direkte Empfehlung, aber wenn man dieses Genre mag , sollte man auf jeden Fall mal reinschauen.
Diese Serie bietet durchaus gute Unterhaltung. Die Story ist anfangs interessant. Werden in der ersten Hälfte noch langsam alle wesentlichen Charaktere vorgestellt, kommt im zweiten Teil die Handlung richtig in Fahrt. Mit einem ordentlichem Schuss Dramatik und dem daraus folgendem Spannungshoch zum Ende hin. Leider wurde mehr Wert auf die Ausführung als auf die Inhalte gelegt. Der zweite Teil der Story ist recht kläglich ausgefallen. Bei der Animation ist mir nichts Negatives aufgefallen. Alle Charaktere sind wirklich schön gezeichnet und haben auch ein ordentliches, sich entwickelndes Charakterdesign. Nur bei Sumire war mir die Entwicklung einfach zu träge. Am Ende war Sie die gleiche ängstliche Person wie zu Beginn. Den Schluss empfand ich als eher unbefriedigend, da viel zu hektisch.