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Shiratori hat den Traum, eines Tages ein berühmter Kinderbuchautor zu werden. Zu diesem Zweck besucht er in Tokio eine Zeichenschule und mietet sich ein Apartment. Ein kleines Haus im japanischen Stil, mitten zwischen den Hochhäusern der Großstadt namens Narutakisou. Doch die Idylle ist trügerisch, denn Shiratoris Nachbarn sind sehr merkwürdig und haben alle ihre Eigenarten. Zum einen die lebensfrohe Studentin Momono, die gerne ein Bier in Shiratoris Zimmer trinkt und ihn vom Lernen abhält. Dann Sayoko, eine sehr ruhige und "träge" Frau, mit ihrer Tochter Asami, die - im Gegensatz zu ihrer Mutter - hart arbeitet. Dann gibt es noch Johnny und Haibara, wobei Johnny eine Handpuppe ist, die zu viel redet und Haibara, der nie etwas sagt, von Johnny als "das Extra" bezeichnet wird. Ein weiterer Bewohner des Hauses ist Tamami, ein überaus intelligentes Mädchen mit einem gemeinen Charakter. Tamami ist mit Kozue, der Vermieterin des Hauses, eng befreundet. Kozue ist die Cousine von Shiratori und liebt Umeboshi. Sie ist sehr nett und arbeitet hart, um alle Bewohner des Hauses glücklich zu machen. Doch hinter Kozue verbirgt sich ein Geheimnis. Wird sie erschreckt, so ändert sich ihr Charakter schlagartig von der wilden Saki, über die kindliche Nanako, bis hin zur Cosplay-Queen Chiyuri. Für Shiratori beginnt eine chaotische Zeit...
Wer umzieht, kann sich sein neues Domizil ganz nach persönlichem Wunsch aussuchen und gestalten, wenn die Marie nicht zu knapp bemessen ist. Auf eines hat man aber nur in den seltensten Fällen Einfluss – auf die lieben Nachbarn. Was nutzt es einem, nach Jahren der Entbehrungen endlich einen luxuriösen Bungalow mit allen Schikanen sein Eigen nennen zu können, wenn die Flodders und ein gewisser Alfred Tetzlaff nebenan residieren. Ähnlich geht es Ryushi Shiratori, der in eine Tokioter Pension einzieht, die ausschließlich von Exzentrikern bewohnt wird.
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Frisch an einer Kunstakademie immatrikuliert zieht Ryushi Shiratori nach Tokio in eine Pension namens Narutakisou, deren Bewohner sich schnell als eine echte Prüfung herausstellen. Da wären eine schockinduziert schizophrene Hauswirtin, deren manipulative, fiese Busenfreundin, eine versoffene Studentin, ein Buchautor, der, um selbst in Ruhe gelassen zu werden einer Handpuppe eine eigene Persönlichkeit verpasst hat und ein Mutter/Tochter-Paar, das an der Armutsgrenze lebt. Beste Vorraussetzungen also für ein ruhiges, erfülltes Studentendasein für Ryushi.
Technisch liegt der Anime im Soll, ohne dabei großartig zu glänzen. Von J.C. Staff habe ich allerdings auch schon Schlimmeres gesehen. Gewöhnungsbedürftig ist das etwas kartoffelgesichtige Charakterdesign mit seinen großen Augen, das gerne mal im SD-Modus dargestellt wird. Unangenehm fallen ein paar Animationsmängel auf, als Beispiel mag eine Szene herhalten, in der eine Figur als Klavier spielend animiert wird, obwohl in just diesem Moment überhaupt kein Klavier im gespielten Stück auftaucht. Das wirkt billig und muss nicht sein. Der Soundtrack ist ganz überwiegend fade, bestehend aus langweiligem Intro und Outro und wenig abwechslungsreicher BGM. Soundeffekte und Sprecher sind in Ordnung.
Der Anime erzählt keine zusammenhängende Story, sondern handelt in seinen Folgen für sich stehende Abenteuer der Narutakisou-Gang ab, ein paar Geschichten erstrecken sich auch über mehrere Episoden. Deren Qualität schwankt nur unerheblich, trotz allem haben mir die Folgen mit etwas ernsterem Hintergrund besser gefallen als diejenigen, die nur auf Comedy aus waren. Apropos Comedy, diese ist der dominierende Aspekt von Mahoraba, dazu ein bisschen Drama in späteren Folgen, Romantik gibt’s in homöopathischen Dosen, Action und Spannung darf man überhaupt nicht erwarten. Auch wenn der Anime in erster Linie lustig sein will, auf Zoten, Ecchi-Szenen und groben Slapstick wird komplett verzichtet – schön, hätte hier auch nicht reingepasst. Insgesamt sehr unspektakulär, zum unkonzentrierten Nebenbeischauen aber wunderbar geeignet, ein paar schöne Gags gibt’s gratis dazu.
Die Charaktere sind, nimmt man alle zusammen, eher ein Schwachpunkt der Serie. Das beginnt mit dem komplett uninteressanten Ryushi, einem Gutmenschen vor dem Herrn, dem kein Nein über die Lippen kommen will und dem man seine 18 Jahre nicht abnimmt. Seine Gedanken zu den Situationen sind mitunter passend und regen zum Schmunzeln an, das eisern antrainierte Gummirückgrad verschwindet allerdings nie. Kozue ist nett, aber auch nicht gerade die attraktivste Figur, ihre Alter Egos retten es auch nicht bzw. machen es in Form von Chiyuri nur noch schlimmer. Tamaki (Kozues Freundin) fand ich geradezu fürchterlich. Warum? Schaut es Euch selbst an, desu~. Die restlichen vier Bewohner der Pension sind in Ordnung, auch wenn sie sehr viel weniger Hintergrund spendiert bekommen als es im Manga der Fall ist. Bleibt missbilligend festzustellen, dass bei stolzen 24 Episoden da sicher Platz für gewesen wäre. Lediglich die Kurosakis ragen da ein wenig heraus, um die sich dann auch einige der sympathischsten Episoden drehen. Überraschenderweise finden sich dann aber unter den vielen Nebencharakteren ein paar, die Highlights setzen können.
Kurz: Insgesamt durchwachsen, ich habe das scheinbar weitestgehend unbekannte Mahoraba nichtsdestotrotz gerne geschaut. Sicherlich kein Meisterstück, aber das einmalige Anschauen wird der an vergleichsweise langsamen Comedyanimes ohne Krawallhumor interessierte Animekonsument nicht bereuen, wenn Cast und Geschichte zusagen.
Heartful Days ist einer dieser Anime die einen letztendlich nicht so zufrieden stellen wie man es während des Schauens erwartet hatte. Der Anime biete viel Herzenswärme, weil eben keine konkrete Geschichte erzählt wird, sondern jede Folge eine einzelne Geschichte erzählt, in denen man die Charaktere besser kennen lernt. (Übrigens steht das Wort Geschichte im Vordergrund des Anime.... [ mehr lesen ]) Ebenfalls positiv zu erwähnen ist das kleine Märchen, was immer wieder auftaucht und die Situation zwischen Shiratori und Kouze näher - aber auf eine andere Art und Weise - erläutert. Die Beziehung der sonstigen Charaktere untereinander tritt jedoch kaum bzw. gar nicht hervor, da sich alles nur um die beiden eben erwähtnen Personen dreht. Um auf das Ende einzugehen ->
ICH BIN ENTTÄUSCHT! Da kommen sich Shiratori und kouze die ganze Zeit näher, haben sich sogar in ihrer Kindheit getroffen, wissen, dass sie für einander bestimmt sind und dann sowas... Quasi nach dem Motto "Komm, lass uns weiterhin so schöne Erinnerungen machen wie in den vergangenen Episoden." Nunja, hätte mir irgendwie mehr vom Ende erhofft, zudem gibt es viele offene Fragen: Wird Shiratori Kinderbuchauthor? Inwiefern vertieft sich die beziehung zwischen Shiratori und kouze? Wie wird sich Tamami verhalten, nachdem sie "verloren" hat? Und und und...
Trotz allem überwiegen die schönen Momente des Anime, dessen Besonderheit auch in der Parallele zu dem in ihm spielenden Märchen liegt.
Um in Tokyo Kinderbuchautor zu werden, zieht der 18-jährige Student Shiratori Ryushi in die Residenz Narutakisou in Tokyo ein, wo er seiner Kindheitsfreundin Kozue Aoba begegnet ...
Shiratori ist ein schwächlicher Junge, nicht besonders selbstbewusst oder stark. Dennoch zeichnet unglaublich gerne und hegt schon seit Jahren, Kinderbuchautor zu werden. Nun zieht er nach Tokyo um, um dort zu studieren, und da er irgendwo leben muss, zieht er in die Residenz Narutakisou ein, einem altjapanischem Gebäude. Dort begegnet er Kozue, seiner Kindheitsfreundin, mit einem mysteriösem Geheimnis. Sie hat mehrere Gesichter seit einem Vorfall, der sie knapp an der psychischen Knock-Outstelle traf , Sprich : Immer, wenn sie auf irgendeine Weise erschrocken wird, wechselt sie plötzlich ihre Persönlichkeit , und da gibt es einige ...
Die Spannung hält sich echt in Grenzen, sogar das Ende ist eigtl. etwas, was in jedem anderen Anime Alltagssituation ist, aber hier ist es ja was ganz ''Spannendes''. Desweiteren muss ich auch sagen, dass der Anime nicht das ganze Potenzial genutzt hat, was ich sehr enttäuschend fand. An manchen Szenen dachte ich echt : ''Du, jetzt wird's interessant, jetzt steigt die Spannung'', aber dann wird schnell alles gut, und dann war doch nichts mit Spannung ^^.
Neben dem Freundschaftsaufbau und Kozue und Shiratori gibt es noch weitere Mitbewohner in Narutakisou wie z.B. Tamami Chanohata, Kozue's beste Freundin, Momono Megumi, einer 20-jährigen Frau, die gerne viel trinkt und Shiratori irgendlich auf den Kegel geht, Ryuusei Johnny, einem stillen Mann, der dauernd eine Handpuppe führt, die dauernd für ihn spricht sowie Sayoko ( Stille, zurückhaltende, faule Mutter ) und Asami Kurosaki ( Ihre kleine Tochter ) .
Animation :
Die Animation ist wie immer reizend aufgebaut, doch hier gibt es zu dem Thema ''Alterdarstellung'' etwas zu sagen : Shiratori ist unser Hauptprotagonist und ist 18. Aber er sieht aus wie ein evtl. 14 Jahre alter Bengel und benimmt sich auch genau so. Und Sayoko, die Mutter von Asami, sieht zwar aus, wie eine Mutter, benimmt sich aber wie ein kleines Baby, macht nie was, wenn ihr Arbeit aufgebrummt wird, schläft immer nur und sonst bricht kein Wort aus ihrem Munde heraus. Da hab ich schon gewundert, warum die Charaktere übertrieben alt oder übertrieben jung dargestellt wurden.
Musik :
Die Musik im Verlauf des Anime schwingt mit der Handlung mit. Sie ist ganz o.k. . Es singt auch immer dieser ''Lalalalala ...'' - Chor während den Hintergrundmusikstücken, fand ich sehr interessant .
Fazit :
Ich fand den Anime gut. Trotzt ein paar Mängeln fand ich die Charaktere so sympathisch, dass es mir schon schwer fiel, als dann die 26. Episode kam. Denn der Anime war selbst wie eine Bilderbuchgeschichte, auch wenn es ein Anime war. Und deshalb kann ich auch nur den Romance-/Harem-Fans ( Im Ernst, allein Kozue muss man schon x5 rechnen ^^ ) empfehlen, die eher Slice of Life, gechillt, und ruhige Szenen begehren und keine hohen Ansprüche haben. Für die Thriller/Drama/Horror/Krimi/Action/Fight und Abenteuer-Liebhaber ist das nichts.