Bandai Visual (Financial Production), Hal Film Maker (Animation Production,Financial Production)... [ mehr lesen ], Lantis (Financial Production), Satelight (Animation), T2 studio (Work Assistance), AIC (Animation Work Assistance), Anime Aru (Animation Work Assistance), Anime Roman (Animation Work Assistance), Doumu (Animation Work Assistance), Echo (Animation Work Assistance), Mouse (Animation Work Assistance), SHAFT (Animation Work Assistance), Studio Flag (Animation Work Assistance), Trans Arts (Animation Work Assistance), Zero-G-Room (Animation Work Assistance), Elf
Der Junge Setsuna Mudo denkt, die ganze Welt hätte sich gegen ihn verschworen, doch mit dem Himmel hat er nicht gerechnet. Genau von da droht ihm aber die größte Gefahr. Die aufrichtige Liebe zu seiner Schwester und seine verständnislose Mutter, schwinden alsbald zu einem kleineren Problem. Denn die beiden Gestalten, die behaupten Dämonen zu sein, planen jemanden zu wecken, der in ihm wohnt - indem sie ihn töten.
Weitere Verstrickungen mit Engeln erleichtern Setsunas Leben auch nicht wirklich. Katan versucht den „anorganischen Engel“ Rosiel, Zwillingsbruder von Alexiel und einst mit ihr ranghöchster Engel im Himmel, aus seiner Verbannung zu befreien. Nur der hat anderes geplant, als wieder in den Himmel zurückzukehren. Auch er strebt an Alexiel wiederzuerwecken, denn er ist, ähnlich wie Setsuna, in seine Schwester verliebt.
Angel Sanctuary habe ich damals auf Vox gesehen. Fand den Anime eigentlich recht gut anzusehen. Zumindest hat er jede Menge Potential, das zu einem nicht zu verachtenden Teil aber ziemlich verschandelt wird. Um den groeßten Minuspunkt mal vorne weg zu nennen:
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Der Anime bricht einfach mitten drin ab. Sozusagen ist nur ein Bruchteil des Mangas verfilmt worden und das ist schade und stört doch beachtlich. So wissen Setsuna und Kira, in ihren Rollen als gegensätzliche Freunde durchaus zu ueberzeugen, auch ist das Setting mit den teilweise boesen Engeln und den vereinzelt guten Daemonen, einem Gott mit einer zweifelhaften Haltung und dem Tabu-Thema "Geschwisterliebe" durchaus interessant, doch wenn man sich kurz auf diversen Seiten des World Wide Web's einliest wird schnell klar, dass der Anime einem in keinem einzigen Punkt auf den Manga vorbereitet. Der Manga ist einfach in Punkto Komplexität selten groß; so tauchen jedemenge wichtige Personen, Schwerter und Handlungen aus der Vergangenheit auf. Mit drei Anime Folgen gewinnt man nicht einmal den Ansatz davon, den Manga verstehen zu koennen.
Das ist nicht weiter schlimm, wenn weitere folgen wuerden, doch scheint die Lust/das Geld der Entwickler ausgegangen zu sein, so dass wir uns mit drei, wie gesagt nichtigen Folgen begnuegen muessen, die die Botschaft des Mangas nicht einfangen koennen.
Trotzdem ist es unterhaltsam die drei Folgen zu sehen, die Zeichnunge sind klasse, die Charaktere authentisch und smypatisch. Auch glaubt man das was passiert verstehen zu koennen, doch ist es in Wirklichkeit alles um laengen komplizierter als der Animes versucht es einem zu vermitteln.
Gelungener Auftakt, aber weiter fehlt einfach die Spur einer Fortsetzung, was schade ist und zu deutlichen Abwertungen fuehrt.
Was soll ich als Gruftie hier bloß sagen? "Gantz" einfach: herrlich, fabelhaft, wunderbar. Ich könnte jetzt noch weiter mit solchen Schmeicheleien fortfahren, aber dann wäre ich bis Morgen noch nicht fertig damit.
Ich war überzeugt, mir einen undurchsichtigen und eher traurigen Anime zu holen, der vermutlich - ich wußte es ja nicht - eher auf die religiös befürwortende Schiene abzielt, als ich die DVD in meinen zitternden Händen hielt. Doch ich wurde in mehrfacher Hinsicht auf die angenehmste Art und Weise überrascht. ... [ mehr lesen ] Zugegeben, die OVA beginnt eher düster, jedoch bereits mit einem gewissen Schuß Humor, der im weiteren Verlauf seine "gantz" eigene Art entwickelt. Die morbid-lässige Art, wie hier die Inzest-Thematik behandelt wird, ist sicher nicht Jedermanns Sache. Doch wie schon in anderen Kommentaren erwähnt geschieht dies ohne Plakativität oder zugkräftiges Lockmittel für Hentaifans. Außerdem ist die "Geschwisterliebe" bei näherer Betrachtung nur das Mittel zum Zweck für eine gnadenlose Abrechnung des klassischen Engelsbildes und den damit verbundenen gängigen Klischees. Als Gothic kenne ich mich zwangsläufig (a'la "know your enemy") auch "gantz" gut mit der Engelslehre aus und ich muß schon sagen, dass die Autorin Kaori Yuki schon sehr gründlich und sehr genau recherchiert hat! Sie hat nicht nur die christlichen Elemente, sondern auch die Jüdischen, Islamischen und Hinduistischen genauestens bedacht. Auch die Apokryphen - das ist das Zeug, dass bewußt nicht in die Bibel aufgenommen wurde - kommen hier zur Geltung. Die Atmosphäre des Animes wechselt zwischen apokalyptisch-verzweifelt, humorvoll-boshaft bis fies-morbide.
Unterstrichen wird der lässige Umgang mit Tabu-Themen durch die aberwitzigen Charaktere. Drogensüchtige und gewaltgeile Engel, kindlich-süße Mischwesen und dämonische Tunten sorgen für reichlich unterhalten. Aber auch Setsuna/Alexiel macht mit seiner unbekümmert-frechen Art richtig Laune, obwohl er sich seiner tragischen Liebe durchaus bewußt ist. Die Animationen sind auf hohen Nivau und die Musik passt mit coolem Rocksound perfekt zum Ambiente.
Einziges Minus . . . aber dafür ein feeeeeetteees Minus ist abgeschnittene Story, die - in Mangas gerechnet - gerade mal bis zum Ende des vierten Bandes reicht. Dabei gibts schon so um 30 Bände. Ich will (ACHTUNG - Seitenhieb) verdammt nochmal wissen, wie`s weitergeht.
Geschichten mit einem religösen Touch bin ich keineswegs abgeneigt, deshalb gab ich Angel Sanctuary eine Chance. Was ich am Anfang abgeschreckt hat war die Inzest-Geschichte, mit so etwas kann ich garnichts anfangen. A... [ mehr lesen ]ber gut, 3 Folgen a 30 min, das sollte ich eigentlich gut überstehen. Es war hart! Die DIALOGE waren so was von Kitschig. Ich musste mich manchmal an den Kopf fassen und ein "Oh, mein Gott" kam mir über die Lippen. Von Angel Sanctuary wusste ich fast garnichts, frühestens am Zeichenstil hätte ich bemerken müssen, dass es SHOUJO, doch spätestens als die Charaktere mit einander Gesprochen haben, war ich weit entfernt von Gut und Böse. Ich hab es mir trotzdem reingezogen und war von der Story (also die Engel gegen Dämonen, Engel pisst Gott an Story) wirklich begeistert. Ich weiß, sie war ja eigentlich nichts besonderes, aber trotzdem nicht schlecht.
Story: Unser Star dieses kleines Geplenkels ist Setsuna Mudo, der unglücklicher Weise in seine Schwester, Sara, verliebt ist. Darüber hinaus ist die Seele des Engels Alexiel in seinem Körper gefangen. Dieser Engel hat vor geraumer Zeit sich gegen Gott gestellt und ist auf die Seite der Dämonen geschlagen. Natürlich war Gott nicht sehr begeistert davon und hat ihren (Alexiel ist weiblich) Bruder, Rosiel, aus dem Himmel verbannt und ihn irgendwo auf der Erde eingesperrt. Alexiel Körper wurde wiederrum in einen Eisklotz versiegelt und ihre Seele in Setsuna wiedergeboren. Im verlauf der Geschichte sehen wir, wie Setsuna mit der Liebe zu seiner Schwester umgeht, was durch die Einmischung von Dämonen und Alexiel Bruder, der von einem anderen Engel befreit wird und von seiner Schwester ziemlich angepisst ist, zu einigen dramatischen Ereignissen führt.
Fazit: Ich mach die Sache ich kurz. Angel Sanctuary ist sicherlich kein schlechter Anime und wenn man die Inzest-Story ignoriert, bekommt man doch mal eine nette "Gefallener Engel vs Himmelsreich"-Story, die man als guten Mainstream auffassen kann. Selbstverständlich bekommen wir in dieser OVA nur einen Bruchtteil vom Ganzen verpasst. Ich persönlich wäre mehr begeistert gewesen, wenn es mehr Action/Spannung gegeben hätte, doch von Shoujo-Animes erwarte ich so etwas eingetlich nicht. Zu viel gelabber und zu wenig sinnlose Gewalt ;). Für mehr Story, Manga lesen!