Mai Tokiha und ihr Bruder Takumi sind auf dem Weg zur ihrer neuen Schule "Fuuka Akademie" auf einem Schiff unterwegs. Auf einmal bemerkt Mai einen roten Stern neben dem Mond und nebenbei bemerkt Takumi, dass ein Mädchen im Meer liegt und zu ertrinken droht. Schnell werden Rettungsmaßnahmen eingeleitet und Mai kann das Mädchen durch Mund-zu-Mund-Beatmung retten. Das Mädchen heißt Mikoto und ist auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder. Im Laufe der Nacht wird Mikoto plötzlich von Natsuki, eine Kämpferin von "Hime", angegriffen und sie kann sich mit ihrem Schwert und der Hilfe von Mai gerade noch mit letzter Kraft retten. Beide fallen im Ohnmacht und wachen mitten vor der Schule auf. Hinter ihnen ein verbrannter Weg zum Meer...
Mai HiME ist also der mit Abstand beste Anime des letzten Jahres? Ein durch und durch perfektes Werk das Nonstopunterhaltung verspricht und von Anfang bis Ende begeistert? Tjaaaa ich denke das hätte ich auch behauptet wenn dieser Anime nur nicht zu fast 40% eine ledigliche Tortur wäre und dank einem fulminanten Absturz in die allerhässlichsten Klischees nach nur wenigen Episoden, sich aller Chancen beraubt sieht sich auch nur entfernt mit dem Titel "Best of 2004" schmücken zu dürfen. Dabei fängt Mai HiME recht nett an und lässt einiges an Potential aufblitzen, besonders im Hinblick auf sehr gelungene Action-Szenen und tolle musikalische Untermalung. Die schlechte Nachricht: Der Rest erntet eher weniger Begeisterungsstürme: Die Story scheint eine der typischen und längst ausgelutschten Kamellen a la "Figuren mit Special-Power (in diesem Fall "Mecha-Monstern" VS diverse Plastikaliens die mal wieder böses mit der Welt vorhaben") zu sein und auch die Charaktere sind eine einzige Ansammlung an schon tausendmal da ... [ mehr lesen ]gewesenen Anime-Archetypen. Von Innovation keine Spur und zu allem Überfluss gibt es noch einige lahme Fillerepisoden die teilweise so schrecklich sind das sich einem sprichwörtlich die Zehennägel aufrollen (Episode 10 zB ist die mit Abstand SCHLECHTESTE Episode die ich JEMALS gesehen habe und ich wäre fast aus dem Fenster gesprungen angesichts solchen Nonsens...) Der Verlauf der Handlung schleicht mit erheblich langsamen Tempo voran, bietet nur wenige kleine Ansätze die die Geschichte vertiefen und wird noch zusätzlich frustrierend dank vielen aufgeworfenen Fragen auf deren Antworten man viel zu lange warten muss. Die Charaktere machen nur spärlich Fortschritte und sonderlich große Sympathieträger sind auch nicht unter ihnen auszumachen. Getoppt wird das ganze dann auch noch mit absolut plumpem Fanservice und sehr unlustiger Comedy. Die gute Nachricht: All das gerade Beschriebene beschränkt sich ausschließlich auf die ersten 10-12 Episoden. Als ich schon kurz davor stand diesen Anime als abgedroschenen Müll zu brandmarken und aufs Abstellgleis zu schieben nehmen die Ereignisse plötzlich eine drastische Wendung zum Besseren und urplötzlich entfaltet Mai HiME schon fast unerhört das Potential das nach der ersten Hälfte der Serie schon hoffnungslos verloren schien: Ehe man sich versieht steigt die Spannung in unermessliche Höhen und ein ebenso großer Anteil an Dramaturgie und Emotionen prasseln auf einen nieder. Story und Charaktere schicken sich an immens tiefe Wege zu gehen und ein Twist jagt den nächsten. Ich verspürte ab diesem Zeitpunkt das unbedingte verlangen die nächste Episode zu schauen und mein Interesse am Ausgang der Geschichte wuchs und wuchs. Selten habe ich erlebt dass ein Anime sich von einem derartig enttäuschenden Fiasko, welches die ersten 12 Episoden darstellen, so drastisch zu genau dem wandelt was ich mir unter einer großartigen Serie vorstelle. Sogar, nie für Möglich gehaltene, moralische Messages wie zum Beispiel "Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied" oder Fragen wie "Was würdest du für das was dir am wichtigsten ist opfern?" offenbaren sich dem (aufmerksamen) Zuschauer mit dem weiteren fortschreiten des Plots und sorgen noch zusätzlich dafür das man heftig vom, immer bedrückender anmutenden, Ambiente dieses Animes mitgerissen wird. Man kann es nicht oft genug sagen: Eine erstaunliche und nie für möglich gehaltene Wendung um 180° sorgt dafür das aus Mai HiME zu guter Letzt doch noch ein sehr, sehr sehenswerter Anime geworden ist den ich fast uneingeschränkt empfehlen kann. Allerdings sollte man für die Episoden 1-12 eine gehörig widerstandsfähige Toleranzgrenze mitbringen! Keine Sorge: Danach wird man fürstlich belohnt!
Animation
Optisch ist Mai HiME insgesamt gesehen nicht übermäßig spektakulär ausgefallen aber in Ordnung. Die Backgrounds geben sich eher trist und bieten nur wenig Detailreichtum und die Figuren stechen auch nicht sonderlich hervor. Das Design selbiger ist recht ansprechend aber auch hier wird am Detail gespart sobald die Kamera etwas weiter vom Geschehen entfernt ist. Zum Glück gibt es da noch die Action-Szenen und hier hat man sich wahrlich erhebliche Mühe gegeben: Kaum kommt es zum Kampf sind die Bewegungsabläufe der Charaktere sehr flüssig und peppen die Action mit toller Dynamik auf. Gewürzt wird das Ganze dann noch mit einigen tollen Effekten wobei fette Explosionen, flashige Blitze und sprühende Funken dem Ganzen ihren Stempel aufdrücken. Ebenfalls gefallen hat mir das Design der HiMEs, auch wenn es nicht unbedingt bahnbrechend originell ist (Hund, Spinne, Dinosaurier etc.) macht es Spaß die Viecher in Aktion zu sehen. Schade nur dass fast sämtliche Action-Szenen eher kurz ausgefallen sind aber hohe Qualität hat hier wohl ihren Preis gehabt... Ach ja es gibt noch ein paar wenige Szenen die recycelt wurden (zB wenn Natsuki mit dem Afrotypen im Blumengarten redet oder die Schussattacke von Duran) aber diese halten sich so arg in Grenzen das dieser Umstand kein bisschen stört.
Sound
Das Opening ist ziemlich happy und findet seinen Platz irgendwo zwischen leicht kitschig und Ohrwurm. Allerdings passt es nur während den ersten 10 Episoden zum Geschehen der Serie denn später wird es eine gehörige Spur ernster und da ist das Lied eher fehl am Platze. Das Ending jedoch passt durchgehen und hört sich wirklich richtig gut an. Das Highlight in dieser Kategorie stellt es aber dennoch bei Weitem nicht dar. Diese Auszeichnung verdient sich alleine die BGM und das verwundert auch kein bisschen schließlich zeichnet sich hier Yuki Kajiura (unter anderem die Komponistin der Soundtracks von "Noir"und "hack//Sign" für die musikalische Untermalung verantwortlich. Diese steht ihren bisherigen Werken in nichts nach und glänzt einmal mehr mit stimmungsvollen, mystischen Klängen. Besonders der Track mit der schönen Frauenstimme und dem Mix aus Techno und Gitarrensound hat es mir angetan. Einfach Bombe das Lied und auch wenn man es recht oft zu hören bekommt ist in diesem Falle der Spruch "Je öfter desto Besser" mehr als angemessen! Ich muss offen sagen das ich mir, während der ersten Hälfte der Serie, gedacht habe das dieser Soundtrack viel zu gut für diesen Anime ist aber mit dem Start von Hälfte Zwei war dieser Zweifel dann glücklicherweise komplett vom Tisch. Einmal mehr ein OST den es sich zu kaufen lohnt!
Story
Würde man Mai HiME in dieser Kategorie nur an der ersten Hälfte der Serie messen wäre die Story ein komplettes Tohuwabohu aus Schwachsinn und Klischee. Eine langweilige Basis die einmal mehr damit ankommt das irgendwelche bösen Kreaturen die Erde bedrohen und nur die auserwählten, tapferen Kriegerinnen in der Lage sind ihnen die Stirn zu bieten und das Vorhaben zu vermasseln. Einfach nur öde und unglaublich altbacken. Ebenso schlimm sind die Fillerepisoden die sich einschleichen, nicht aus dem Grund da sie irgendeinen Storyfluss stören (da dieser so gut wie überhaupt nicht gegeben ist) sondern dass sie inhaltlich zum abgewöhnen stumpfsinnig ausfallen. Es kristallisieren sich zwar einige Fragen in den ersten 12 Episoden heraus, die durchaus ihr Ziel erreichen und immerhin gerade noch dafür sorgen das man die Serie nicht hinschmeißt, aber man wird ganz schön auf die Folter gespannt was Antworten angeht und sieht sich irgendwann stark frustriert. Glücklicherweise ist es damit mit dem Start von Episode 13 vorbei und endlich passiert mal etwas das die Spannung erhöht und immerhin ein paar der Fragen klärt. Endgültig rehabilitiert sich die Handlung jedoch erst ab Episode 17, und das wirklich nicht zu knapp. Der Twist der hier zur Wirkung kommt (und von da ab auch nicht der einzige bleibt) wirft alles über den Haufen (im guten Sinne) und kommt so unerwartet das man nur noch verdutzt dreinschaut. Von da an tritt die Story gehörig aufs Gas und die Spannung klettert von Episode zu Episode immer weiter in die Höhe. Es entspinnt sich eine großartige, mitreißende, dramatische und sehr emotionsgeladene Geschichte die zwangsläufig vor den Bildschirm fesselt und bis zum Ende nicht mehr los lässt. Wäre jetzt nur nicht die erste Hälfte der Serie so schrecklich fade würde ich hier locker die Höchstwertung springen lassen. Es gibt leider sogar noch einen Faktor der dafür sorgt das ich in dieser Kategorie letztendlich noch mehr Punkte abziehen muss: Die gesamten Geschehnisse in der letzten Episode sind völlig behindert und das Ende ist sooooooo typisch und hoffnungslos Klischee das am Ende ein bitterer Nachgeschmack zurückbleibt der all die guten Eindrücke die die Serie mit der starken Vorstellung ab Episode 17 hinterlassen hat erheblich schmälert.
Charaktere
Hier musste ich schon nach wenigen Episoden immer wieder die Augen verdrehen, angesichts dieses komplett und durch und durch vom Klischee befallenen Haufen Standard-Charaktere. Hier kommt echt alles zusammen was man bisher schon in unzähligen anderen Animes angetroffen hat: Wir haben das schüchterne Mädchen mit Brille, das naive kleine Mädchen das etwas begriffsstutzig ist, die kühle Einzelgängerin, die Erwachsene die sich wie ein Teen verhält und gerne Alkohol konsumiert, das kränkelnde Mädchen mit Hauchstimme das im Rollstuhl sitzt, der Prince Charming dem alle Frauen auf dem Campus zu Füßen liegen und so weiter und so fort...und diese Liste ist längst nicht vollständig. Dann bekommt man auch noch obendrein eine der typischsten Mädchen-Jungen-Beziehungen der Anime-Geschichte vorgehalten: Beide mögen sich nicht und streiten fast jedes Mal wenn sie sich sehen aber insgeheim fühlen sich beide zum jeweils anderen hingezogen und erröten stets wenn sie sich etwas länger in die Augen schauen. Natürlich dürfen gewisse Missgeschicke seitens des männlichen Charakters nicht fehlen die darin gipfeln das er "Aus Versehen" nach dem er zB gestolpert ist auf ihren Brüsten landet bla bla... Das war alles nicht nur er- sondern auch abschreckend standardmäßig. Aber ebenso wie bei der Story rehabilitiert sich der Cast sobald die Geschichte an Fahrt gewinnt. Plötzlich gibt es auch hier einige Twists zu bestaunen und es treten viele unerwartete Dinge ein. Es entstehen mit fortschreitendem Verlauf nach und nach immer mehr dramatische Ereignisse die meistens sehr krass ausfallen und den einen oder anderen Charakter zu einer unheimlich tragischen Figur machen. Am Anfang noch Klischee und uninteressant muss ein Großteil des Casts auf einmal mit heftigen Psychosen kämpfen denen extrem traumatische Erlebnisse voraus gehen. Der schwache Start ist urplötzlich vergessen und man möchte nur noch erfahren wie die ganze Misere um die Charaktere wohl ausgehen mag. Allerdings hat Mai HiME in dieser Kategorie, neben dem oben Beschriebenen, einen weiteren Schwachpunkt und das ist der Umfang des Casts. Dieser ist riesig, viel zu groß um bei einer insgesamten Länge von nur 26 Episoden am Ende ein zufrieden stellendes Ergebnis präsentieren zu können. Das hat zwangsläufig zur Folge dass viele Figuren nur wenig bzw. nicht genug Entwicklung spendiert bekommen und man nicht so stark mit diesen sympathisieren kann. Besonders schwer wiegt diese Tatsache in der Hinsicht auf den Drama-Aspket, denn wenn einer dieser Figuren plötzlich etwas Tragisches geschieht kommt es einfach nicht emotional genug rüber. Die Dramaturgie von Mai HiME ist zwar ohne Zweifel gelungen aber meiner Ansicht nach hätte es noch um einiges mitreißender sein können, wenn man den betreffenden Charakteren nur genug Aufmerksamkeit hätte zukommen lassen. Trotzdem ist es mehr als erfreulich das sich, nach dem anfänglichen Fiasko, hier letztendlich alles doch noch zum Guten wendet und diesem Anime dadurch das Leben eingehaucht wird das er in der ersten Hälfte schon fast unwiederbringlich verloren hatte.
Wert
Minus der Episoden 1-12 hat Mai HiME durchaus einen hohen Re-Watch wert und dank der immensen Steigerung in Hälfte 2 würde ich mir sogar den Kauf der DVDs durch den Kopf gehen lassen. Definitiv KEIN Meisterwerk und auch nicht der beste Anime des letzten Jahres (der Titel geht IMHO ganz klar an "Elfen Lied" und das kann mir auch KEINER ausreden!) aber trotzdem eine unterhaltsame Serie.
"Abwechslungsreich"... das ist wohl das angebrachteste Wort, um Mai-Hime zu umschreiben.
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Gegen Mitte der Serie hatte ich im Leben nicht damit gerechnet, dass ich sie doch noch mit nem 9er werten würde, denn was mit so hervorragender Comedy begonnen hatte, war zu diesem Zeitpunkt schon eher wieder langweilig. Die ersten Folgen bestehen quasi fast ausschließlich aus übelsten Brüller-Witzen, die einen teilweise auch sehr unerwartet treffen. Parallel bekommt man einen groben Überblick über die Hauptpersonen und einige gute Action-Szenen gibt es auch. Nach diesen Folgen scheint es den Produzenten dann leider etwas schwer gefallen zu sein, den Bogen vom Herumgealber zur Ernsthaftigkeit zu schlagen, was man aber nach überwinden dieser Phase doch ganz gut verschmerzen kann. Der spätere Teil der Serie hat vor allem in puncto Dramatik einiges zu bieten und actionmäßig bewegt sich Mai-Hime ohnehin auf konstant hohem Niveau.
Worum geht's eigentlich? Nunja... nichts, was man nicht schon irgendwo mal gesehen hätte, aber so ein Fantasy-Action-Drama mit Inkarnationen von Göttinnen als Protagonistinnen ist doch auch mal wieder was nettes, wenn es denn so quirlig abläuft wie dieses hier. Ein haufen Mädchen hat unfreiwillig übernatürliche Kräfte, wird an einer Schule versammelt und auf geht's zum Endkampf mit dem Fiesling. Vorher noch einige Umwege über Selbstfindung, Freundschaft und Liebe und fertig ist die Laube. Es gibt viel zu sehen und zu erleben... und natürlich hat das mit den Superkräften einen nicht unerheblichen Haken...
Die Charaktere sind hier zu großen Teilen sehr sympathisch und man fiebert irgendwann auch automatisch mit ihnen mit, sei es im privaten oder bei den Fights. Ein paar unausstehliche Bösewichter und Hass-Figuren hat's hier auch, ebenso wie einige Figuren, die so gar nicht zur Geltung kommen - ist aber nicht weiter wild. Den Hardcore-Fans von Charakterentwicklung sei schonmal vorab gesagt: Es geht so. Auch hier gibt es nichts wirklich neues; hervorstechend und ungewöhnlich standhaft ist aber unsere Heldin Mai (was für meinen Geschmack aber ihrer Glaubwürdigkeit schadet).
Optisch hat man natürlich schon besseres gesehen, aber sowohl das Charakterdesign als auch die Animation können beim anspruchsvolleren Konsumenten durchaus punkten. Qualitative Schwankungen sind quasi Mangelware, nur das alberne Monsterdesign, das schon an solche Lachnumnmern wie Yu-Gi-Oh erinnert, will mir absolut nicht gefallen und die Hintergründe sind jetzt auch nicht soooo die Bombe. Insgesamt aber doch sehr ansehnlich.
Kommen wir also zum eigentlich besten Teil, dem Sound... man höre und staune: Die BGM macht diese Serie überhaupt erst zu dem was sie ist. Wir finden hier einen unglaublich vielseitigen Soundtrack vor, der vor allem bei Action- und Dramensequenzen seine volle Größe entfaltet. Viel besser kann man das glaube ich einfach nicht vertonen. Die SFX für ihren Teil sind in Ordnung, das Opening-Theme ist 08/15 J-Pop und das Ending trifft die melancholischere Seite von Mai-Hime ganz gut.
Alles in allem eine wirklich gute Serie, an der ich nur in einigen Kleinigkeiten etwas auszusetzen hatte. Anschauen lohnt sich definitiv.
Mai Hime ist ein Anime, der weder eine besonders innovative Story bietet, noch ausgefallene Charaktere, der aber durch das gekonnte Umsetzen vorhandener Klischees einen äußerst hohen Unterhaltungsfaktor erzeugt.
Story: Die Story verläuft realtiv flott und lässt eigentlich nie Langeweile aufkommen. Wird anfangs noch vor allem auf Action und Comedy gesetzt, nimmt der Dramaanteil im Verlauf der Serie immer weiter zu. So werden damit auch ernstere Töne angeschlagen und verhindert, dass der Anime zu einem zu seichten Actionspektatel verkommt. E... [ mehr lesen ]inziger wirklicher Kritikpunkt bei der Story ist das Ende, das zumindest meiner Ansicht nach ziemlich misslungen ist, wenn auch in einem anderen Sinn als bei manch anderen Animes.
Wie in einer klassischen griechischen Tragödie, tritt Miyu als Deus ex machina auf, was schon immer ein reiner Trick war, wenn man dem Publikum ein extrem tragisches Ende nicht zumuten wollte.
Charaktere: Wie schon gesagt, braucht man hier keine besondere Innovation zu erwarten, die Hauptpersonen decken viele der altbekannten Charakterstereotype ab. Allerdings sind diese gut umgesetzt und zeigen auch im Verlauf der Serie ein ausreichendes Maß an Charakterentwicklung, weshalb dieser Punkt nicht störend auftritt und einem die Personen auch durchgehend sympathisch macht.
Fazit: Ganz simpel, Mai Hime macht einfach Spaß. Action mit sympathischen Charakteren und der richtigen Prise Dramatik garantiert hier einen hohen Unterhaltungswert. Einzig das Ende hinterlässt bei mir einen fahlen Nachgeschmack.