Vor langer Zeit, als sich die Welt in einer vom Krieg zerrütteten Ära befand, gab es einen jungen Mann, welcher sich dem Bösen entgegenstellte, begleitet vom Willen der Leute in seinem Herzen. Der Mann, der unter vielen Namen bekannt war, erlangte bald die geheimnisvollen Kräfte der acht Weisen. Sein Name war Sougen. Indem er sich das Wissen der acht Weisen zunutze machte, brach schon bald ein neuer Morgen für die Welt an. Er war der erste Kaiser des Saiun Reiches. Die acht Weisen versteckten sich wieder nach seinem Tode, doch Gerüchte besagen, dass sie sich unter das Volk gemischt haben und noch heute mitten unter uns leben.
Oder so erzählt Kou Shuurei den Kindern, die sie unterrichtet.
Shuurei ist eine junge Edelfrau in Saiunkoku, die zusammen mit ihrem Vater, einem angesehenen Bibliothekar im Palast, und Seiran, einem Mann den sie vor 13 Jahren rettete und der seitdem treu in ihren Diensten steht, lebt. Die Arbeit als Bibliothekar bringt jedoch nicht viel Geld ein, deswegen sieht die Familie schlechten Zeiten entgegen. Ihr Haus ist im Begriff zu verfallen und Shuurei muss verschiedenste Arbeiten ausführen um für die Familie Geld zu verdienen. Sie träumt davon eine einflussreiche Politikerin zu werden, doch Frauen ist es verboten die Prüfung abzulegen.
Eines Tages jedoch kommt ein Ratgeber vom Palasthof mit einem Vorschlag. Er bietet der Familie 500 Goldmünzen, dafür müssen sie in den Palast ziehen. Seiran als temporärer Hauptmann der Palastwache und Shuurei soll des Kaisers Gemahlin werden.
Der derzeitige Kaiser ist der jüngste Sprössling aus Fünfen und durch diverse Gegebenheiten bestieg er den Thron. Er ist jedoch nicht besonders beliebt beim Volke, weil er die Angelegenheiten des Landes von seinen Ratgebern verwalten lässt und sich selbst vor jeglicher Arbeit versteckt. Es sind auch Gerüchte im Umlauf, die besagen, dass es ihn nicht nach Frauen begehrt. Shuureis Aufgabe ist es dem Kaiser zu helfen, so dass er in der Lage ist, das Land zu regieren. Keine leichte Aufgabe, besonders wenn man bedenkt, dass sie erstmal selbst all diese Bewandtnisse erlernen muss.
Romance Comedy Fans mit einer Schwäche für historisches Setting (Chinesischer Stil) sollten sich diesen Anime nicht entgehen lassen.
Story: Die junge Adlige Shuurei Hong ist die sympathische Hauptfigur in diesem Anime. Ihre Familie ist arm und ihr herrschafftliches Haus verfällt. Sie arbeitet in diversesten Jobs, um Geld zu verdienen. Sie arbeitet dabei sehr hart und träumt davon eine Politikerin zu werden. Doch als Frau ist ihr verboten überhaupt erst an die Aufnahmeprüfung zu gehen. Eines Tages jedoch erhalten sie hohen Besuch eines Ratgebers vom Palast. Er bietet ihr 500 Goldmünzen und bevor er überhaupt ausgesprochen hat, was der Haken an der Sache ist, hatte sie das Angebot schon angenommen... ... [ mehr lesen ] Die Story ist unterhaltsam, und keiner ist das, was er zu sein scheint bzw. vorgibt. Arme Shuurei... Und bei Hofe gibt es wahrhaft viele Intrigen, Wirren und Geheimnisse. Wer mit wem verwandt, loyal oder verfeindet ist. Wer wie zu wem oder was wirklich steht oder eben nicht...
Man leidet und freut sich mit ihr und den anderen Charas und manchmal sind die Situationen ernst, doch öfter zu komisch, wenn zum Beispiel Gerüchte dazu führen, dass man sich oder jemanden völlig missversteht...
In Japan gibt's inzwischen schon eine 2.Staffel. Sicher was für Fans von Juuni Kokki (12 Kingdoms), nur weniger ernst und fantastische Wesen wird man auch vergeblich suchen. Der Zeichenstil ist wunderschön und richtiggehend für Bishonen-Hunters gemacht. So viele schöne Charas. Der OP-Song ist ein wunderschöner Ohrwurm und ich könnt ihn noch tausendmal anhören: "Hajimari No Kaze" von Hirahara Ayaka.
Hätte ich von Anfang an gewusst, dass sich dieser Anime im Shoujo-Genre befindet, dann hätte ich wohl einen weitern Bogen um ihn gemacht. Zum Glück tat ich dies nicht!
Nichts desto trotz muss ich sagen, dass mir dieser Anime gefallen hat.
Saiunkoku besticht viel mehr durch seinen cast, den flair des alt-chinesische settings und die politischen Intrigen zwischen den Häusern, als, dass er es durch Comedy und simple Slapstick-Einlagen tut.
Im Großen und Ganzen hat er mich sehr stark an Juuni Kokuki aka. The twelfe kingdoms erinnert. Wer JK mochte, dem kann ich Saiunkoku empfehlen. Auch wenn sich der Fantasy-Anteil wirklich in Grenzen hält...