In Card Captor Sakura geht es um Sakura Kinomoto, ein ganz normales 10-jähriges Mädchen. Ihr Leben ändert sich, als sie eines Tages in der Bibliothek ihres Vaters ein geheimnisvolles Buch mit dem Titel "The Clow" öffnet. In dem Buch befinden sich magische Karten, die den geöffneten Buchdeckel sofort dazu benutzen, sich in alle vier Windrichtungen aus dem Staub zu machen. Gleichzeitig erwacht auch Kerberos der Wächter der Clow Cards, der gerade ein kleines Nickerchen von 30 Jahren gemacht hat. Die Karten, die mit ihren magischen Kräften imstande sind, große Schäden anzurichten, sind weg und müssen wieder zurück ins Buch. Kerberos verleiht Sakura die Kraft, sich in einen Card Captor (eine Kartenfängerin) verwandeln zu können, um die Clow Cards wieder einzufangen. Und damit beginnt für Sakura das große Abenteuer, das mit vielen Überraschungen aufwarten wird… Bei ihrer Aufgabe wird sie auch von Tomoyo, ihrer besten Freundin, unterstützt, die jedes Abenteuer von Sakura mit der Kamera filmt und Sakura tolle Kostüme schneidert. Während ihres Abenteuers trifft sie außerdem auf Shaoran Li einem Austauschschüler aus China und einen Nachfahre von Clow Reed, dem Erschaffer der Clow Cards, welcher ebenfalls auf der Suche nach den Clow Cards ist und somit für Sakura eine starke Konkurrenz darstellt.
Wahrscheinlich wäre man bei mir lediglich auf Ungläubigkeit gestoßen, wenn man mir in Vorhinein erzählt hätte, dass mal ein Mahou Shoujo Anime zu meinen absoluten Lieblingsserien zählen würde. Wie kann man auch ein Anime wirklich gut finden, dessen erste Hälfte fast ausschließlich in episodenhaftem Aufbau zeigt, wie ein kleines Mädchen ständig aus ihrem alltäglichen Leben herausgerissen wird, um mit ihren magischen Kräften eine Zauberkarte nach der anderen zu versiegeln, wenn man entsprechendem Genre sonst so gut wie nichts abgewinnen kann? Größtenteils ist dies wohl auf den überaus liebenwerten Cast, die traumhaft schöne Präsentation und die daraus resultierende harmonische Atmosphäre zurückzuführen, denn in diesen Aspekten punktet "Card Captor Sakura" wie kein anderer Genrevertreter.
... [ mehr lesen ]Story und Cast: CCS könnte von der reinen Strukturierung her nicht typischer für das Mahou Shoujo Genre sein und lässt somit befürchten, dass sich trotz der großen Unterschiedlichkeit an einzufangenden Karten, gerade bei älteren Zuschauern schnell eine gewisse Monotonie einstellt. Dies hat CLAMP jedoch durch den von Anfang an sympathisch erscheinenden Cast gekonnt zu verhindern gewusst. Gerade die kleine Sakura stellt mit ihrem immer fröhlichen, unschuldigen, freundlichen und hilfsbereiten Verhalten zwar an sich keinen neuen Charaktertyp dar, doch selten wurde dieser Typ dermaßen überzeugend und glaubhaft umgesetzt, was unsere Protagonistin letztlich doch recht einzigartig macht. Auch die anderen Schlüssel- sowie Nebencharaktere haben alle auf ihre Art etwas Liebenswertes an sich, ohne dabei als zu grob konstruierte Statistenrollen zu enden. Tatsächlich lassen sich beim ein oder anderen sogar nach und nach Hinweise auf Geheimnisse erkennen, welche mich zunehmend interessierten. Ab etwa dem letzten Drittel der Serie ist das lange "Kartenfangkapitel" dann abgeschlossen. Ab hier kommt mit den durchaus interessanten, neuen Charakteren auch ein gleichermaßen interessantes, neues Handlungselement hinzu, welches zum ersten Mal einen roten Faden durch die Serie, bis hin zum sehenswerten Finale zieht. Auch der Romantikanteil wird ab hier gegenwärtiger und entpuppt sich zunehmend als äußerst gelungen.
Zeichnungen, Sound und Atmosphäre: Das heute leider nicht mehr übliche CLAMP Charakterdesign ist hier wirklich wunderschön ausgefallen und schafft es auch zusammen mit den hellen und bunt gehaltenen Farben der Umgebung, eine angenehme, friedliche Atmosphäre zu vermitteln. Auch die vielen unterschiedlichen BGM Stücke tragen einiges dazu bei, zumal sie nicht nur das Geschehen treffend untermalen sondern auch teilweise für sich allein genommen ein wahrer Ohrenschmaus sind. Auch die effektvollen Magieanimationen können sich durchaus sehen lassen.
Fazit: Neben dem aus Sympathieträgern bestehenden Cast, der herrlichen Atmosphäre und den rein optischen sowie akustischen Belangen, ist es wohl auch der schwer zu beschreibende spezielle Charme des Animes, welcher mich zu einer derart positiven Bewertung bewegt hat. Dennoch kann ich "Card Captor Sakura" bei weitem nicht jedem uneingeschränkt empfehlen, denn es wird trotz allem öfter mal recht kindisch, zu wirklich packender Spannung kommt es (fast) nie und auch die Tatsache, dass es rein handlungstechnisch, gerade in den ersten 2 Dritteln des Animes, zu kaum Abwechslung kommt, bleibt bestehen. Wer aber harmonischen und romantischen Slice of Life, gepaart mit ein bisschen Magie und einer absolut niedlichen Protagonistin zu schätzen weiß, wird, sofern er der Serie eine Chance gibt, überwältigt sein, wie gelungen diese herzerwärmende Verbindung bei "Card Captor Sakura" ausgefallen ist.
Anmerkungen: -Die beiden Filme sind sehr gelungene Ergänzungen zur Serie und gerade der Zweite sollte auf jeden Fall nach der Serie geschaut werden, da er den chronologischen Abschluss darstellt. Auch der erste Film ist sehenswert und spielt chronologisch etwa nach Folge 35. -Die CCS Serie erfreute sich in Japan eine Zeit lang extremer Beliebtheit, was sich auch in den vielen Erstplatzierungen in diversen Animemagazinen widerspiegelte.
CardCaptorSakura ist ein Klassiker als Anime und Manga. ... [ mehr lesen ]Ihr fragt euch sicher warum ein 20 Jahre alter Spaten wie ich einen Anime schaue indem es nur darum geht einem kleinem Mädchen zu zuschauen wie es Karten mit einem Zauberstab fängt, (wenn ihr jetzt denkt ich bin pedofiel muss ich euch enttäuschen, bin ich nicht).
Was das Suchtpotential von C.C.S. So hoch setzt sind die Charakter, Sakura die so überdementionalen süß, naiv und hilfsbereit ist das man sie schon nach wenigen Folgen ins Herz schließt. Tomoyo dessen Lebenszweck nur darin besteht für Sakura Kampfkostüme zu schneidern und dann die großen Taten des CardCaptor auf Video festzuhalten und natürlich mein persönlicher Favorit Toya: Sakuras großer Bruder dem es nur um das Wohlergehen seiner kleinen Schwester geht und sie rund um die Uhr beschützt, das lustige daran ist dass Toya aber versucht das nicht preißzugeben und so mit dreisten Aktionen Sakura auf den Wecker zu gehen.
Die „Kämpfe“ oder wie man es in dem Fall sagen kann gegen die Karten oder gegen schwarze Magie sind sehr unterhaltend, da Sakura nicht die züge eines typischen Shounen Helden hat wie Kenshin, Inuyasha, Allan, Ichigo oder Dante (dass müsste man sich mal forstellen Sakura jagt die Karten mit Knarren)! Nein Sakura besitzt die Eigenschaften einer Viertklässlerin, das heißt panisch im Kreis rennen und verzweifelt schreien.
Gegen Mitte wird die Story interessant, da man wissen will ob der Magier Eriol auf Sakuras Seite steht oder ihr Gegner ist.
Der Anime hat mich dazu verleitet auch den Manga zu lesen, aber der Manga hat mich sehr überrascht, da Melin gar nicht vorgekommen ist-schade eigentlich ich mochte sie irgendwie. Hin und wieder gibt es die ein oder andere Funfolge die sehr unterhaltend ist (mein Favorit ist die Folge wo Kerberos und Yue nicht mehr ihrer Tarngestalt sondern in Ihrer „Ban-kai“form rumrennen).
Fazit: C.C.S. Ist ein Anime mit hohem Unterhaltungswert, wer also auf Lustige Unterhaltungsmangas,-Animes steht empfenle ich es weiter.
Dies ist ein super Maigical, Girly Anime, einfach nur süß. Man hat Witz, Love, Action und Spannung dabei. Dass einzige was mir nicht so passt ist das es so viele Folgen sind. Da ich erst bis Folge 6 geschaut habe frage ich mich ob es nich darauf hinauslaufen könnte das der Anime nur in die Länge gezogen wird. Aber ich hoffe mal nicht. Das ganze soll dem, aber keinen abbruch tun......... ^-^ Ich kann nur sagen es lohnt sich Card Captor Sakura zu schauen.