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Unser Held, Adol Christine, gezwungen von einem unbekannten Drang, reist in das weit entfernte Land Estellia, einem Land, das von Monstern überrannt wurde. Dort erfährt er, dass sein Kommen bereits vorherbestimmt war von einer Legende und das er die Plage des Landes beenden wird. Was er auch wenig überraschend schafft! Zusammen mit seinen Mitstreitern macht er sich auf die Suche nach den sechs Büchern von Ys, in denen die Antworten auf das Mysterium und der Schlüssel zu allen Probleme stehen, die das Land erschüttern. Auf dem Weg dorthin kämpfen sie sich durch kleine und große Monsterscharen.
Ich glaube bei keinem anderen Fantasy-Anime ist es so offensichtlich das er auf einem Fantasy-Videogame basiert wie bei „Ancient Book of Y’s“. Angesichts der unzähligen Klischees die man in dieser OVA antrifft gibt es daran absolut nicht den geringsten Zweifel. Alleine die Story ist eine unter tausenden aus dem Topf des Genres und handelt von einem jungen Mann der zum legendären, prophezeiten Erretter eines von bösartigen Kreaturen beherrschten Landes auserkoren wird und sich aufmacht den Frieden wieder herzustellen. Aber damit nicht genug, denn nicht nur die Story ... [ mehr lesen ]an sich ist typisch für einen Fantasygame-Ableger sondern auch deren Verlauf. Das der Held aufgetragen bekommt eine gewisse Anzahl an magischen Gegenständen zu sammeln, da er selbstverständlich nur mit deren Vollständigkeit das Böse bezwingen kann, gesellt sich auch noch zum Klischeeauflauf und natürlich muss er einen fiesen Endgegner besiegen bevor er sich des, in diesem Falle, magischen Buches habhaft machen kann. Dabei verläuft die Handlung ebenfalls nach dem RPG-Prinzip und der Hauptcharakter bekommt ständig von anderen Menschen gesagt wo er als nächstes hingehen muss. Nein, viel linearer geht wirklich kaum noch. Abschließend gibt man dann auch noch die eine oder andere Jungfrau in Not die gerettet werden muss und natürlich diverse Party-Mitglieder die den Helden auf seiner Reise begleiten, hinzu und fertig ist das Sammelsurium der allseits bekannten Fantasygame-Tugenden. Somit präsentieren sich die insgesamt 7 Episoden praktisch wie als wenn man neben seinem Freund sitzt und dabei zuguckt wie er ein Fantasy-Videospiel durchzockt, ein unkreatives und langweiliges Fantasy-Videospiel wohlgemerkt. „Ancient Book of Y’s“ hat zu keiner Zeit irgendetwas zu bieten was dazu in der Lage ist für etwas Ähnliches wie einen Überraschungsmoment zu sorgen. Die gesamte Handlung ist von Anfang bis Ende leicht durchschaubar und die Charaktere sind allesamt Dullies die über die Bezeichnung „Cardboard-Figuren“ nicht hinauskommen. Der Hauptcharakter spielt nichts weiter als die typische Heldenrolle ohne Entwicklung oder tiefere Einblicke preis zu geben und die restlichen Figuren bleiben fast komplett in der mehr als oberflächlichen Rolle der Treppenstufen für den weiteren Werdegang des Plots stecken. Man muss glaube ich noch nicht einmal eines dieser typischen Fantasy-RPGs gespielt haben um hier vor Langeweile in den Sessel zu sinken, denn auch wenn man all die gängigen Elemente die „Ancient Book of Y’s“ beinhaltet nicht erkennt so ist diese OVA dennoch alles in allem kein sonderlich guter Fantasy-Anime. Ich persönlich würde zumindest davon abraten sich diese OVA anzuschauen. Es gibt nun wirklich bessere Alternativen im riesigen Pool dieses Genres.
Es klingt so einfach, man nehme ein Videospiel mit guter Story und kopiert die eins zu eins in ein Anime.Warum nicht auch gleich noch den soundtrack und warum wiederholt man nicht einfach mal einen beschtimmten Song hundertmal in einem Anime den die Fans der Ys Videospiele soooooooo gut fanden. Ganz einfach, weil es irgendwann einem auf den Sack geht.Dieses Anime ist echt nur was für Ys fans