Covertext: In einer fiktiven Parallelwelt wurde Japan nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen den Siegermächten aufgeteilt. Die Freunde Hiroki, Takuya und Sayuri fühlen sich von einem riesigen Turm auf der anderen Seite der Grenze magisch angezogen. Sie geben sich ein Versprechen: Mit einem selbstgebauten Flugzeug wollen sie über die Grenze fliegen, um das Geheimnis des Turms zu lüften. Als Sayuri spurlos verschwindet, stirbt der Plan der Jugendfreunde. Jahre später steht das geteilte Japan kurz vor einem Krieg - und Hiroki findet Sayuri wieder, die seit ihrem Verschwinden im Koma liegt. Hiroki schmiedet einen Plan, seine Freundin zu befreien. Dass Sayuris Schicksal mit dem geheimnisvollen Turm verknüpft ist, weiss er noch nicht. Am Ende ist Sayuri der Schlüssel, der die Tür zum Weltfrieden und zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit öffnen kann.
The promised Place besticht unübersehbar mit seiner Optik. Ich kenne keinen Film, der Momentan auf dem Level dieser wunderschönen Gestaltung mithalten könnte. Die Hintergründe sind meist in sehr hellen Tönen gestaltet, was eine herrliche Atmosphäre erschafft, die durch eine ruhige Hintergrundmusik (vorwiegend Klavier und Violine) nochmals verstärkt wird. Mehr Pluspunkte kann ich jedoch leider nicht vergeben, denn der Film konnte meine Erwartungen weiterhin nicht mehr erfüllen. ... [ mehr lesen ]
Die Geschichte um das Versprechen von 3 Jugendfreunden (Takuya, Hiroki und Sayuri) und das spätere Auseinanderleben klingt bewegend, wird aber meiner Meinung nach später zu stark in den Hintergrund gestellt. Auch die Tatsache, dass das Mädchen Sayuri Jahre später im Koma liegt, während sich Tokio auf einen Krieg vorbereitet und Hiroki, von Träumen über seine verlorene Jugendfreundin geplagt, sich auf die Suche nach ihr macht um das Versprechen einzulösen, sie auf einem selbst errichteten Flugzeug mit zu einem mysteriösen Turm der Union zu fliegen - all das hätte meiner Meinung nach die Stütze eines wunderschönen Filmes werden können. Doch der Geschichtliche Schwerpunkt beginnt im letzten Teil des Filmes sich zu stark mit der psychologischen Ursache von Sayuris Koma und der Verbindung zum Turm zu beschäftigen, was den Movie für mich zu einem eher langwierigen Film macht, dessen Ende man doch herbeisehnen möchte. The Place Promised In Our Early Days ist einerseits zu empfehlen, da die Atmosphäre sehr gut gelungen ist und man daher anfangs auch sehr ergriffen von den Beweggründen der Protagonisten ist, wer jedoch verstärkt einen Film sucht, der eine simple und durchdachte Story mit sich bringt, dem möchte ich hiervon doch eher abraten.
Shinkai Makotos bildgewaltiges Epos das von dem Versprechen dreier Freunde handelt. Wenn man diesen Film hier nicht als Meisterwerk bezeichnen kann dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Im Grunde habe ich hier wirklich nichts auszusetzen, wie ich schon öfter gesagt habe, so sage ich es auch hier wieder: es passt! Nach dem großartigen Hoshi no Koe gelingt Makoto Shinkai auch hier mit Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho wieder ein Meilenstein der Animekunst. Mittlerweile habe ich dafür nichts anderers als pure Bewunderung und tiefes Staunen übrig.
... [ mehr lesen ]
Was als aller erstes ins Auge sticht sind die hervorragenden Animationen und Zeichnungen wie sie eines Meisterwerks würdig sind. Perfekt flüssige Animationen und die Zeichnungen!! Noch wirklich nie hab ich so atemberaubende Hintergründe gesehen, überhaupt noch nie hab ich ein Anime gesehen der mich so überwältigt hat. Bei manchen Anblicken kann man einfach nur Staunen wie prächtig es aussieht. Hier gibt es keinen Anime der nur ansatzweise herankommt, jedenfalls keinen den ich gesehen habe.
Doch nicht nur das trägt zur Atmosphäre des Films bei, auch der ebenso schöne wie traurige Soundtrack hats mir angetan. Was soll ich hier noch sagen? Am besten man schaut bzw. hört es sich selbst an und man wird sehen warum ich begeistert bin.
Japan wurde in Nord und Süd geteilt nach dem 2ten Weltkrieg und im Süden geben sich drei Junge Freunde ein Versprechen, nämlich das sie eines Tages zu diesem Turm fliegen ... So simpel es sein mag, so großartig ist die Story genau wie auch die Charaktere, das sie sich teilweise stark in die Länge zieht, wie schon öfters gesagt wurde ist mir allerdings irgendwie entgangen. Durchweg Sympathische Charaktere erwarten einen wenn man Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho anschaut, Charaktere bei denen mitfiebert und Charaktere die einen bewegen, deren traurigen Schicksalen man nicht entkommt bis zu diesem grandiosen Ende, wenns auch ein bisschen traurig war.
Das sie ihm das nicht sagen konnte, was sie wollte (siehe spoiler Loki09 weiter unten)
Umso mehr ich sehe, umso mehr erhärtet sich mein Verdacht: Shinkai Makoto ist einfach nur genial. Seine Filme sind so unglaublich atemberaubend und atmosphärisch, nicht nur vom äußerlichen her, auch besitzen sie eine so unglaubliche Tiefe, dass ich mir wünsche das es viel mehr solche Filme gäbe. 94 % für dieses, man kann es nicht oft genug sagen, Meisterwerk. Ein wirkliches muss!
Wie unzählige andere Hoshi no Koe-Begeisterte habe auch ich den Tag herbei gesehnt an dem Beyond the Clouds endlich das Licht der Welt erblickt und seit die ersten Trailer durchs Netz geflogen sind ungeduldig mit den Füßen gescharrt. In meinen Augen ist Makoto Shinkai mit Hoshi no Koe ein kleines Meisterwerk gelungen und ich war gespannt ob er ähnliches auch mit diesem Movie vollbringen w... [ mehr lesen ]ird. Schon nach wenigen Minuten war auf jeden Fall schon einmal klar das Beyond the Clouds zumindest von der technischen Seite dem Titel eines Meisterwerks in keinem Punkt unwürdig ist. Besonders visuell überzeugt der Film mit einer Pracht das einem fast die Spucke weg bleibt: Herrliche, fast photorealistische, Backgrounds mit prächtigen Farben und Effekten verleihen dem Film eine tolle, stellenweise fast magische Atmosphäre die den Zuschauer unweigerlich in ihren Bann zieht. Gepaart mit einem ebenso schönen Soundtrack der auch einen großen Anteil an der Ausstrahlung des Films hat und die Ohren sanft verwöhnt. Leider ist das auch schon alles was Beyond the Clouds sehenswert macht... Denn als auch die letzte Sekunde in meinem Player abgelaufen war und ich auf den schwarzen Bildschirm starrte hatte ich ein Gefühl von Enttäuschung in mir und nicht die Wehmut und leichte Bedrücktheit die ich noch nach Hoshi no Koe in mir spürte. Ich muss leider sagen das mir Beyond the Clouds zu keiner Zeit auch nur die Hälfte an Gefühlen entlocken konnte wie es HnK schaffte, und das bei 3facher Länge. Und darin liegt auch eines der Hauptprobleme des Films, er ist schlicht und ergreifend viel zu sehr in die Länge gezogen worden und sorgt dadurch für sehr viel Langeweile. Die Story ist zwar nicht über alle Maßen schlecht aber bringt insgesamt zu wenig Substanz für 90 Minuten mit, was dem Film einen Durchhänger nach dem anderen beschert. Es geht hauptsächlich um ein Versprechen dreier Freunde welches sie sich in ihrer Kindheit gegeben haben und das sie sich danach aus den Augen verlieren, bis sie sich eines Tages wieder treffen (es läuft noch ein unbedeutender Subplot über einen Krieg, der aber nicht weiter erwähnenswert ist und stets im Hintergrund vor sich in dümpelt.). Sonderlich originell ist das sicher nicht aber es bietet viel Spielraum für rührende Momente und emotionale Höhepunkte. Davon ist aber leider nicht viel zu sehen und auch wenn das Ende recht schön ist so lässt es doch den gewissen Einschlag vermissen. Mit den Charakteren kam ich klar, sie waren weit davon entfernt mir ans Herz zu wachsen aber immerhin konnte man einen Bezug zu ihnen aufbauen was besonders aufgrund der vielen tiefen Monologe nicht schwer fiel die ihre Gefühlswelt gut in Bilder meißeln konnten. Dennoch überzeugten sie mich nicht genug um stärkere Gefühle ihnen gegenüber in mir wach zu rufen. Insgesamt bin ich etwas ernüchtert und enttäuscht von Beyond the Clouds, meine Erwartungen waren wohl einfach zu hoch aber der Film muss sich den Vergleich mit HnK zwangsläufig gefallen lassen, das ist auch völlig normal. Technisch rangiert Beyond the Clouds ganz weit oben an der Spitze aber inhaltlich nicht mal in der Nähe. Grottenschlecht ist der Film bei weitem nicht aber leider auch kein Highlight.