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Nanami Momozono hat ein kleines Problem. Ihr Vater liebt das Glücksspiel und als er eines Tages zu viele Schulden angesammelt hat, macht er sich kurzerhand aus dem Staub. Das stört die Gläubiger nicht groß, es gibt ja noch das Haus samt Inventar, und so landet Nanami auf der Straße.
Die aussichtslose Lage hält Nanami aber nicht davon ab einen Mann vor einem Hund zu retten und als der von ihrer Situation erfährt, bietet er Nanami sogar an, in seinem Haus wohnen zu dürfen. Nanami nimmt das Angebot natürlich gerne an, nur muss sie dann zu ihrer Überraschung feststellen, dass es sich beim Haus um einen Schrein handelt. Um genau zu sein ist es IHR Schrein, denn der Mann war ein Kami, der seine Kräfte und Pflichten auf Nanami übertragen hat. Nun findet sie sich nicht nur in der Welt der Youkais und Kamis wieder, sondern muss auch noch mit ihrem launischen und arroganten Vertrauten, dem Fuchs-Youkai Tomoe, auskommen.
Kamisama Hajimemashita, eine Geschichte die sich um ein süßes Mädchen dreht welches durch Schulden des Vaters auf die Straße gesetzt wurde und aufgrund einer Person zu einem Gott gemacht wird. Wer auf liebliche romantische Komödien steht, wird sich in diesen Anime auf den ersten Blick hin verlieben. Kleine Geschichten und immer wieder ein roter Faden zur Beziehung der beiden Maincharas. Gottheiten aus ganz Japan und verzwickte Probleme in der Liebe? Willkommen in der Welt von Nanami!
Doch was macht Kamisama Hajimemashita denn so magisch? ... [ mehr lesen ] Um es zu Beginn anzusprechen: Bei Kamisama Hajimeshita handelt es sich um einen saftigen, kitschigen und lustigen Shoujo, wie er im Buche steht. So sind die Geschichten alle recht kurz gefasst und zeigen im Großen und Ganzen eher Nanamis bestehen als Ersatz-Gott im Mikageschrein. Die Story des Anime hat aber dennoch etwas sehr feines und magisches, was einem beim zuschauen stehts glücklich macht. Die süße Nanami, die tollpatschig und niedlich zugleich ist, trifft auf ihren Beschützer Tomoe. Einen launischen Fuchsgeist der es mit Menschen eher nicht so hat. Dieses Zusammenspiel der beiden und Nanamis aufbrodelnde Liebe zu diesem macht den Anime so besonders und verleiht ihm sein gewisses Etwas. Von der Story her darf man natürlich auch nie zu viel erwarten. Man bleibt ruhig, die Action bleibt weg und es bleibt bei den Geschichten die höchsten 2 Episoden lang sind.
Bei den Charakteren gibt es zum einen die liebliche, süße Nanami und den launischen Tomoe. Beide passen wie Hund & Katz einfach perfekt zum jeweils anderen. Das schöne an Nanami ist beispielweise, das sie zwar dazu neigt die Flinte zu schnell ins Korn zu werfen aber trotzdem ihren Drang hat anderen zu helfen und zugleich Tomoes Liebe zu ergattern. Die Nebencharaktere wie beispielweise andere Youkai, sorgen beim Anime für die richtige Mischung Comedy oder halten auch mal für den ein oder anderen romantischen Moment hin. Bei unserem Schlangenboy Mizuki z.B musste ich stets Lachen und ich war froh das er in manchen Situationen die Stimmung so aufgelockert hat.
Der Soundtrack ist immer schön dargstellt und passend in Szene gesetzt. Das Opening und das Ending sind ein reiner Ohrwurm und beide haben mir wirklich gut gefallen. Die Animationen fand ich ebenfalls wunderschön gemacht auch wenn man dass ein oder andere Standbild mal sehen musste, aber bei einem Shoujo halte ich das nun nicht für einen argen Minuspunkt.
In meinem Endfazit kann ich zu Kamisama Hajimemashita also sagen...
...das Shoujofans auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen werden. Liebe und Comedy vereint in einem japanischen Setting der Youkai. Sowas hatte ich mir nach langer Zeit persönlich schon seid längerem mal wieder gewünscht. Der gleichnamige Manga führt die Geschichte fort und sollte auf jeden Fall mal angeschaut werden. Wer also auf der Suche nach einer schönen romantischen Shoujo-Geschichte ist, soll sich ruhig mal an den Anime versuchen. Bereuen wird man es nicht und außerdem geht einem beim Zuschauen doch immer wieder das Herz auf.
Kamisama Hajimemashita ein Anime der mir eigentlich ganz gut gefallen hat auch wenn es einige Sachen gab, die ich nicht besonders gut fand.
... [ mehr lesen ] Die Handlung ist dabei auch ganz simpel aufgebaut und ähnelt dem Manga sehr, hier und da gibt es aber schon abweichungen. Die 17-jährige Nanami verliert eines Tages ihr Zuhause und somit landet sie auf der Straße. Im Park stößt sie Mikage einem seltsamen Mann der auf einem Baum festsitzt, weil dieser vor einem Hund angst hat. Nanami erfüllt dem Mann seine Bitte und rettet ihn vor dem Hund. Die beiden kommen schnell ins Gespräch und Nanami erzählt Mikage was ihr zugestoßen ist. Mikage zögert erst gar nicht lange und bietet ihr daraufhin sein Haus an, was Nanami erst etwas zögerlich annimmt, doch was sie nicht weiß ist, dass sich ihr neues Zuhause als alter Schrein entpuppt. Dort angekommen trifft Nanami den etwas launischen und zugleich sehr wütenden Tomoe, der schon sehnsüchtig die Rückkehr von Mikage erwartet hatte, doch als er sieht, dass Nanami das Mal des Mikage Schreins auf der Stirn hat, weigert er sich Nanami als neue Schreingöttin zu akzeptieren. Genau in dem Moment beginnt für Nanami ein Kampf zwischen ihr und Tomoe, in dem Nanami verzweifelt versucht, Tomoe von sich zu überzeugen, dass sie nun die neue Schreingöttin ist und Tomoe mit ihr den Pakt als Götterdiener schließen muss. Doch so richtig kann Nanami das alles selber nicht glauben und so beginnt für sie ein neues Leben, als Schreingöttin des Mikage Schreins und muss sich dabei einigen Problemen und Gefahren stellen.
Bei Kamisama kann man sich schon auf die ein oder anderen Lacher gefasst machen. Nanamis neues Leben, bietet einiges an Humor, da wird einem fast nie langweilig beim zuschauen und eigentlich will man dann auch unbedingt weiterschauen. Der Humor hat mir Kamisama jedenfalls sehr gefallen, wobei bei manchen Sachen konnte ich wirklich lachen, aber bei Kamisama gehts ja auch nicht immer lustig zu.
Im Allgemeinen war die Handlung aber ganz in Ordnung, wobei ich fand, dass mir manches einfach zu schnell vorbei ging. Im Manga wird ja einiges etwas länger erzählt und ich hatte manchmal das Gefühl, dasss es im Anime etwas zu schnell ging. Zum Beispiel fand ich Kuramas erklärung dazu, was Narukami für eine Göttin ist, im Manga ganz interessant, im Anime fehlte mir das etwas, aber war eigentlich auch eher Nebensache von daher ist das auch weniger Schlimm.
Die Charaktere bei Kamisama Hajimemashita waren allesamt sehr schön. Ich fand die meisten auch recht sympatisch, besonders die Protagonistin Nanami war sehr gut anzusehen, wie sie all ihre Probleme auf ihre eigene Art löst, auch wenn sie sich am Anfang als Schreingöttin etwas witzig verhalten hat. Ich fand ihre Liebe zu Tomoe aber schon recht überzeugend. Die anderen Charaktere waren auch in Ordnung, wobei Mizuki mir manchmal etwas zu nervend vorkam.
Fazit: Kamisama Hajimemashita ist ein Anime der einen gut Unterhalten kann und auch sonst sehr schön anzusehen ist. Mit seinem Humor bietet er einiges an Lachern, ob man die allerdings gut findet, muss jeder selbst entscheiden. Mir hat der Anime jedenfalls sehr gefallen. Ich vergebe 8 von 10 Punkten.