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Furuya und Rea könnten nicht unterschiedlicher sein. Während er sich nur für Bücher, Spiele und Figuren um den Zombie-Kult interessiert und sogar versucht, seine Katze von den Toten auferstehen zu lassen, ist sie die Tochter der Schuldirektorin und Musterschülerin an der renommierten Mädchenschule. Doch als die beiden eines Tages in einer abgelegenen Fabrikhalle aufeinandertreffen, werden ihre Schicksale untrennbar miteinander verwoben.
Was passiert, wenn man als lebender Mensch nur hinter verschlossenen Türen leben darf, aber erst als toter Zombie wahrhaftig zu leben beginnt und die Welt und schönen Dinge des Lebens kennen und lieben lernt? Ein Anime der Zombies Charme versprühen lässt ? Ja, denn das ist was man hier antrifft!
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Ein Mädchen, was wie Casper Hauser jeglicher, eigener Erfahrungen entzogen wird und somit naiv, und unschuldig in ihrem triste Leben dahinvegetiert. Mit dem Versuch diesem Martyrium ihres Elternhauses zu entfliehen, trifft sie dabei als Erstes auf einen Jungen der versucht aus seiner toten Katze einen Zombi zu machen. Wie sagt man so schön „ ein trockner Schwamm saugt alles auf“ ;-)
Die Storyline ist durch die beschriebene Isolatin der Hauptprotagonistin Rea, wie ein weißes Blatt was in jede Richtung beschrieben werden kann. Auf der anderen Seite steht Furuya, der Zombie-Fanatiker und absoluter „Liebhaber“ dessen. Auch er würde gern dem normalen Leben entfliehen und sehnt sich nach einem Leben unter Zombies – auch wenn er vorerst nicht wirklich daran glaubt. Aber was ist, wenn dann plötzlich einer vor einem steht ? Stimmen die Filme, Gerüchte etc. ? Was passiert mit dem Menschen und seiner Persönlichkeit nach seiner Verwandlung ?
Erstaunlich finde ich an diesem Anime, das er so vielseitig ist. Mir fällt es schwer hier die eher allgemein und umschreibenden Worte zu finden da mich persönlich der Anime in seinen Bann gezogen hat und ich am Liebsten die ganze Story nacherzählen würde. Die vielen verschiedenen Charaktere unterstützen hierbei besonders die Bindung zu diesem Anime, da fast für jeden was dabei ist. Grade auch die ganzen "Fakten" zu Zombies die man so aus Filmen,Spielen etc. kennt, stellt man hier in Frage und denkt sich immer: bestimmt kommt jetzt sowas oder sowas...also regt zum freudigen Nachdenken an und es macht Spaß zu sehen was dann passiert
Fazit: Dieser Anime überzeugt mit viel Charme, Witz und einer guten Story. Sein tolles Charakterdesign macht Spaß und Vorfreude auf folgende Episoden. Extreme Horror-Fans kommen zumindest Anfangs nur bedingt auf ihre Kosten, könnten sich aber vielleicht mit der Idee dieses Animes anfreunden. Hingegen sind Romantiker hier genau richtig, die nicht immer die reine Schnulze bevorzugen und/oder mal ein neues Genremix ausprobieren möchten.Für mich gilt: Für diesen Anime gibt’s klar eine Empfehlung zum anschaun !!
Hört man den Begriff "Zombie", würde die Mehrzahl darin den klischeehaften laufenden Leichnam sehn, der in einer Vielzahl von Videospielen oder Filmen auftaucht und dem ein oder anderen Bissen Mensch nicht abgeneigt ist. Sankarea wiederum, bricht mit den typischen Zombie-Vorurteilen und zeigt ein neuartiges Bild des wandelnden Toten, und zwar ein sehr sympathisches.
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Alte Bücher bewirken manchmal wahre Wunder. Furuya hatte einen Hoffnungsschimmer, die Chance, das es wirklich funktioniert lag bei Null - doch es hat funktioniert. Seine kürzlich verstorbene Katze lebt wieder, dank eines Rezeptes aus einem alten Buch. Seine Katze ist zu einem Zombie geworden. Mit dieser Begegnung, erfüllt sich für Furuya ein Traum. Der Zombie-Otaku seit klein auf, ist eine typischer Außenseiter: schwächlich vom körperlichen und wegen seines Hobbys auch nicht der Traumtyp jedes Mädchens. Letzteres stört ihn nicht wirklich, er hätte lieber ein Zombie-Mädchen. Als das beliebt, aus reichem Haus stammende, Mädchen Rea bei einem unglücklichen Unfall stirbt und kurz drauf von Furuyas Medizin zum Zombie wird, scheint auch dieser Traum für Furuya wahr zu werden. Glück für ihn, dass die wiederauferstandene Rea nicht typisch Zombie ist, wie man es kennt. Außer roter Augen und blasser Haut scheint sich nichts, an ihrer etwas schüchternen und netten Persönlichkeit, verändert zu haben. Heißhunger auf Menschenfleisch ist auch nicht vorhanden, dafür aber auf Hydrangea. Das sie jetzt tot ist, stört sie auch nicht weiter. Es ist ein guter Vorwand um von ihrem Zuhause - Marke goldener Käfig - zu flüchten und auch vor ihrem Vater, der einen deutlichen Tochter-Komplex aufweist. Als Zombie kann sie endlich ein normales Leben führen, denkt sie, weit weg von den Perversitäten ihres Vaters. Unterschlupf und Unterstützung findet sie bei Furuya.
Die weitere Handlungsentwicklung rund um das Zusammenleben der Beiden, geht mehr einen gemäßigteren Gang. Ecchi-Fans bekommen was geboten, aber auch Romantiker – wen auch rar gesät -, dazu auch etwas Humor, jedoch mehr sekundär. Bei der technischen Präsentation schlägt man sich wacker. Die Hintergründe sehen an manchen Stellen stimmig aus und auch das Charakterdesign ist gelungen, wen auch einfach gehalten. Musikalisch bietet man ein nettes Opening und ein ruhiges Ending, jedoch nichts atemberaubendes.
Fazit:
Der TV-Anime zu Sankarea umfasst die ersten drei Bänder der Vorlage. Die letzte Episode ist ein kurzer Zusammenschnitt der ersten beiden Kapitel von Band vier und hat dazu noch einen nicht sehr netten Cliffhanger. Diesen kann man mit gemischten Gefühlen werten. Ich persönlich befürworte eine weitere Staffel, bietet diese Serie doch sympathische Charaktere, ein interessantes neuartiges Zombie-Bild und eine kleine unterhaltsame Romanze.
Wer behauptet Zombies können nicht süß sein, der hat wahrscheinlich nicht Sankarea gesehen, denn hier werden viele Untoten-Vorurteile gebrochen und heraus kommt eine unterhaltsame Romanze mit Witz und viel Charme. ... [ mehr lesen ] Furuya liebt alles was mit Zombies zu tun hat, sein ganzes Zimmer ist vollgestopft was irgendwas mit Zombies zu tun hat. Selbst seine zukünftige Frau sollte ein Zombie sein und kein "normaler" Mensch. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er seine kürzlich verstorbene Katze wieder von den Toten auferstehen lassen will. Doch dann tritt die Musterschülerin Rea in sein Leben ein und noch ahnt Furuya nicht, welche Konsequenzen dies hierbei führen wird.
Der Cast von Sankarea ist relativ klein gehalten, glänzt dafür umso mehr. Zum einen der zombie-verliebter Furuya, zum anderen die aus einer reichen Familien stammende Rea, die ein dunkles Geheimnis verbirgt. Bei den Nebendarstellern haben es mir vor allem Furuyas Großvater und seine Kindheitsfreundin Ranko angetan, die beide sehr viel Witz und Charme versprühen.
Animationstechnisch ist alles solide gemacht, wenn auch die Charaktere nicht unbedingt von Details so strotzen. Zwischendurch bekommt man immer wieder hübsche Landschaften präsentiert, die sehr stimmig wirken.
Fazit: Es wird etwas Ecchi geboten, etwas Mystery am Anfang, doch am meisten kommen die Romantikfans auf ihre Kosten. Sankarea zeigt, dass auch die verschiedensten Menschen verbunden sein können, unabhängig von ihrer Rasse und Herkunft. Ich hoffe insgeheim auf eine Fortsetzung, da es doch ein sehr offenes Ende hat.