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Covertext: Vor langer Zeit rebellierte der Dämon Sparda gegen seinesgleichen und rettete die Erde vor der Zerstörung, indem er das Tor zum Reich der Dämonen versiegelte. Sparda, der dadurch fast alle seiner überirdischen Kräfte verlor, blieb in der Welt der Menschen zurück. Heute, zweitausend Jahre später, ist Spardas selbstlose Tat fast vergessen. Nur einer wahrt das Andenken an den großen Helden: Spardas Sohn Dante betreibt ein Büro namens "Devil May Cry", in dem er seine Dienste als "Teufelsjäger" anbietet. Wie in diesem Geschäft üblich, zählen zu Dantes Kunden meist recht zwielichtige Gestalten - und dementsprechend haarsträubend sind die Aufträge, die er erledigen muss. Aber egal, ob er gegen ein vom Bösen besessenes Motorrad antreten muss oder es mit ganzen Heerscharen blutrünstiger Zombies zu tun bekommt: Mit seinen zwei Pistolen "Ebony" und "Ivory" und dem von seinem Vater vererbten Dämonenschwert "Rebellion" bewaffnet stellt sich Dante sämtlichen Herausforderungen. Wehe der Höllenbrut, die ihm in die Quere kommt! Unterstützung bekommt der kampferprobte Halbdämon unter anderem von Morrison, der ihm gelegentlich Aufträge beschafft, von der menschlichen Teufelsjägerin Lady und von der abtrünnigen Dämonin Trish. Und Hilfe kann Dante auch gebrauchen: Diesmal bekommt er es nämlich mit einem Gegner zu tun, der die Menschen- und Dämonenwelt gleichzeitig zerstören will...
Ich hatte im Vorfeld nicht allzu viel Gutes zu Devil May Cry gehört und schaute mir den Anime ursprünglich mehr aus Langeweile an, da ich mir die Zeit damit totschlagen wollte. Das gelang deutlich besser als erwartet, da mich der Anime aus irgendeinem Grund mehr ansprach, als ich es im Vorfeld erwartet hatte.
... [ mehr lesen ] Zunächst sei angemerkt, dass ich nur eins der Games bislang gezockt habe (den dritten Teil), aber das reicht schon mal aus, um keine allzu komplexe Story zu erwarten, dafür aber interessante Kämpfe.
Also was haben wir hier? Ein Dämonenjäger im Roten Mantel ballert und schnetzelt sich mit Pistolen und Schwert durch die Dämonenreihen. Leider sind die einzelnen Kämpfe nicht so ausgearbeitet, wie ich das erwartet hatte. Dennoch bleibt bei dieser Mischung aus Hellsing und Claymore eins nie auf der Strecke: Der Style. Die Kämpfe sind, sofern Dante involviert ist, ziemlich einseitig und somit nicht spannend, das ändert aber nichts dass Dantes Siegerpose schon irgendwie cool wirkt. Leider wäre hier deutlich mehr möglich gewesen.
Die Story ist wie zu erwarten war nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Aufgrund des episodenhaften Aufbaus zeigt sich der Rote Faden erst in den letzten Folgen, vorher werden halt einzelne „Missionen“, wie sie auch schon im Spiel genannt wurden erzählt, bei denen Dante irgendwelche stärkeren Dämonen plätten darf. Fast jede dieser Missionen beginnt mit einem Blick in Dantes normalen Tagesablauf: Billardspielen, Pizza- oder Eisessen und das ganze am besten kombiniert mit einem Streitgespräch mit seiner neuesten Untermieterin Patty. Diese Idylle wird durch das Aufkommen eines Auftrags unterbrochen und Dante zieht mürrisch los, seinen nächsten Auftrag anzugehen um seinen Schuldenberg zu tilgen. Bei diesem wird dann gelegentlich auf seine Identität als Sohn des Dämonen Sparda eingegangen, doch allzu viel wird einem da nicht verraten.
Das ganze ist sehr gut animiert, die Kämpfe sehen wie gesagt gut aus und die Hintergründe sind auch liebevoll genug gemacht. An der Optik fiel nichts negativ auf. Auch die Musikalische Untermalung ist solide, allerdings nicht so besonders, dass einem die BGM großartig im Ohr bleiben würde.
Fazit: Wenn man nicht mit den höchsten Erwartungen herangeht, kann man auch nicht enttäuscht werden. Solange man DMC also als kleinen Zeitvertreib für zwischendurch betrachtet, wird man auch gut unterhalten werden, storytechnischen Tiefgang sucht man aber besser woanders.
Als ein Fan der Videospielreihe von Capcom habe ich mich sehr auf Devil May Cry gefreut und habe dem Release der ersten Episode entgegengefiebert. Im Nachhinein muss ich sagen, dass m... [ mehr lesen ]ir der Anime nicht gefallen hat, er ist bestenfalls etwas für fans der Spiele. Die Zusammenfassung des Inhalts erspare ich euch zur Abwechslung einmal - weil es nicht wirklich etwas zu berichten gibt!
Die Story ist der entscheidende Kritikpunkt in meiner Bewertung, wenn man es überhaupt Story nennen kann, denn im Prinzip besteht Devil May Cry TV nur aus einer Aneinanderreihung von Aufträgen, die Dante meist mit einem lockeren Schwertieb löst. Gründe für großartige Spannung gibt es kaum und die vermeintlichen Hintergrundstories sind auch kaum vorhanden. Über die alteingesessenen Charaktere Dante, Lady und Trish der Spielserie kann ich mich nicht beschweren - Dante ist einfach so cool wie immer und sein "Erdbeereis & Pizza"-Klischee ist immer mal wieder für ein paar Lacher gut. Patty als neuer Chara geht mir einfach nur auf die Nerven. Insgesamt zur Story: miserabel
Die Animation von Devil May Cry ist hingegen großartig gelungen. Hier gibt es keinen Grund zur Klage - man merkt eindeutig das aufkommende HDTV-Zeitalter. Die Zeichnungen sind gestochen scharf und die Bewegungen flüssig und dynamisch, die Computereffekte auf hohem Niveau. Ein "sehr gut" an dieser Stelle.
Der Soundtrack ist mir nicht großartig in Erinnerung geblieben, auf jeden Fall gibt es keine großen Highlights. In Sachen Op/ED kann ich eher das Gegenteil behaupten: beide sind großartig! Das schnelle Instrumentalopening "d.m.c." hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Genauso sieht es mit den ruhigen Klängen des Endings "I'll be our home" aus. Diese beiden Tracks stehen praktisch für den gesamten restlichen Soundtrack ein! Trotzdem reicht das nicht für eine bessere Bewertung als "gut".
Fazit: Devil May Cry ist ein Anime voller Gegensätze. Während die Animation und das Op/ED großartig sind, ist die Story absolut miserabel! Hier hatte ich wirklich viel Besseres erwartet und wurde enttäuscht. Fans der Spiele dürften trotzdem ihren Gefallen an diesem Anime finden, sollten aber nicht mit zu hohen Erwartungen reinschauen.
Nachdem der Coole Halbdämon Dante auf der Konsole reihenweise Dämonen Platt gemacht hat, bekommt dieser einen Anime. Kann die Serie dabei genauso überzeugen? Meine Meinung jein.
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Handlung Die Handlung dreht sich wie könnte es auch anders sein um Dante. Dieser hat ein Geschäft genannt "Devil May Cry", wo man Dante für diverse Zwecke anheuern kann. Da Dante das Geld aber nicht gerade scheffelt und die Kunden auch nicht Schlange stehen, muss er so ziemlich jeden Job annehmen. Ganz so langweilig ist es für Dante aber dann doch nie da sich doch immer ein Dämon früher oder später blicken lässt.
Was man bei DMC am meisten vermissen wird ist eine ordentliche Handlung bzw ein richtiger roter faden. Denn auch wenn die Geschichten der Spiele meistens sicherlich eher Simpler Natur waren so hatten sie doch einen ziemlich hohen Unterhaltungswert. Und auch wenn es gegen Ende hin tatsächlich so etwas wie einen Handlungsstrang gibt, so ist der Anime die meiste zeit doch Episodisch Aufgebaut. 12 Folgen das müsste also auch heißen 12 abwechslungsreiche und verdammt coole Folgen. Tja so ganz kann DMC diese Erwartung nicht erfüllen. Es sind zwar an sich sehr abwechslungsreiche Missionen, leider sind aber nicht alle gleich gut unterhaltend und manche sogar etwas langweilig wie die Poker Folge. Auch sollte man nicht zu viele Erwartungen an den aus den Spielen so beliebten "Style" haben. Begeistert Dante in den Games nicht nur mit coolen Sprüchen sondern auch mit atemberaubenden Moves, so ist hier nicht mehr viel davon übrig geblieben. Klar die Coolen Sprüche hat Dante hier auch drauf. Leider aber sind die Kämpfe dafür nicht besonders spektakulär, da Dante seine Gegner doch meistens schon nach paar Schüssen oder Schwerthieben in die Hölle zurück schickt.
Stil,Animation,Sound Weniger zu meckern gibt es da beim aussehen der Serie. Die Charaktere und Hintergründe sind sehr Detailliert und immer gestochen scharf. Nicht ganz so begeistert hat mich aber das Design vieler Dämonen. Es waren zwar ein paar coole dabei die meisten ließen aber etwas Kreativität vermissen. Auch die Animationen gingen in Ordnung wobei die Kämpfe wie gesagt teilweise sehr kurz waren und auch oft verdammt schnell geschnitten waren. Die Musik hat mir ebenfalls gefallen. Besonders das Instrumentale Opening hat es mir angetan. Aber auch das sehr ruhige Ending war sehr gut. Die "BGM" stellt mit Ausnahme von vielleicht ein bis zwei stücke nichts besonderes da.
Charaktere Der aus den Spielen so beliebte Charakter Dante wurde wirklich gut getroffen. das gilt nicht nur für sein verdammt cooles Aussehen sondern auch für seine Coolen Sprüche und seiner Art. Die ganze zeit nur am Pizza oder Eis essen. Sicherlich ist Dante einer der größten Stärken der Serie. Ein Charakter an den man sich erst etwas gewöhnen muss ist da sicherlich Patty. Das Mädchen welches bei Dante einzieht (auch wenn man nie wirklich ne Begründung dafür erhält) ist halt das genaue gegenteil von Dante. Und auch wenn die Streitereien zwischen den beiden für den ein oder anderen witzigen Moment sorgen. So komme ich nicht drum rum zu sagen das sie mir auch nicht besonders gefehlt hätte. Ansonsten bleibt zu sagen das sich Kenner der Games auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie etwa Lady und Trish freuen dürfen.
Fazit Die Serie kann nicht an die Spiele ranreichen. Für Unterhaltung zwischendurch und als nette Dreingabe für Fans reicht es dann aber doch.