Eigentlich braucht man nicht viel mehr sagen, als dass Death Note derzeit der Anime mit der am durchdachtesten konstruierten Story ist und die „Denkduelle“ zwischen den zwei Hauptpersonen ihresgleichen suchen.
Die ersten 25 Folgen sind das qualitativ Beste das ich bisher in Animes gesehen habe. Die Handlung rund um das Duell Kira vs. L, ihr Katz und Maus Spiel das sich nur darum zu drehen scheint den anderen einen Fehler begehen zu lassen und wie sie das durch eigenes Vorausplanen ihrer Schritte zu bewerkstelligen versuchen, zieht einen einfach völlig in den Bann. Die Story erreicht ihre nervenaufreibenden Höhepunkte wenn eine Seite zu scheitern droht, nur um sich schlussendlich wieder durch einen geschickten Schachzug aus der Schlinge zu ziehen um zum Gegenangriff überzugehen. ... [ mehr lesen ]
Die Charaktere können für eine Geschichte wie diese nicht passender sein. Kein moralischer Gutmensch spielt die Hauptrolle, sondern ein eiskalter berechnender Schüler mit Göttlichkeitswahn, der bereit ist für seine Vision alles und jeden zu opfern. Auch sein Gegenspieler ist in der Wahl seiner Methoden nicht zimperlich und besticht durch diverse schrullige Verhaltensweisen. Sie beide vertreten zwei unterschiedliche Ansichten wie das Verbrechen in der Welt zu besiegen sei und auch als Zuschauer muss man sich fast zwangsläufig für eine der beiden Seiten entscheiden, die doch beide gute Argumente aufweisen können.
Was schlussendlich die paar Prozent gekostet hat waren die Episoden 26-35, also der zweite Storyblock. Hier fällt die Originalität und Komplexität der Handlung gegenüber der ersten Hälfte etwas ab und ich konnte nie völlig mit der neuen Storyentwicklung warm werden. Sie war einfach trotz des einschneidenden Ereignisses dem ersten Block zu ähnlich, ohne aber an dessen Qualität heranzukommen. Zu den 97% hat schließlich das Ende verholfen, das noch einmal alle Stärken präsentiert die dieser Anime hat und ihn mit der wahrscheinlich besten Schlussequenz ausklingen lässt, die ich bisher in Animes gesehen habe.
Fazit: Müsste ich einem Anime den Titel Meisterwerk verleihen, wäre Death Note derzeit einer der heißesten Anwärter. Sieht man über die schon genannten Episoden in der zweiten Hälfte hinweg, deren Schwäche vor allem durch den genialen Beginn auffällt, bietet sich einem hier das derzeitige Nonplusultra in Animes hinsichtlich durchdachter Story, die den Zuschauer auch zwingt Stellung zu beziehen und sich die gezeigten Ansätze durch den Kopf gehen zu lassen.
Death Note, das ist die Geschichte um den jungen Yagami Light, der ein Death Note findet. Jede Person, deren Name hineingeschrieben wird stirbt. So kann man den Anfang von Death Note beschreiben. Eine Idee so simpel und doch so genial. Meine Begeisterung lässt sich kaum in Worte fassen. Das was in den ersten 15 Folgen geboten wird ist unbeschreiblich, nie, wirklich nie war ich von etwas so begeistert. Eine geniale Geschichte mit unzähligen Wendungen, die man nicht im geringsten vorrauszusehen vermag. Die restlichen Folgen reichen zwar nicht mehr an den Anfang heran, stecken aber trotzdem noch fast alle anderen Animes in die Tasche.
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Nach viermaligen Anschauen der Serie muss ich sagen, dass ich inzwischen die Wendungen der Story kenne, aber dennoch immer noch so fasziniert davon bin. Ich muss ehrlich zugeben, an manchen Stellen, obwohl ich ja weiß was kommt, bekomm ich tatsächlich eine Gänsehaut. Death Note beeindruckt von der ersten bis zur letzten Minute und ich für meinen Teil habe viele "Schlüsselerlebnisse" in diesem Anime gefunden, bei denen ich nur noch mit offenen Mund dastehe und staune. So etwas ist mir ja noch nie passiert.
Die Animationen und der Stil der Charaktere gehören zum besten was die Animewelt derzeit zu bieten hat. Die Figuren sehen super aus und sind sehr detailliert gezeichnet. Auch sehen sie im Vergleich Erwachsen aus, da die typischen großen Augen wegfallen, was keinesfalls schlecht ist, im Gegenteil, es passt viel besser zu Death Note. Gute Hintergründe und flüssige Bewegungen gehören ebenso zur Ausstattung wie großartige Gesichtsausdrücke und der gleichen. Auch zum Sound gibt es einiges zu sagen: Jede Szene wir einfach nur mit der im Moment passenden Musik hinterlegt, die BGM stimmt meiner Meinung nach. Auch die Sprachausgabe (zumindest die japanische) ist nur noch zu loben. So gut synchronisierte Animes wie dieses sieht man selten, die Qualität der Sprecher ist hier wirklich nur noch Hervorragend. Sie passen sich der Situation an und Klingen je den Umständen entsprechend. Und als das immer noch nicht genug wäre bittet Death Note neben all dem noch zusätlich ein paar der besten Openings und Endings der Animegeschichte. Die Lieder passen perfekt zum Anime. Oft habe ich mir die OP und ED viele Male hintereinander gehört, wobei das 1. Opening und das 2. Ending meine Favoriten sind.
Nun komme ich zum nach meiner Ansicht nach stärksten Punkt, der mich zu den 100 % bewegt hat. Den Death Note strotzt nur so von Charakteren die kaum noch zu überbieten sind. DN wartet mit einer Menge an Nebencharakteren auf, die nicht nur Statisten sind, sondern ihre eigene Geschichte erzählen bzw. machen. So existiert keine Person auch nur einfach so ohne Grund. So gut wie alle tragen maßgeblich zur Entwicklung der Story bei und außerdem sind die Nebencharas fast alle durchgehend sympathisch. Neben diesen sind natürlich die Hauptcharaktere, die in wirklich keinem Anime so gelungen sind wie in Death Note, ich war immer wieder auf´s neue zu tiefst gefesselt von ihnen. Zu den Hauptcharaktern zähle ich hier jetzt mal Light, Misa, Ryuk und L (...). Wie ich hier bei fast allen anderen Kommentaren mitbekommen habe, gibts hier wieder zwei eindeutige Tendenzen, die natürlich offensichtlich sind. Entweder ist man für Light oder man ist für L. Ich persönlich hasse ja L.
Mit dieser Meinung steh ich warscheinlich ziemlich alleine da, denn was ich so mitbekommen hab gibt´s vielmehr "L-Fans" als "Kira-Fans". Aber das nützt auch nix, mit diesem Charakter kann ich einfach nichts anfangen. Nun noch eine kleine Erläuterung der Hauptcharas im einzelnen. Beginnen wir mit Misa, die eigentlich immer ein sehr fröhliches Gemüt hat und unsterblich in Light verliebt ist, weitere Aussagen würden nur Spoilern ... Ryuk: ein von der Shinigami-Welt gelangweilter Shinigami, der seinem Alltag entrinnen will und nur nach etwas Abwechslung und Spaß sucht. Deshalb "verliert" er ein Death Note in der Menschenwelt. Ist außerdem noch etwas süchtig nach Äpfeln. Nun kommen wir auch schon zu L, er ist der Gegenspieler von Light und größter oder einer der größten Meisterdetektive der Welt. Arbeitet mit der japanischen Polizei zusammen um Light alias Kira zu fangen. Seine Intelligenz ist durchaus mit der von Light zu vergleichen, er ist der einzige der Light´s Gedankengängen Folgen kann und immer versucht die Schritte seines Gegners vorrauszusehen. Außerdem scheint er ein Faible für Süßigkeiten zu haben und fällt sofort wegen seiner komischen Art zu sitzen auf, die wie er sagt dazu beiträgt damit er besser denken kann. Schlussendlich der Hauptcharakter persönlich Yagami Light bzw. Kira: Findet das Death Note und will mit ihm eine perfekte Welt ohne Kriminalität und voller Herzensguter Menschen schaffen. Wie oft hab ich schon gehört das Light unsympathisch oder sogar zu verabscheuen ist, mir geht es da genau anders: Light ist einfach so faszinierend das ich ihn einfach nicht hassen kann egal was ist. Auch wenn seine Beweggründe noch so falsch sein mögen und sein Handeln auch noch so schlecht, meine Zuneigung zu Light, die ich seit der ersten Sekunde hatte, geht nicht so leicht weg. Light ist der intelligenteste Schüler Japans und daher fällt es ihm nicht schwer sich immer neue und genialere Strategien auszudenken um seinen Zielen Schritt für Schritt näher zu kommen. Mit einigen Außnahmen behält Light immer einen kühlen Kopf und hat in jeder Situation den vollen Durchblick und weiß sofort wie jedes Problem zu lösen ist. Von dieser Genialität kann man einfach nur fasziniert sein. Einer der Bsten, wenn nicht der Beste Charakter, der jemals in einem Anime mitspielte. Es wäre das Klügste jetzt hier aufzuhören, bevor ich meine Begeisterung nicht mehr zurückhalten kann.
Unterm Schnitt läst sich sagen, das Death Note in fast allen Bereichen oberste Spitze ist, egal ob Sound, Grafik, Charaktere oder Story, Death Note glänzt hier in absolut allen Dingen. Und wenn ein Anime die Bezeichnung Meisterwerk verdient hat, dann ist es mit Sicherheit dieser, der absolut zurecht den ersten Platz belegt. 100 Punkte von mir für den Kandidaten.
Death Note hat mich von der ersten Folge an gefesselt! Einer der durchdachtesten Animes, die ich bis jetz gesehen habe. Ein Freund hat mir von dem Anime erzählt und ich war sofort daran interessiert. Hab dann auch gleich mit hohen Erwartungen damit angefangen...und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. ^^
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Story: Yagami Light, ein Musterschüler, der das Leben zu langweilig findet, kommt in den Besitz eines sogenannten "Death Note". Dieses Notizbuch besitzt die Kraft alle Menschen, deren Namen (man muss allerdings das Gesicht kennen) hineingeschrieben werden, zu töten. Der Betroffene stirbt danach innerhalb von Sekunden an einem Herzinfarkt. Allerdings kann man auch eine Todesart selbst bestimmen, solange diese für die betroffene Person durchführbar ist. Mit diesem Death Note beschliesst Light eine Welt frei von Kriminellen und Schurken zu schaffen. Er beginnt also damit, Namen von Kriminellen hineinzuschreiben... es dauert allerdings nicht lange bis die Interpol davon Wind bekommt und diese mysteriösen Todesfälle unter den Kriminellen für keinen Zufall hält. Der beste Detektiv der Welt, der unter dem Decknamen "L" operiert, wird auf den Fall angesetzt. Es beginnt ein sehr spannendes Katz- und Mausspiel zwischen L und Light.
Die Story ist sehr durchdacht, mit vielen Twists gespickt und beinhaltet viele äußerst spannende Passagen! Man wird an den Bildschirm gefesselt und fiebert mit! Leider hat Death Note einen kleinen Durchhänger in ca. der Mitte, der mit dem ganzen Rest der Serie nicht ganz mithalten kann und bei weitem nicht so spannend ist. Das ist meiner Meinung nach auch der einzige große Schwachpunkt an Death Note.
Charaktere: Die Charaktere von Death Note sind auch einmalig. Da ist erstmal Light, den man auf der einen Seite nur noch bewundern muss, wegen seinen genialen Einfällen und auf der anderen Seite werden ihn vielleicht auch einige Verabscheuen wegen seiner nicht ganz so ehrenhafen Methoden. Dann wär' da noch "L", der Light in Sachen Intelligenz und Durchtriebenheit fast ebenbürtig ist. Und das waren bei weitem noch nicht alle. Auch die anderen Charaktere, bei denen man sich am Anfang immer nur denkt, dass sie eh nur Nebencharaktere sind, werden immer mehr in die Story miteingebunden und wirken spätestens gegen Ende der Serie auch wie Hauptcharaktere.
Animationen und Musik: Der Zeichenstil und die Animationen sind sehr gut! Die Musik fand ich auch sehr gut und passend. Das 2.Opening gefiel mir als Metal-Fan total gut und die BGM ist auch verdammt gut.
Fazit: Ein sehr spannendes Meisterwerk bei dem Detektivarbeit eine große Rolle spielt! Das Death Note selbst verpasst dem Anime allerdings auch noch einen Touch an Übernatürlichem... Unbedingt anschauen!
Wollte man Death Note auf seine Essenz destillieren wäre das Endprodukt etwas in dieser Art: "Das mentale Gefecht zweier Ausnahmedenker." ... [ mehr lesen ]
Yagami Light, ein äußerst intelligenter Oberschulenstudent, findet eines Tages ein Notizbuch mit außergewöhnlichen Eigenschaften: wird ein Name hineingeschrieben, stirbt die genannte Person. Mit zusätzlichen Angaben bezüglich der Todesursache und des Todeszeitpunkt kann man die genaueren Umstände des Todes spezifizieren. Mit diesem Background gelingt es diesem Anime eine Geschichte zu erzählen, die seinesgleichen sucht. Um die Welt vom Bösen zu befreien beschließt Light das Notizbuch einzusetzen und beginnt "in großem Stil" Verbrecher zu bestrafen. Das bleibt der Exekutive nicht lange verborgen und es wird begonnen gegen "Kira" - unter diesem Pseudonym ist der namenlose Richter in der Bevölkerung bekannt - zu ermitteln. L - ein verdeckt arbeitender Detektiv - wird zu diesem Fall ebenfalls hinzugezogen und damit beginnt das Denkduell der beiden Giganten. So gefinkelt wie L versucht Kira in die Ecke zu treiben, so geschickt stellt sich Light an den Verdacht von sich zu lenken und Hindernisse aus dem Weg zu räumen, indem er das Death Note nutzt. Auf diese Weise gelingt es dieser Sendung immer wieder den Spannungsbogen bis zum äußersten zu spannen um die Zuseher dann mit einem gezielten Schuss ein ums andere Mal zu erlösen.
Die Animationen sowie die gewählten Bildausschnitte und "Kameraführung" packen die fesselnde Story in das passende Gewand. Jeder der die erste Folge gesehen hat, weiß wovon ich spreche: Ich denke da den Tod von Yagamis zweitem Opfer und die Rückblende kurz vor Schluss ... Jeder Hollywood-Regisseur könnte sich hier von eine Scheibe abschneiden ;) Der außerordentlich gute Soundtrack, der passender zu den jeweiligen Szenen nicht gewählt hätte sein können, ist dann noch das Tüpfelchen auf dem i.
Leider gibt es auch in fast-Meisterwerken wie diesen den einen oder anderen Kritikpunkt. Meines Erachtens ist die Zielstrebigkeit mit der die Ermittlungen auf Light zulaufen nicht ganz passend/realistisch und die Rückschlüsse die L immer wieder zieht sind ein bisschen zu weit her geholt. Ich musste mir immer wieder denken: "Klar ... wenn man das so betrachtet, dann kommt man dem echten Bösewicht näher, aber unzählige andere Denkansätze wären doch ebenso möglich ... ist er ein dermaßen schlechter Detektiv, dass er sie übersieht? Hat er einfach nur Glück?"
Ab Folge 26 flaut das Ganze dann leider stark ab, da nicht mehr viel Neues kommt und das was kommt kann nicht so recht überzeugen. Erst die letzen paar Folgen schaffen es wieder den Zuseher richtig zu fesseln und lassen den Durchhänger im letzten Drittel fast vergessen.
Abschließend bleibt festzustellen, dass jeder, der sich für Animes begeistert und auch all jene, die das (noch) nicht tun, Death Note unbedingt ansehen sollte! Nicht nur, dass man hier "großes Kino" zu sehen bekommt, man wird auch noch zum Nachdenken angeregt.
Death Note ist perfekt, Death Note ist ein Meisterwerk, Death Note ist das Beste wo gibt usw. Alles Worte, die man immer wieder hört und ließt. Aber was ist dran an diesen Behauptungen? Ist Death Note wirklich die Perfektion in ihrer reinsten Form? Die kurze Antwort lautet natürlich: Nein. Die etwas längere: Ja, aber nur sehr bedingt. Und die ausführliche heißt: Ja, Death Note ist ein äußerst gelungener und ungewöhnlicher Detektiv-Anime. ... [ mehr lesen ]„Detektiv“ ganz offensichtlich, weil es um die Aufklärung eines Verbrechens geht, aber Genre-„ungewöhnlich“, da man eigentlich gleich zu Beginn schon alles weiß. Wer ist der Täter, wie tötet er, was ist sein Motiv usw. Alles Dinge, die in einer typischen Detektivstory sich erst nach und nach herauskristallisieren, sind hier schon von vornherein klar. Klingt jetzt man einer Menge verspielten Potenzial, wenn man das hier so ließt. Aber Death Note schafft es, wie es schon öfters erwähnt wurde, dennoch immense Spannung aufzubauen. Erreicht wird dies indem sich radikal auf das Duell Mörder-Jäger konzentriert wird. Und wenn ich Duell schreibe, dann meine ich auch den Kampf zwischen genau zwei Personen, alle anderen Charaktere verkommen hierbei zu Schachfiguren, die es zu kontrollieren gilt. Dieses Konzept bringt dann aber aus meiner Sicht auch wieder Nachteile mit sich, denn sollte einer der beiden Hautfiguren mal ausfallen wird es ein anderer sehr schwer haben diese zu ersetzen, aber auch wenn eine Nebenfigur plötzlich Anstalten macht von Bauern zum Spieler zu mutieren, empfindet der Zuschauer dieses sehr schnell als störend, da er sofort die Genialität der Hauptcharaktere vermisst. Dieser Tatsache waren sich die Macher wohl auch bewusst und verzichteten weites gehend auf auflockernde Sidestorys, in denen mal mehr auf die einzelnen Haupt- oder gar Nebenrollen eingegangen wird. Death Note gleicht somit mehr einer permanenten Achterbahnfahrt, und wehe ein Stück davon ist mal etwas zu langsam. Dann schreit der Zuschauer sofort nach mehr. Und deshalb muss halt ständig versucht werden noch einen draufzusetzen. So folgt ein Twist auf den anderen und Kira und seine Widersacher müssen sich ständig an Genialität überbieten. Hier hat man für meinen Geschmack die Butter etwas zu dick auf’s Brot geschmiert. Beide Kontrahenten denken immer mindestens fünf Schritte voraus und ist der eine schon beim siebten, hat der andere schon zwei Schritte weiter gedacht nur um dann im nächsten Moment wieder vom anderen überholt zu werden. Dies geschieht manchmal in einem solchen Tempo, sodass der Zuschauer kaum eine Chance erhält sich seine eigenen Theorien aufzustellen, sondern besten Falls die rasenden Gedanken nach vollziehen kann und mögliche Logiksprünge leicht übersieht. Insgesamt scheint dies aber auf die meisten Zuschauer sehr beeindruckend gewirkt zu haben.
Also das alles ist schon mal Death Note. Was ist Death Note nicht? Mystery oder sogar Horror! Klar gibt es Shinigami und das Death Note. Aber wenn man mal diese beiden Elemente einfach als realgegeben annimmt ist ansonsten nichts „mysteriös“. Hier sollte man sich auf keinen Fall von der obigen Genrezuordnung falsche Erwartungen wecken lassen. Death Note ist im höchsten Grade rational aufgebaut und zu keinem Zeitpunkt passiert etwas „Unheimliches“, da man vorher immer mit ausreichend Informationen versorgt wurde um sich potenziell „merkwürdige“ Geschehnisse zu erklären.
Was ist das wichtigste an einem spannenden und komplexen Plot? Natürlich das Ende. Egal wie man es gestaltet, so etwas wie ein abgeschlossenes Ende, das Jedermann gefällt, gibt es praktisch nicht. Besonders nicht bei einer Serie, wo sich gut und böse, falsch und richtig nicht ohne weiteres klar erkennen lassen. Dennoch findet wohl jeder im Laufe der Handlung seine favorisierte Seite, aber letztendlich kann nur eine gewinnen. Da sich beide Parteien in der Gesamtbetrachtung aus ethischer und moralischer Sicht nicht grade mit Ruhm bekleckert haben, war ich aber dennoch für verschiedene Enden offen, und es störte mich nicht sonderlich, dass ich doch auf’s falsche Pferd gesetzt hatte. Was mich aber am Ende wirklich ärgerte war auch nicht wer gewonnen hatte, sondern wie. Die kleineren leicht zu übersehenden Logiklücken, die es vorher vielleicht schon mal gab, nehmen in den letzten Auflösungsszenen leider unverzeihliche Dimensionen an. Beide Seiten gingen im großen Finale unnötige Risiken bei ihrer Planung ein und machen Fehler, die ohne weiteres hätten vermieden werden können. All dies erinnerte mich eher an die versteckten Fallenkarten aus Yu-Gi-Oh und lässt einen die Genialität aus den Anfängen der Serie gänzlich vermissen. Ein wirklich sehr enttäuschendes Ende, aus dem man viel mehr hätte machen können, nein, nachdem zuvor gebotenen, hätte machen müssen.
Natürlich ändert dies nichts daran das Death Note absolut sehenswert ist und eine Perle seines Genres darstellt und zumindest eine Fraktion wird sich garantiert trotzdem diebisch über das Ende freuen und über dessen Schwächen großzügig hinweg sehen können. Die Chancen hierfür liegen wohl bei über 50%. Aber wer sich meinen aufgeführten Kritikpunkten (wie fehlende interessante Nebenhandlungsstränge, übertriebenes Vorausdenken, zu hektische Handlung für eigene Theorien, kaum Mystery) anschließen kann, empfehle ich unbedingt einen Blick auf Monster zu werfen.
PS: Obwohl ich in meiner Freizeit eher wenig Metal und dessen Ableger höre, gehöre ich zu den Leuten die das zweite Opening genial fanden. Allein schon weil es wie ein Schlag ins Gesicht ist für jeden, der mal wieder eins dieser ewig gleichen J-Pop Gedudel Themes erwartet.
So jetzt habe auch ich endlich Death Note gesehen. Lange habe ich gewartet, da ich immer auf den passenden Moment gewartet habe und schwer war die Versuchung es nicht sofort anzuschauen, wenn man allein die ganzen Lobeshymnen um sich herum nur betrachtet und die ganzen Menschen einen dazu tagtäglich motivieren und fragend belästigen, wann bei mir der Tag endlich soweit ist. Auch wollte ich mir Zwecks hohen Erwartungen nicht gleich alles kaputt machen und deshalb bin ich etwas vorsichtiger an diesen Anime heran gegangen. Naja und was bleibt mir Wohl oder Übel zu sagen? Ich kann mir nur selbst die meist gestellten Fragen beantworten. Ist Death Note das Innovativste Erlebnis was ich jemals bisher erleben durfte? JA! Ist es ein Anime mit 100% Spannung und 0% Langeweile? DEFINITIV JA! Spricht dieses Genre mich an? OH JA! Passen Animation und Sound zum Anime? VERDAMMTE SCHEIßE JAAAA! Und ist dieser Anime womöglich der beste Anime, den du bisher gesehen hast? JA…EIN. ... [ mehr lesen ]Ich gebe zu es gab Momente in denen ich wirklich zum resultierenden Ergebnis kam und dem Anime (meinem allerersten Anime) die vollen 100% geben wollte. Doch wie gesagt muss ein Anime wirklich ein PERFEKTER Diamant sein um ihm die 100% zu geben und das ist praktisch unmöglich, auch wenn Death Note sehr Nah dran ist. Da die meisten Death Note eh schon kennen, muss ich hier gar nicht mal so richtig erwähnen, dass Death Note ein absolutes MUST-SEE ist und das gilt nicht nur für Animefans, sondern wirklich für JEDEN. Aber vor allen denen die sich mit dem Thriller-Genre richtig auseinander setzen können und diesen abgöttisch lieben (wie ich) ist dies Wohl das beste, was sie jemals sehen werden.
Story: 29/30
Man wirft eine hochintelligente Person, die versucht die Welt zu verbessern und einen Meisterdetektive zusammen, vermischt es mit einer riesen Ladung an Spannung, Mystery, Horror und dem Psychoeffekt und fertig hat man den Wohl fesselndsten Storyplot, der jemals kreiert wurde. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal was ich hier alles aufzählen soll, da es einfach unzählige Aspekte und Punkte gibt, die die Story einfach nahezu Perfektionieren. Angefangen mit der in meinen Augen erschreckend gutdurchdachten Handlung, die wirklich zu keiner Zeit irgendwie verloren geht oder ihr nur ansatzweise die Puste ausgeht. Zusätzlich wird der Zuschauer noch von massig Twists und Augenblicke meistens richtig vom Stuhl geschmissen. Das richtig erschreckende aber an Death Note ist, wie stark dieser einen an den Bildschirm fesselt. Es gab wirklich Momente, in denen ich einfach nicht einmal ansatzweise die Möglichkeit hatte eine Pause zu machen. Ich konnte nicht anders, als eine Episode nach der anderen zu verschlingen. Manchmal bekam ich sogar Angst, dass ich Death Note-Süchtig geworden bin. Ich muss aber auch erwähnen, dass dieses Suchtpotential wirklich nur dem ersten Storyarc zu Gute kommt, denn dieser ist eindeutig der Highlight von Death Note und ich bin mir sicher, dass es noch Jahre dauernd wird oder nie geschehen wird, dass ein anderer Anime solch ein perfektes Storysetting zu Stande bringt. Auch wenn der zweite Storyarc dann nicht mehr ganz an die Qualität des ersten hinkommt, reicht es immer noch um dutzend andere Animes in seinen Schatten zu stellen. Wie soll man auch was übertreffen können, was schon zu 99,99% perfekt ist? Eine schier unmögliche Aufgabe.
Animation: 20/20
Auch wenn Death Note weit von Action und Turbulenz entfernt ist, sind dessen Animationen eine Klasse für sich. Die Farbpalette passt sich perfekt dem düsteren Mystery-Genre an und bleibt meistens nur in den dunklen Tönen. Charaktere und Hintergrund wurden mit sehr viel Liebe im Detail gezeichnet und sehen schon fast realitätsnah aus. Dies merkt man vor allem an der Gestik und Mimik der Charaktere. Auch CGI-Effekte lassen noch einmal gehörig das Auge des Betrachters in die Höhen schwingen AUCH wenn diese eher auf einer ruhigen Stilebene gemacht worden sind. Einzigartig in Death Note ist auch das leichtfertige Spielen mit der Darstellung. So werden viele Stillmittel eingebaut und perfektionieren das ganze noch einmal. Beispielweise können so die Zuschauer genau gesteuert werden und dahin verleitet werden, was der Mittelpunkt gerade in dieser Szene ist. In Punkto Animation kann Death Note also genau so gut Punkten wie bei der Story.
Sound: 20/20
Was gibt es besseres, als wenn ein Anime mit seinen OP und ED GENAU den Musikgeschmack des Zuschauers trifft? Richtig, nämlich NICHTS! Ich war richtig erstaunt, als ich festgestellt habe, das Metal die Musikrichtung ist, die Death Note einschlägt. Nach Mucc kommen jetzt auch noch Nightmare und Maximum the Hormone auf meine „MUST-HAVE“ Liste. Ich kann nur sagen Hammer geil beide OP und ED. Was BGM betrifft, kann ich mich nicht beklagen, denn „Death Note“ gibt so ziemlich genau das ab was eine dunkle, Mystery-Serie braucht und das sind Melodien, die in der Lage sind den dramatischen und spannenden Szenen den zusätzlichen Kick zu geben und für Gänsehaut zu sorgen. Ergo Sound ist perfekt.
Charaktere: 29/30
Der Cast von Death Note besteht aus richtigen Raritäten. Allein schon unser Protagonist Yagami Light ist Wohl der coolste Bösewicht, den es jemals gegeben hat. Seine perfiden Pläne und dessen Umsetzungen sind einfach nur erschreckend gut gemacht worden und seine Emotionalen Momente und das berüchtigte diabolische Grinsen machen ihn zu einem schier unüberwindbaren Gegner. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was das für Auswirkungen hat, wenn es bei uns so einen Menschen gibt. Neben Light gibt es nur noch einen weiteren Charakter, der für Aufsehen und Sympathie gesorgt hat und das ist L. Als sympathischste Figur in Death Note schafft er es wirklich jeden Zuschauer mit seinen gut durchdachten Schlussfolgerungen von den Socken zu hauen. Manchmal habe ich bloß völlig schockiert vor dem Bildschirm gesessen und mich sooo oft gefragt, wie er das alles bloß wissen kann. Es macht einfach ungemein viel Spaß diesen beiden mächtigen Charakteren zu zuschauen, wie sie versuchen jeweils dem anderen ein Bein zu stellen, damit dieser ein Fehler macht und sofort entlarvt werden kann. Ein Wettstreit der Giganten, der wirklich in die Gedanken der Zuschauer geht und dort auch bleibt. Leider konnten die anderen des Cast nicht so glänzen wie Light und L und bei vielen wurde zum bedauern viel Potential verschossen. Vielleicht liegt es daran, dass einige einfach zu spät ins Ereignis getreten sind und deshalb nicht viel Zeit hatten sich richtig zu entfalten. Beispiel für mich wären da eindeutig Misa und Near. Trotz all dem konnte der Cast sehr gut unterhalten und schon allein wegen den beiden Kontrahenten ein absolutes Highlight.
Fazit:
Wer Death Note noch NICHT gesehen hat, MUSS dies unverzüglich nachholen. Anschauen ist hier Pflicht! Da aber ihn schon die meisten gesehen habe, spreche ich hier glaube ich nur noch vielen aus der Seele. Death Note ist wirklich einzigartig und schafft es in wirklich jedem Punkt den Zuschauer zu beeinflussen. Was aber den Rewatch-Faktor angeht, so wird es wohl etwas dauern, da Detektive-Filme von ihren spannenden Momente leben und diese ja nach einmaligem sehen nicht mehr gewährleistet sind. Fakt ist, dass ich mir Death Note auf jeden Fall holen werde. Also alle Fans von Mystery-Thrillern. Schaut euch Death Note an und erlebt eine völlig neue Dimension dieses Genres.
"Death Note - Die Geschichte eines Mörders.....der etwas anderen Art!"
Der Hype um Death Note ist sehr groß. Wie ich sagen muss ZURECHT. Zwar ist Death Note für mich nicht der absolut ultimativ beste Anime, dennoch würde ich ihn schon in den höheren Klassen des Anime-Genres einordnen. Besonders spannend zu beobachten ist, wie Death Note die Nationen spaltet. Es gibt die Sparte Light-Fans, die das absolut lieben was er da tat und ihn regelrecht bewundern. Dann gibt es die L-Fans die der Meinung sind das man eine gewaltfreie Welt nicht mit Gewalt erzwingen kann.
... [ mehr lesen ] Die Animationen sind auf aller höchstem Niveau.Ein mystisch dunkler Stil, der einen schlichtweg umhaut. Auch der Charakterdesign ist einfach nur erstklassig.
Das erste Opening Lied kommt von einer meiner Lieblings Asia-Band. "Nightmare", die schon das Opening bei Claymore gemacht haben. Hier - bei Death Note - heißt das Lied "The World", ein sehr geiles Lied das man sich immer wieder anhören kann. Gleiches gilt übrigens für das erste Outro. Das zweite Intro hingegen ist für manche sicher Gewöhnungsbedürftig, hat aber irgendwie das gewisse Etwas. Das zweite Outro ist auch tierisch geil. Es erinnerte mich an Japans Antwort auf Papa Roach. Auch die BGM war wirklich gut. Die spannende Musik kam wirklich immer in den besten Momenten.
Die Story ist so spannend wie fast keine zweite Serie. Man ist richtig in den Sessel gepresst und verschlingt gerade zu eine Folge nach der anderen (was ich selten tue), weil man einfach wissen will wie es weiter geht. Das Katz und Maus Duell zwischen Light und L ist dermaßen spannend inszeniert, dass es einem glatt die Sprache verschlägt. Die Spannung baut dann aber leider ab der Mitte doch ein wenig ab. Dafür ist das Ende von Death Note sowas von geil rüber gebracht worden, das man echt Herzrasen bekommt. Ständig ist man hin und her gerissen bis schließlich am Ende die endgültige Bombe platzt.
Die Charaktere gehen wohl in die Anime-Geschichte ein. Wie oben geschrieben, ist mit Yagami Light ein Charakter erschaffen worden, über den stets heiß diskutiert wird. "Ist das moralisch korrekt, was er da tut? Will er wirklich nur die bösen Menschen töten? Will er vielleicht doch mehr als das?" All das wird immer heiß diskutiert. Letztendlich soll jeder selbst für sich entscheiden wie er zum Charakter Yagami Light steht.
Auch "L" oder "Ryuuzaki" ist ein sehr cooler Charakter. Seine doch etwas eigene Art zu "sitzen" macht ihn sehr auffällig. Aussehen tut er eigentlich wie ein kleiner Psychopat. Dennoch ist L ein Genie, das macht ja gerade das Katz und Maus Spiel zwischen L und Light so spannend, sie sind quasi ebenbürtig. Aber auch der Rest des Casts ist super getroffen : Lights Vater, Misa, Matsuda und wie sie alle heißen. Alle Charakter wachsen einen irgendwie ans Herz, bzw fiebert man mit denen mit. Denn durch das Death Note, kann es für jeden von ihnen schnell vorbei sein.....
Bleibt mir zum Schluss wieder zu sagen, dass ich Death Note allen Leuten empfehle die auf Spannung PUR und unerwarteten Wendungen stehen. Außerdem empfehle ich Death Note allen Leuten die sich "Anime-Fan" nennen, denn als "Anime-Fan" muss man Death Note eigentlich gesehen haben.
Fazit : Brillantes Katz und Maus Spiel, das sicherlich für einige der beste Anime aller Zeiten ist. Death Note MUSS man gesehen haben! Der Anime bekommt 9 von 10 süße rote Äpfel.
Die Serie Death Note war das Highlight zwischen 2006 und 2007. Nachdem schon der Manga in Japan für Furore sorgt und nun auch in Deutschland etliche Fans dazugewinnt, war die "Freude" über das Erscheinen des Animes im allgemeinen sehr groß.
Schon in den ersten Folgen ahnte man: Der Anime versucht den Manga so gut es geht zu adaptieren und somit ist man ziemlich hin und her gerissen zwischen Manga und Anime guggn.. ... [ mehr lesen ]
Die Serie macht zu beginn schon alles richtig: Der Charakter "Light" gehört zu den besten Schülern Japans und ist von der verdorbenen Gesellschaft angekotzt.
Da kommt es ihm wohl gerade recht, als der Shinigami "Ryuk" sein Death Note fallen lässt und es Light griffbereit von dem Schulrasen liegt. Mit diesen Buch sei es den Besitzer gestattet Menschen zu töten. Dazu bedarf es den Namen ins Buch zu schreiben und eben die Bedienung den Menschen vorher gesehen zu haben zu erfüllen. Es folgen noch eine Reihe weiterer "Regelwerke", die in jeder Mitte einer Folge Textlich gezeigt werden. Sie ergeben auch alle in Sinn und tragen viel zur Storyentwicklung bei...
den Light nutz sein Buch ausgiebig, um die Welt von Verbrechern zu säubern. Das dies nicht lange "unbemerkt" bleibt, war auch gewollt und ruft schnell das Interpol auf den Plan, weil sich die Toten nicht nur in Japan anhäufen...
Und so trifft Lights erster Widersacher auf dem Plan: "L".
Ja, "L" gehört zu den besten Detektiven der Welt und er weiß es Light schnell zu provozieren.
So ergibt es sich schon recht früh ein unbarmherziges Katz und Maus Spiel auf allerhöchsten Level/Niveau.
Schon früh dürften viele Zuschauer an Ende ihrer "Denkfähigkeit" gelangen, wodurch die Spannung von Folge zu Folge auf Extremste ansteigt.
Es ergibt sich dabei eine Wendung nach der anderen. Eine Überraschung nach der anderen, jede Menge "OMG"-Geschreie am Ende jeder Folge und eben eine unmessbare Spannung.
Doch es gibt nicht nur Light und "L". Es treten auch andere Charaktere in die Serie auf, die sich perfekt in die Story integrieren und auch voll dazugehören. Der ein oder andere Charakter trägt dann zu den abermals spannenden Storywechseln bei.
Spoilerwarnung...
Als es in Folge 25 zum alles entschiedenen "Ende" zwischen Light und "L" kommt und Folge 26 genutzt wird um nochmal zu rekapitulieren was bisher geschah, müsste sich fast jeder Zuschauer kurz leer gefühlt haben. Doch die Serie versteht es, schnell eine neue Wendung zu bringen und bringt so Light erneut ins Visier der Kira-Fahnder. Mehr möchte ich nicht dazu nicht verraten.
Klar, ab und zu leistet sich die Serie doch ein, zwei "Lupfer" im Spannungsbogen, was besonders zwischen 18-22 der Fall war. NUR: Man sollte bedenken das dies eben Teil der Story ist, den ein oder anderen Charakter zum Zuschauer zugänglicher macht und natürlich auch die nächste Entwicklung vom Duell Light gegen "L" mit sich bringt.
Ich selber war aber über diese "Lupfer" eher froh... den ständig auf extremste angespannt zu sein, ist kaum was für Freunde der Ungeduld und so tat mir die kleine "Ruhepause" doch ganz gut ^_^.
Nun ja, nach dem das Duell in Folge 25 vorläufig beendet wird, macht die Story eine ganz interessante Wandlung durch. Es bleibt nicht mehr dieses extreme Anspannung und auch das Niveau geht einige Etagen tiefer. Allerdings sollte man auch hier die ganze Storyhandlung noch mal zu bedenken geben und natürlich die Situation der einzelnen Charaktere, besonders die von Light.
Will sagen: Kein Wunder das die Spannung deswegen nicht, wie mit L, auf höchsten Level bleiben kann, dennoch bleibt es geil genug um bis zum Ende gesehen zu werden.
Und was will man sagen... es ist ein Ende wie man es sich nur wünschen kann. Der Wahnsinn muss ja irgendwie gestoppt werden. Doch wie der gestoppt wird, ist wieder auf allerhöchsten Niveau und wird mit den letzten 2 Episoden extrem Spannend zu Ende erzählt und wird sicherlich den ein oder anderen Mund danach offen lassen... ----
Kommen wir zum Zeichenstil. Die Firma "Madhouse" hat sich bei mir mit Death Note einen Namen gemacht. Sehr hohes Zeichenniveau, welcher nur "kurz" beim Storylupfer zwischen 18-22 an Qualität einbüßt, ansonsten aber sehr ansehnlich bleibt. Man hat viel Wert auf die Details der Charaktere gelegt und konsequent bis zum Ende durchgezogen. Sauba!
Auch hat man sich einiges einfallen lassen um mit den Manga ab und zu ein "Hallöchen" auszudrücken. Erwähnt soll dabei Folge 25.
Diese Folge ist für mich mit Abstand eines der besten Folgen die ich je in ein Anime gesehen habe. Sowas nochmal mit 5.1 Sound genießen dürfen... woar das dürfte das Erlebnis in dieser Episode nochmals um das X-fache ansteigen lassen ----
Sound/Musik: Auch da ließ sich Madhouse nicht lumpen. Der 3 teilige OST zu Death Note gehört für mich zur Pflichtsammlung. Extrem geile Mucke, zu jeden Charaktere eine eigene passende und eben immer passend von Folge zu Folge gewählte Nummer... Auch sonst hat man sich mit den Soundgeräuchen viel Mühe gegeben. Es dürfte ein an nichts fehlen. ----
Fazit: Death Note gehört für mich zu den Top 5 aller Animes. Der sogenannte "Rewatch-Wert", wie DaBear immer so schön sagt, ist durchaus gegeben. Zwar geht beim 2 maligen durchsehen viel Spannung verloren. Aber eben mit den Wissen was kommt, die derzeitige Handlung der Charakter nochmals nachzuvollziehen wird viel Spaß machen und sicherlich nochmal einige "Aha"-Effekte bringen. DN ist für mich komplex genug um beim 2. Mal noch besser verstanden zu werden.
Es ist eben die Spannung die ein an DN fesseln und auch eben das sehr Niveauvolle Duell zwischen Light und "L". Ein "must see!" also! ^^
Death Note ist definitiv einer der besten Animes und macht sehr vieles richtig - leider aber auch das Eine oder Andere falsch.
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Von der Animation her ist die Qualität aufgrund von Aktualität nicht weiter verwunderlich. Die Figuren wie auch die Umgebungen sind detailreich und überzeugend dargestellt, was alleine schon Lust am Schauen bereitet.
Die Charaktere sind durchweg genial gestaltet. Der größenwahnsinnige wie geniale Light, der brillante Ryuuzaki und die einmalige Misa zum einen... aber selbst kürzer auftretende Charaktere wie Ryuk, Lights Vater oder auch Mello und Near sind ebenso durchdacht. Man bekommt von jeder einzelnen handelnden Persönlichkeit einen guten Eindruck und kann auf diese Weise sogar oft vorausdenken was wer in welcher Situation tun wird.
Allgemein gesagt würde ich genau das auch jedem empfehlen, der diesen Anime das erste Mal schaut. Täglich nur maximal drei Folgen schauen und sich anschließend den Kopf darüber zerbrechen, was die gegenseitige Partei als nächstes tun könnte. Das hat mir persönlich noch mit am meisten Spaß an diesem Anime bereitet.
So viel zur Lobpreisung... im Folgenden werde ich den Anime mal etwas in Teile aufgliedern: Die ersten Episoden (bis ca. 10-12) sind meiner Meinung nach noch die besten. Die Spannung hier ist einmalig und jeder Zug lässt einen erneut über die Genialität der Story staunen. Ich habe mir im Hinterkopf immer mal wieder Sorgen gemacht, ob diese Spannung durchgehend gehalten werden kann - das kann sie aber leider nicht. Wenn Misa die ersten Male auftritt muss man sich mit dieser eher ungewollten Situation arrangieren und der anschließende, episodenübergreifende Plan Lights ist dann ganz sicher nicht mehr jedermanns Sache. Um genau zu sein hat es mich sogar sehr gestört, dass er ununterbrochen und so direkt unter Verdacht stand. - Denn dadurch wurde das anfängliche Katz und Maus spiel fast vollkommen zerstört. 23-25 sind erneut geniale Episoden, allerdings mit einem tragischen Ende, welches mir in den anschließenden Episoden verflucht viel vom Spaßfaktor gestohlen hat. Der nachfolgende Siegeszug war wiederum sehenswert, während die anschließenden Folgen mehr Lückenfüller waren um auf das Ende zuzusteuern.
Jaja, das große Problem... das Ende. Gut, dass es sich für eine Seite entscheiden musste ist logisch. Dass aber ein neu eingebrachter Charakter den Siegeszug führen muss, ist nicht wirklich wünschenswert gewesen. Vor allem aber hat mich eine Sache gestört: Von Anfang an waren es stets extrem gut durchdachte Schachzüge von beiden Parteien gewesen... um sich näher zu kommen und gegenseitig zu entlarven. Am Ende aber entscheidet ein so kleines, unwichtiges und fast schon unrealistisches Detail, dass es im Verhältnis zu der anfänglichen Qualität fast lächerlich wirkt.
Wer sich nun wundert, warum ich so viel Negatives sage und doch eine so hohe Wertung abgebe, dem sein Folgendes erklärt: Death Note hebt sich trotz der genannten Schwächen deutlich von der meisten Konkurrenz ab und wer DN noch nicht gesehen hat, der hat definitiv ein großartiges Werk verpasst. Das meine Rezension eher kritisch ausfällt liegt unter anderem in den vielen Lobreden begründet. Wenn man den Anime gerade sieht, neigt man gerne dazu euphorisch zu werden. Lässt man ihn aber noch einmal sacken, fallen (zumindest mir) genannte Punkte besonders störend auf.
Einen Rewatchwert hat Death Note auf jeden Fall... allerdings keineswegs allzu schnell nach dem ersten Sehen. Man wird einige Zeit brauchen um etwas davon zu vergessen und selbst dann wird es niemals wieder das Erlebnis wie beim ersten Ansehen werden. (Darum noch einmal meine Empfehlung: Beim ersten Mal nicht den Fehler begehen alles auf einmal zu schauen!)
Joa, auch ich habe mir den Anime angetan, nach dem ich nur noch Gutes gelsen hatte. Ich muss sagen, dass ich mich zunächst aufgeregt habe, dass nach Folge 25 weiter gemacht wurde, aber im Endeffekt hat es mich dann doch nicht mehr so gestört..... Ich denke, diesen Anime muss man erst sacken lassen, um sich wirklich ein Urteil darüber bilden zu können. Deshalb erst jetzt meine kleine bescheidene Meinung.
... [ mehr lesen ]Animation: Grandios und sehr gelungen, haben sie die Charaktere und allg. den Manga gut in Szene gesetzt. So baute er Spannung auf, auch für mich, die die ersten Kapitel bereits verschlungen hatte. Ich für meinen Teil war also begeistert, wobei ich da eher niedrigere Erwartungen gestellt hatte.
Synchronisation: Gänsehautfeeling beim wahnsinnigen Lachen von Light. Ich hoffe inständig, dass die deutsche Synch gerade das nicht verhaut. Die haben Light einfach nur hammer verstimmt. Aber was war zu erwarten? Auch L hat mir gefallen.
Story: Nun, die Story. Die ersten 25 Episoden waren wirklich der Hammer. Superspannend und in Szene gesetzt, mit dieser Spannung, diesem Wetteifern, ich war einfach dabei und konnte nicht ablassen. Dann ging es bergab, aber ich glaube, das tat dem Anime gut, um dann wieder ins Finale einzusteigen. Zudem war es ein guter Kick für Light und dessen Entwicklung. Drama pur. Ich für meinen Teil war nur kurzweilig enttäuscht, andererseits denke ich mir, dass es nicht gut gewesen wäre, 37 Folgen nonstop diese Spannung zu halten (ich wäre wohl gestorben).
Charaktere: Nun, am Anfang habe ich Light wirklich gemocht, ich konnte mich in den ersten paar Folgen sogar mit ihm identifizieren und sein Denken noch nachvollziehen. Nur mit der Zeit wurde mir klar, dass das ein wirklich böses Ende haben würde. Dennoch, das war gerade das Gute daran. Ich wurde quasi zuerst dazu verleitet, Light zu mögen und musste mit ansehen, wie er sich immer mehr zu einem wahnsinnigen und machthungrigen Verrückten entwickelte. Ein bisschen Sympathie blieb, doch der Hass auf diesen Kerl wurde größer und größer. L war so der Charakter, der mir sofort gefiel, bis zum Schluss. Aber ich denke auch das war gewollt, auch die Tatsache, dass er zwischendurch Dinge tat, die man nicht sofort hätte erraten können (ich sage nur Gefägnis, diverse Mittel ausprobieren, etc.). Misa war - wie meistens bei mir - einfach nur nervig, trug aber zum Lachen bei. Hätte man sich aber auch sparen können, weil sie einfach nur, nervte. Am Anfang. Dann tat sie mir echt leid. Ich überlege dennoch nach wie vor, was ich von Light und dessen Entwicklung halten soll. Und bin immer noch nicht zu einem Schluss gekommen. Da wird man sich auch wohl noch länger drüber streiten können. Warum ist er so geworden? Pluspunkt war hier einfach ganz klar die Tatsache, dass er einem erst sympathisch gemacht wurde, ehe er zum A...mutierte.
Soundrack: Grandios. Er hat wirklich zur Spannung beigetragen und vermittelte das wirklich passenste Feeling. Ich mochte das zweite OP und ED sehr, auch wenn die ersten auch nicht schlecht gewesen sind. Alles in Allem würde ich mir den OST auch gerne kaufen... Also: Top :D
Mein Fazit: Ich könnte weiter Lobeshymnen singen, aber im Grunde muss sich hier bei DN jeder selbst die wirkliche Meinung bilden. Denn er ist nicht unbedingt für Jedermann geeignet. Ich persönlich kann den Anime nur weiterempfehlen. Man sollte sich auch nicht von der "Flaute" zwischen Folge 25 und Ende unterkriegen lassen, denn als so langweilig habe ich es jetzt nicht empfunden. Alles in Allem ein "Must See", zumindest ausprobieren (und nicht nur die erste Folge). Zum zweiten Mal Anschauen vllt. nicht so geeignet, da die Spannung nicht mehr da ist.
Ich hatte mir zuerst nur die erste Episode von "Death Note" angeschaut und fand die "Ich erschaffe eine neue Welt"-Theorie von Light total daneben und er war mir auch einfach total unsympathisch, weswegen ich den Anime nicht mehr anrührte. Da aber einfach so viele der Meinung waren, dass die Serie ja ach so toll sein soll, schaute ich mir nochmal die erste Episode und im Anschluß die zweite an und genau da hat's mich gepackt! ... [ mehr lesen ] Der Plott ist ohne Frage innovativ und eigentlich mit keinem Anime, der mir bekannt ist wirklich vergleichbar (ich kenne nicht die Meisten, aber trozdem) und die Erzählweise aus der Sicht von Light, sowie seine Darstellung, als auch die seines Konkurrenten L sind wirklich erstklassig. Auf die unglaublichsten Arten werden Theorien aufgestellt und punktgenau Vorhergesagt, wie der Gegenspieler reagiert. Ich fand das so klasse, dass ich mich sogar über den Erfolg des Hauptprotagonisten gefreut habe, nur, damit das von mir doch erhoffe Ende noch hinausgezögert wird. Immer wieder gibt es Momente, in denen man den Atem anhält und gebannt auf den Nächsten Zug von Light oder L wartet. Bis kurz vor Schluss konnte diese Spannung aufrecht erhalten werden, doch dann kam leider ein Knick und die Serie verlor für mich etwas den Reiz. Es wirkte fast so, als wenn man auf das Ende hinarbeitet und nur noch die fehlenden Fakten geschehen lassen muss. Zu dieser Zeit ist der Anime zwar immer noch erstklassig und hat spannende Szenen, aber erreicht einfach nicht das, was zuvor die Serie ausgemacht hat und das fand ich sehr schade.
Wie schon erwähnt mochte ich Light nicht, weswegen ich erst skeptisch war, aber er passt einfach genau in seine Rolle und sein Charakter kommt gut zur Geltung. Das Gleiche gilt für L, dem ich allerdings mehr Smypathie entgegenbringen konnte und seine Art und Weise sowohl belustigend ist teilweise, aber gleichzeitig glaubwürdig und etwas mysteriös. Die anderen Charaktere sind eher Randfiguren, wobei einige ab und zu im Rampenlicht stehen (Misa, Light's Vater, Matsuda, Mello), Misa kann dabei mit ihrer kindlichen Art ganz schön nerven. Allgemein waren alle Charaktere glaubwürdig und die Emotionen, gerade in den Extremsituationen, wurden sehr gut dargestellt.
Die Animationen waren ebenso absolut erstklassig und mir sind keine Mängel aufgefallen. Die Charaktere sahen zu jedem Zeitpunkt gut aus und auch, wenn es teilweise eher trist ist aufgrund der vielen grautöne, wurden die Farben gut eingesetzt und brachten Kontraste zur Geltung. Der Soundtrack hat mir besonders gut gefallen, die Tracks sind ausgezeichnet und je nach Situation passend gewählt und im Zusammenhang mit dem, was sich auf dem Bildschirm abspielt, schafft das eine noch bessere Atmosphäre. Das erste Opening hat mir gut gefallen, genauso wie die beiden Endings. Das zweite Intro ist aber irgendwie "krank" gewesen, wenn es mir auch nach ein paar Episoden dann doch gefallen hat und irgendwie auch zu der Serie gepasst hat.
Fazit: Dieser Anime ist wirklich spannend bis zum Schluss. Meine Anfängliche Skepsis war sehr schnell verflogen, da der Plott einfach genial ist. Wer Death Note noch nicht gesehen hat, sollte dies tun, denn sonst verpasst man wirklich einen Top-Anime! Mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht schlecht ist, auch mal mit dem Mainstream mitzuschwimmen ;)
Von diesem Anime habe ich schon viel gehört, aber habe ihn mir trotzdem erst jetzt angeschaut, dafür gibt es allerdings keinen bestimmten Grund
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Story
Über den Inhalt der Story muss man nicht mehr groß was sagen, ist hinlänglich bekannt und es steht bereits in der Maske.
Die Story ist sehr gut gelungen, da es immer wieder Wendungen gibt die einen doch überraschen ( könnten ) und die ganze Geschichte nur so vor Spannung trotzt. Was mich ein bisschen überrascht hat, war die Tatsache, dass bei mir nie Langeweile aufkam, da ich eigentlich nicht so der Fan für Detektiv-Geschichten bin und fast alle Teile auf einen hohen Niveau sind ( Trotz der relativ hohen Anzahl an Teilen, gibt es keine Filler und mir kam es auch nicht so vor als gebe es große Längen, wobei ich aber nur das Ende vom Manga kenne ).
Bild und Animation
Hier muss man nicht viel zu sagen, die Animationen sind auf einen sehr hohen Niveau und der Zeichenstyl ist mit das Beste was ich bisher gesehen habe. Die Farben scheinen zwar teilweise etwas blass, was allerdings einfach genau zu diesem Anime passt.
Music/Ton/Opening/Ending
Die Musik passt stets zur Situation und lässt sich gut anhören, das Gleiche gilt auch für den Ton. Von der Aufmachung sind beide OP´s und ED´s gut gemacht, allerdings gefiel mir jeweils das Erste besser als das Zweite.
Charaktere
Light/Raito, zu ihm passt eindeutig der Spruch "Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander", seine Entwicklung ist gut gemacht und man kann gut sehen, wie er sich im Laufe der Serie immer mehr dem "Wahnsinn" nähert, allerdings ohne gleichzeitig allzuviel seines "Genies" einzubüßen.
Besonders hat es mir aber L und N angetan, beide sind unwahrschlich intelligent, aber haben beide eine Macke, die mich immer mal wieder zum Grinsen verleitete. Ihre Duelle mit Light/Raito habe ich stets mit Spannung verfolgt und es gab doch immer wieder einige A-HA Momente.
Ryuk, der meistens stille Beobachter von Light/Raito, der ihn nicht groß hilft, aber ihn auch nicht groß schadet. Er ist auch einer der Charaktere, die ich immer wieder gerne gesehen habe, leider macht er sich gegen Ende des Animes etwas rar. Einfach köstlich ist seine Äpfel-Sucht.
Auch die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen, die dafür sorgen, dass noch andere Charakterzüge überdeckt werden. Hierauf gehe ich aber jetzt nicht weiter ein.
Wiederseh-Wert
Der Wiederseh-Wert ist meiner Meinung nach nicht so groß, was nichts negatives ist, aber der Anime lebt sehr von seiner Story, wenn man sie also noch gut in Erinnerung hat, macht es nicht ganz soviel Spass sie sich anzugucken.
Man sollte also schon so ein halbes bis zu einem Jahr warten bis man sie sich komplett wiederanguckt, dabei ist es dann auch nicht so schlimm, wenn man das Ende noch kennt ( wird wohl keiner vergessen ^^ ).
Sollte die Serie in Deutschland lizensiert werden und auch die Qualität gut sein, rate ich jedem Fan sich diese zu kaufen, ich selber würde aber wahrscheinlich damit warten und auch es nie machen, siehe dazu "Zum Schluss".
Zum Schluss
Warum ich den Anime trotz des Lobes dennoch "nur" 90% gegeben habe, liegt ganz allein an Light/Raito. Ich mag solch einen Charakter als Hauptcharakter ( den wirklichen Hauptcharakter ) einfach nicht, was dazu führt, dass ich seit der 3. Folge angefangen habe ihn zu hassen. Müsste ich nun rein objektiv bewerten, würde die Serie vermutlich mindestens 95% bekommen.
Hm, Death Note.. Ich war Anfangs eher stutzig über diesen Anime und wusste nicht ob ich ihn mir anschauen sollte oder nicht. Im nachhinein kann ich nur sagen : Zum Glück hab ichs getan! ^^. Dieser Anime ist Bombe und gehört auf jedenfall zu einem derer ich Meisterwerk nennen würde. ... [ mehr lesen ]Ich habe schon ein paar Anime hinter mir und mal Erlich, es gibt nicht viele deren Charaktere mich verwirren und gleichzeitig total vor Spannung und begeisterung aus der Bahn werfen. Das hier ist battlen auf ganz hohem "Geistigen" niveau zwischen den 2 Hauptprotagonisten. Manchmal war es selbst für mich schwer hinterher zukommen und den Sinn zu verstehn. Auch die Auflistung der Tatsachen und die aufgestellten Behauptungen der 2 Hauptfiguren sind des öfteren nicht mal Ansatzweise vorhersehbar, und genau in solchen Momenten passiert es dann, das einem der Mund nach unten klappt und man vor erstaunen nich mehr rauskommt.
Charaktere: Die Charaktere in Death Note sind sehr sehr gut ausgeklügelt und gut gestaltet. Man könnte sagen das es kaum Nebenfiguren gibt, da fast jeder Charakter seine eigene Geschichte bekommt und sein Charisma in die Serie mit einbaut. Besonders bei den 2 Hauptfiguren Light und L ist die Genialität und der Einfallsreichtum der Entwickler förmlich zu spüren.
Animation und Musik: Bei der Animation lässt sich auf jedenfall eher von Qualität anstatt von Quantität sprechen. Die Charaktere, das Umfeld und "besonders" die Effekte sind sehr schön gezeichnet und toll anzusehn. Zur Musik lässt sich sagen, das es für meinen Geschmack nicht das richtige ist. Hier gibt es mehrere Openings und Endings, und erlich gesagt finde ich lediglich das erste Opening annehmbar. Alles was danach kommt ist eher Ohrenkrampf style für mich^^. Die INsoundtracks spiegeln die einzelnen verkappten Situationen und den Gedankenaustausch sehr gut wieder und fügen dem Ambiente, eine schöne und spannende Stimmung hinzu.
Story: Joaaaa... Ein Buch der jeden Tötet, dessen Name reingeschrieben wird. Hört sich komisch an?? Ist aber wirklich geil gemacht^^. Die Story erzählt von einem Jungen der nach der Schule ein Schwarzes Notizbuch findet, in dem steht das er damit jemanden Töten kann, wenn er seinen Namen hereinschreibt. Ich muss nicht erwähnen das dieser Junge ziemlich was in der Birne hat... möglicherweise auch schon zuviel... Wie dem auch sei, nachdem es der Tatsache entspricht, denkt er sich er könnte zu einem "Gott" mutieren in dem er jegliche Kriminalität durch die Todesstrafe ausrottet. HA! aber so einfach wirds nicht, denn logischerweise stellt sich ein ebenso brillianter Typ ihm in den Weg. Ein "Gehirnlicher" Schlagabtausch entwickelt sich indem die Story immer verzweigter und Komplexer wird. Vorausschauend? nein, keineswegs. In diesem Anime gibt es nur wenige Szenen und Entwicklungen die einigermaßen vorhersehbar sind.
Selbst wenn die Serie nach ca. 3/4 der Folgen minimal an Schwung verliert, da zusätzlich neue Protagonisten auftauchen, so ist es dennoch gut abgerundet.Auch der Anteil das durch ehemalige Feindschaft, sich später Freundschaft entwickelt, ist echt geil insziniert und gut gestaltet.
Alles in allem hat der Anime auch ein schönes Ending und legt somit kein offenes Ende dar.
Fazit: PewPew, Death Note ist ein Anime den jeder Thriller/Crime Fan gesehen haben sollte. Ansich kann ich jedem Anime Liebhaber diesen Anime nur zu recht ans Herz legen. Re-watch ist Leider wie bei fast allen guten Animes diesen Genres eher dürftig, da die Spannung nach erstmahligen sehen natürlich schon fast weg ist. Dennoch ist Death Note ein gelungenes und gut durchdachtes Meisterwerk, das seinesgleichen sucht bzw. erst noch finden muss. Auf jedenfall sein Geld Wert und ein 100% must see Effekt. Anschaun ist hier oberstes Gebot!!!!
Die Geschichte an sich klingt schon interessant. Ein Schüler der ein Notizbuch findet mit dessen Hilfe man jeden töten kann den man will. Schon aus dieser Story ergeben sich unzählige Möglichkeiten eine spannenden Serie zu erschaffen.
... [ mehr lesen ] Was den Machern hier aber gelungen ist kann man mit Recht ein Meisterwerk nennen.
Während man in Episode 1 noch langsam an das Thema herangeführt wird und noch nicht klar ist in welche Richtung sich der Anime entwickelt, nimmt er schon mit der 2. Episode, als man erkennt was für ein Mensch Yagami Light ist, richtig fahrt auf und steigert sich mehr und mehr. Das Charakterdesign ist wirklich erstklassig und spielt eine entscheidende Rolle. Ebenso sind die Gedankengänge, Vorgehensweisen und Dialoge der Darsteller fast bis ins letzte Detail durchdacht.
Den Hauptreiz machen dabei die Hauptpersonen und das Katz und Maus Spiel zwischen "Kira" und "L" aus. Diese wissen nicht wer sich hinter der jeweiligen Bezeichnung verbirgt und tun alles in ihrer Macht um dies zu ändern und somit der anderen Person das Handwerk zu legen. So bleibt es nicht bei der eindeutigen Verteilung des Jägers und Gejagten, sondern die Rollen werden andauernd vertauscht. Durch das ausgeklügelte Drehbuch wird man immer wieder gefesselt und man ist gespannt und gebannt beim Zusehen was die beiden wohl wieder als nächstes aushecken. Dies geht bis 2/3 der Serie so weiter und es kommt praktisch zu keiner Sekunde Langeweile auf. Im Gegenteil, man kann einfach nicht genug bekommen.
Leider kann das letzte Drittel der Serie nicht mehr ganz so mitreißen wie die Episoden davor, jedoch sind sie immer noch fesselnd bis zum Schluss der in meinen Augen nicht überragend aber ordentlich ist.
Auch die handwerkliche Umsetzung ist erstklassig so dass (fast) keine Wünsche offen bleiben.
"The person, whose name is written down in this notebook, shall die."
Als ich angefangen habe, mir Death Note anzuschauen, näherte sich die Serie ihrem Finale und der Hype, der diesen Anime umgibt, ergriff auch von mir Besitz. Das Ergebnis: Ich habe mir die Serie binnen 2 Tagen bis auf die letzten 2 Folgen angesehen. Noch nie hat mich ein Anime so in seinen Bann gezogen!
... [ mehr lesen ] Als Yagami Light, ein absoluter Topschüler, eines Tages ein schwarzes Notizbuch mit dem Namen: Death Note auf dem Boden entdeckt, kann er dessen Wirkung kaum fassen: jede Person, deren Name in diesem Notizbuch niedergeschrieben wird, stirbt. Von dort an macht er es sich zur Aufgabe, unter dem Namen "Kira" die Welt von allen Verbrechern zu befreien und Gott seines geschaffenen Paradises zu werden. Dass er dabei selbst zu einem grauenvollen Massenmörder wird, hält er für gerechtfertigt. Als schließlich der Meisterdetektiv "L" auf den Plan tritt und beginnt, ihm auf die Schliche zu kommen, bahnt sich ein atemberaubendes Duell an...
Die Story von Death Note ist eine der packendsten und durchdachtesten, die ich je erlebt habe. Die perfiden Schachzüge, die Kira und L gegeneinander ausführen sind beeindruckend und schmeißen jede Vermutung, die man selbst angestellt hat, wieder über den Haufen. Die Art und Weise, mit der Light seine Mitmenschen für seine Zwecke missbraucht und sein Wandel zu einem durchtriebenen Killer sind einerseits abstoßend und andererseits nahezu bewundernswert. Nie bin ich so zwischen Sympathie und Hass bei einem Hauptcharakter hin- und hergerissen gewesen. Ebenso gefällt mir L's spleenige und gleichzeitg geniale Art, die Light immer wieder in die Enge treibt. Nach Folge 25, die ganz klar den Höhepunkt der Serie darstellt, fällt die Spannungskurve etwas ab, nur um dann auf ein grandioses Ende hinzuleiten. Die Spannung zwischen den letzten 2 Folgen ist gewaltig und sucht ihresgleichen. Ein absolutes Meisterwerk!
Die Animation hat mir sehr gut gefallen. Die Darstellungen der Umgebungen, die Charakterdesigns, die Computergrafiken, die Farbgebung - alle geben eine absolut abgerundetes Bild ab, die Death Note seinen ganz persönlichen Ausdruck gibt, der teilweise ein enorm episches Ausmaß annimmt. Es gibt storytechnisch bedingt selten schnelle Animationen, aber wenn sie vonnöten sind, dann laufen diese flüssig und dynamisch ab und lassen kein Auge trocken. Besonders die letzten 2 Folgen haben animationstechnisch eine geniale Dynamik, die den Zuschauer regelrecht zum Platzen bringt. Auch auf dieser Seite: eine Meisterleistung!
Der Soundtrack lässt ebenfalls keine Wünsche offen, und unterstreicht die Atmosphäre der jeweiligen Szenen. Egal ob die Musik ruhig ist und nur im Hintergrund dahinplätschert, oder ob sie aus epischen Chorgesängen besteht, die die Spannung noch weiter an ihre Grenzen treiben: der Soundtrack ist genial abgestimmt. Auch an den Openings und Endings gibt es absolut nichts auszusetzen. Sowohl die gewohnten Klänge von Nightmare alsauch die harten Metalklänge von Maximum the Hormone passen perfekt zur Serie. Ich war schon ziemlich überrascht, so extreme Gegensätze in einem Anime zu hören, die mir so gut gefallen. Zur Musik: erstklassig.
Fazit: Es gibt keinen Anime, der mich bisher so sehr fasziniert und beeindruckt hat wie Death Note. Diese Serie ist einfach ein Muss für Animefans. Sie legt die Messlatte hoch an. Ein echtes Stück Animegeschichte und ein beispielgebendes Meisterwerk!