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Kurz noch von der Realität verabschieden und es kann losgehen. Ren Ren Ren Nagusaran Rensia Roroonren Nakora, einfachheitshalber im Folgenden Ren genannt, ist der festen Überzeugung, ihren 'Finder' Takeya mit "Goshujin-sama" ansprechen zu müssen. Sich selbst "Dorei" (Sklave) nennend, kommen schnell einige Missverständnisse auf, die, wenn es nach Ren geht, eigentlich gar keine sind. Als eine der mittlerweile weltbekannten DearS, dass sind Außerirdische, die auf der Erde als Sklaven leben, kann man ihr diese Einstellung auch gar nicht verübeln. Fanservice heißt das Stichwort, unter welchem man den Anime wohl am ehesten ablegen würde. Zu wenig nackte Haut für Ecchi, aber genug Spielereien mit der (männlichen) Fantasie um unterhalten zu können. Nebenbei gibt es auch verstreute Andeutungen auf einen tieferen Sinn hinter dem Ganzen und man könnte meinen, eine durchdachte Story zu erahnen. Fehlanzeige. Doch das macht nichts. Comedy braucht nicht zwingend eine plausible Geschichte im Hintergrund. Fanservice im Vordergrund reicht oft schon vielen aus. Gehört man dazu, so wünsche ich viel Spaß bei einem kurzweiligem Anime. Andernfalls 180° Drehung einlegen und abmarschieren.
Wenn jemand die Idee eines anderen klaut und sie als die seine verkauft, so hagelt es dafür meistens mit angebrachter Kritik. Insbesondere die Freunde des Erfinders sind in so einem Fall ziemlich sauer und neigen deshalb teilweise dazu, allzu hart und unfair über den Bösewicht zu richten.
... [ mehr lesen ] Genau diese Erfahrung müsste auch DearS machen, wenn die Animeserie eine reale Person wäre, denn Heerscharen von Chobits-Fans verfluchen DearS wegen vermeintlichem Story-Diebstahl. Ich für meinen Teil kann da aber nicht zustimmen, da zwar Chobits zweifelsohne besser ist als DearS, so hat auch DearS seine Daseinsberechtigung.
OK, zugegeben: Betrachtet man nur die Animation, den Zeichenstil, die BGM und die Synchronsprecher, so zieht DearS deutlich den Kürzeren. Wohingegen das große Vorbild mit stimmig gezeichneten Hintergründen und Charakteren, tollen Animationen und stilvoller BGM punktet, kann DearS nur in der Synchronisation mithalten. Der Rest ist zwar nicht schlecht, kommt aber nicht über den Durchschnitt hinaus, insbesondere der teilweise ziemlich hässliche Zeichenstil.
Aber in der Regel schaut man sich Anime ja auch nicht an, weil sie schön aussehen. Man will stattdessen in irgendeiner Form unterhalten werden. Und das gelingt DearS ziemlich gut. Auch wenn Story und Charaktere kaum von anderen Harems abheben, so war der Humor doch große Klasse. Er ist zwar weder besonders innovativ noch anspruchsvoll, aber die derben Ecchi-Zoten hauen einen trotzdem immer wieder vom Hocker (ich sag nur. „Wegen dir habe ich jetzt ein Ständer“ lol).
Da macht es mir auch gar nichts aus, dass die Story anfangs sehr stark Chobits ähnelt, zumal der männliche Protagonist Takeya sich doch deutlich von Hideki unterscheidet, wodurch die Beziehung zwischen Takeya und Ren, dem Chi-Äquivalent, ihren eigenen Charm hat. Danach ist DearS bis einschließlich der 13. Episode ziemlich storyfrei, was aber bei Chobits auch nicht anders ist. Dann hört DearS leider ziemlich abrupt auf, obwohl es im Manga ja noch weitergehen soll. Aus meiner Sicht etwas Schade, da mich der weiter Handlungsverlauf zwar wenig interessiert, aber ich dafür den tollen Humor umso mehr vermisse.
Fazit: DearS muss man nicht gesehen haben; es gibt genügend andere Harems. Trotzdem ist es durchaus sehenswert und unterhaltsam. Wer es bisher ignoriert hat, weil er es für einen billigen Chobits Abklatsch hielt, sollte ruhig einen Blick drauf werfen!
DearS stellt eine andere Version im Style von "Chobits" dar, wobei das Genre mehr auf Ecchi und Comedy zugeht, jedoch an Romance leider viel fehlt, was wohl an der Beziehung der süßen Ren als "Slave" des gefühlslosen Takeya liegt. Die Geschichte einer Außerirdischen, die dem jungen Protagonisten als Sklave dienen möchte bietet viel Witz und Ecchi, daher für Fanservice-Fans sehr zu empfehlen, jedoch werden die Charaktere nur oberflächlich leicht dargestellt und eine Entwicklung der Handlung ist kaum feststellbar. Ein offenes Ende erstickt die Hoffnung auf einen tiefgründigeren Fortlauf. Das Opening und Ending passen zur Serie. Die deutsche Synchro ist überraschend gut gelungen.
Fazit: Eine sehenswerte Abwechslung, die man sich auch zweimal ansehen kann, jedoch nichts für Fans von tiefgründigen, sinnvollen Storys.
Da dieser Anime recht kurz ist und auch die Story ansich nicht viel zu bieten hat außer richrig lustige Szenen fällt auch meine Beurteilung recht rar aus.
Der Hauptcharakter ist einfach gut gelungen und kommt mit seinem oft genervten Auftreten richtig gut rüber. Auch alle anderen Charakter sind auf ihre Weise was besonderes. Die Story ist leider nicht wirklich besonders auch wenn die Idee, auf die sie beruht durchaus interresant ist. Das macht aber nichts, da die Comedy-Ecchi Elemente dieses Manko einigermaßen wettmachen können. Klar ein Meilenstein ist dieser Anime ncht, soll es eigentlich auch nicht, er dient rein zur Unterhaltung und mit der geringen Episoden Anzahl kann er es auch gut.