Die Geschichte beruht letztlich auf Jonathan Swifts "Gullivers Reisen", wo der Held Gulliver auch in der fliegenden Stadt Laputa landet.
Wenn es eine fliegende Stadt gibt, dann fragt man sich natürlich, was sie am Himmel hält. Herr Miyazaki hat in seinem Anime folgende Antwort gegeben: einst existierte eine technisch ungeheuer fortgeschrittene Zivilisation, die unter anderem in der Lage war, aus bestimmten Mineralien blau leuchtende Kristalle zu gewinnen, die die Schwerkraft aufheben können und deshalb Levitationssteine genannt werden.
Die alte Zivilisation ist längst erloschen, nur noch wenige Legenden erinnern an sie, Märchen im Grunde, an die keiner glaubt, Oder jedenfalls fast keiner. Ein paar Menschen gibt es noch, die aus unterschiedlichen Gründen davon überzeugt sind, dass Laputa, die Stadt im Himmel, tatsächlich existiert hat und immer noch existiert. Und dann taucht ein junges Mädchen (Shiita) auf, das um den Hals einen Levitationsstein trägt...
Auch Das Schloss im Himmel gehört zweifellos zu den zeitlosen Werken des Studio Ghibli.
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Handlung Eine Insel die Hoch oben in der Luft schwebt. Manche glauben daran und andere wiederum nicht. Sheeta ein Junges Mädchen hat einen wertvollen Edelstein von ihren Eltern vererbt bekommen. Dieser Blaue Stein sieht aber nicht nur schick aus, sondern hat auch eine ganz besondere Fähigkeit. Nämlich die Fähigkeit die Schwerkraft aufzuheben. Als Sheeta eines Tages in den bergen landet lernt sie den Jungen Pazu kennen, der ebenfalls davon Träumt das Schloss im Himmel zu finden. Doch das Abenteuer ist um einiges turbulenter als Pazu sich hätte erträumen lassen. Den Sheeta bzw ihr wertvoller besitzt hat viele Verfolger.
Das erste woran ich denken musste als ich das Schloss im Himmel, mit den andere Werken von Ghibli verglich. War die Tatsache das dass Schloss im Himmel ungewöhnlich Action reich war. Viele Verfolgungsjagden durch eine Bergstadt, schlachten zwischen Luftschiffe im Himmel. Das sind nur weniger der vielen spanenden Sachen die im Film passieren, und doch schafft der Film etwas was auch die meisten (zumintest alle die ich derweil gesehen habe) anderen Ghibli Filme schaffen. Und zwar schafft er es auch in den vielen ruhigen Momenten absolut zu verzaubern. Das sehr gute Wechselspiel zwischen den ruhigeren und sehr atmosphärischen Szenen, sowie den turbulenteren Action Szenen. Sorgt nicht nur dafür das man sich in den 124 Minuten nicht Langweilt sondern das die Zeit auch quasi wie im Flug vergeht. Der Abenteuerliche Aspekt aber auch der zwischenmenschliche teil wie Freundschaft,angst,vertrauen wird in diesem Film sehr gut dargestellt.
Stil,Animationen,Sound Selten hat mich ein Film Bildlich so beeindruckt wie dieser. Den angesichts der Tatsache das der Film fast 23 Jahre alt ist, sind die Hintergründe einfach nur überwältigend. Und auch heute muss sich der Film alles andere als verstecken. Die Charaktere sehen auch gut aus und haben alle diesen Ghibli Stil. Auch wenn er damals noch nicht ganz so ausgeprägt war wie etwa heute. Die Animationen können auch auf ganzer Linie überzeugen und gerade in den angesprochenen Action reicheren Szenen trumpft der Film nochmals richtig auf. Und zum Schluss die Musik. Wer einen Ghibli Film guckt erwartet ja schon fast eingängige und schöne Melodien, die einen einfach verzaubern. Das Schloss im Himmel erfüllt diese Erwartungen voll und ganz.
Charaktere Auch die Charaktere tragen viel zum positiven Gesamtbild des Filmes bei. Die beiden Hauptcharaktere Sheeta und Pazu sind Charaktere die man sofort ins Herz schließt und mit ihnen Mitfiebert. Aber auch andere Charaktere sorgen für viel Witz und Charme, wie etwa die Piraten Bande mit ihrem sehr witzigen Anführer. Eine eigentlich schon ältere Dame, die aber immer noch fit wie ein Turnschuh ist. Wie gesagt auch die Charaktere wissen zu gefallen.
Fazit das Schloss im Himmel ist ein Film den man sich unbedingt angesehen haben sollte.
Besser spät als nie ! Denn mit "Das Schloss im Himmel" erreicht uns, wenn auch mit 22 Jähriger Verspätung, ein weiterer Miayzaki/Ghibli Klassiker der sich nahtlos in Miyazakis magisches Gesamtwerk einfügt.
Erzählt wird das Abenteuer eines jungen Mädchens, das sich, den Schlüssel zu einem sagenumwobenen Geheimnis tragend, einer Vielzahl unerbittlicher Verfolger ausgesetzt sieht. Inmitten dieser Gefahren verliebt sie sich in den Jungen Pazu und bestreitet ihr Abenteuer fortan gemeinsam mit ihm.
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Es wäre kein "typischer" Miyazaki, würde der Film nicht mit liebenswerten Charakteren, fantasievollen Ideen und unerwarteten Wendungen aufwarten. Auch auf gewohnt hohem Niveau verzückt der Film mit einem sehr orginellen und stimmigen Artwork. Ein guter Sountrack, aus der Feder Joe Hisaishis, darf da natürlich auch nicht fehlen.
Die ruhige, ja unauffällige Musik und das sehr weiche Artwork, kreieren eine, bei aller Action und Gefahr, friedvolle Atmosphäre. Inmitten dieser verdient auch die niemals plakativ inszenierte, doch stets allgegenwärtig treibende Kraft der Liebe zwischen Sheeta und Panzu, Beachtung. Aufgrund des Alters der beiden, erleben wir die liebe in sehr reiner und kindlicher Form, ohne das es ihr jedoch an Intensität und gegenseitiger Aufopferungsbereitschaft mangelt.
Der Film ist zwar mit über 2 Stunden etwas lang ausgefallen und bietet die ein oder andere länge, ist jedoch weit davon entfernt langweilig zu sein, ganz im Gegenteil.
Ein Vorwurf dem sich der Film wohl, wenn auch zu unrecht, ausgesetzt sieht, ist dass es ein "typischer Ghibli" ist und sich nicht großartig von anderen Filmen des Studios unterscheidet. Es ist eben die Handschrift des Meisters, die in allen Werken deutlich durscheint, und es sind zentrale Elemente seines Schaffens die sich stringent, wie ein roter Faden, durch seine Filme ziehen. Es stimmt, dass viele Motive in den Werken Miyazakis immer wieder auftauchen, doch er schafft es stets sie in neues Gewand zu kleiden, sie neu zu formulieren, weiterzuentwickeln. Die Menschlichkeit und hehre Moral die seine Filme stützen, tragen sein Werk weit über den banalen Wunsch hinaus, einfach nur unterhalten zu wollen, sondern bieten, bei entsprechender Wahrnehmung, weit tiefere Wirkung. Miyazaki sagt, er wünsche sich, dass seine Zuschauer sich durch sein Filme stark Fühlen, stark genug um das Leben zu meistern, und ebendieses Motiv haben wirklich all seine Filme gemein. Und ebendies trägt zu dem nur schwer fassbaren Zauber bei, der Miyzakis Werk durchdringt.
Was Ghibli uns zeigt, ist doch schon um einiges mehr als nur "Kunst". Das ist ne göttliche Gabe^^ *übertreib*
Laputa ist einfach der Hammer. Außergewöhnlich viel Action, eine hammergeile Story, welche Anfangs an Now and then here and there erinnert (seltsames Mädchen mit blauem Stein)und ein extravagantes Finale! Für mich bis jetzt der beste Ghibli Märchenfilm und zweitbester Ghibli Film, den ich gesehen hab!
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Nur schade das man nicht erfahren hat, was zum Schluss mit dem Schurken passiert ist, eigentlich ist das aber egal, denke mal nich das er entkommen konnte
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Fazit : Laputa spielt fast in der gleichen Liga wie die Glühwürmchen und Mononoke, einer der besten Ghibli Filme mit der besten Orchester Musik die ich je in einem Anime gehört habe!