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... denkt man ja eigentlich nicht, wenn man einen Manga gelesen hat und ihn gut findet. Oder doch? Ich mache es zumindest immer öfter. Nicht weil ich Adaptionen an sich für schlecht halte oder denke, dass sie sowieso nicht mit dem Original mithalten können, sondern weil mir die Art wie adaptiert wird immer weniger gefällt.
Dass es den Studios letztendlich nur ums Geld geht ist mir klar, aber das bedeutet ja nicht, dass man dafür jede Form der künstlerischen Kreativität unter den Tisch fallen lassen muss. Es gibt genug Beispiele, dass man Geld verdienen UND kreativ sein kann. Im Regelfall sieht\'s aber leider anders aus.
Typischerweise passiert Folgendes: Es gibt einen Manga, der gut läuft oder den jemand unbedingt in einen Anime umsetzen will. Der Manga ist noch lange nicht abgeschlossen, manchmal sind sogar erst ein paar Bände draußen. Daraus wird ein Anime mit 13 Episoden gemacht, vielleicht mehr, wenn er sehr gut läuft, aber das kommt immer seltener vor. Manchmal gibt es eine zusammenhängende Handlung, aber sie kann natürlich nicht abgeschlossen werden, oder der Anime wird gleich als eine Art Omake aufgefasst. Man halt also im Prinzip zwei Möglichkeiten: - der Anime ist werktreu und besitzt ein offenes Ende - der Anime ist eine Mischung aus Inhalt des Mangas und ausgedachten Episoden und hat auch ein offenes Ende In beiden Fällen hat sich der Zuschauer eine unfertige, halbherzige Geschichte angeschaut. In der Regel wird es nie eine Fortsetzung geben, also hat er keine andere Wahl, als zum Manga zu greifen.
Der fehlende Abschluss ist aber längst nicht alles. Mangas und Animes unterscheiden sich. Wenn ein Manga adaptiert wird, dann erwartet man ja eigentlich, dass die Mittel des neuen Mediums dazu eingesetzt werden, um dem Werk neue Impulse zu geben. Eine werktreue Umsetzung ist gut, aber es muss sich dann auch lohnen. Manchmal reicht es ja schon, wenn man die Geschichte nur animiert und vertont, aber längst nicht immer. Die beiden Medien unterscheiden sich wie gesagt. Der eine baut die Stimmung so auf, der andere so. Man kann also nicht immer den Manga als Storyboard benutzen und das war\'s. Wird aber leider oft genug getan.
Das Ergebnis sind Adaptionen, denen irgendetwas fehlt. Vor allem eine gute Regie, die die Umsetzung ernst nimmt. Man merkt dem Anime die Lieblosigkeit an, die Stimmung vom Manga wird nie erreicht, weil es eben nicht reicht, einfach nur die Panels 1:1 zu kopieren. Wobei es sogar gar nicht mal so schlecht wäre, wenn sie wenigstens die interessanten Perspektiven übernehmen würden, aber leider werden sie meistens gegen Standard-Perspektiven ausgetauscht.
Es wäre gut, wenn sich die Studios öfter zutrauen würden, den Manga neu zu interpretieren. Love Hina hat das in Ansätzen ganz gut gemacht, auch wenn viele Episoden Omake sind. Besser wurde es z. B. bei Full Moon o Sagashite gemacht, durch und durch eine Neuinterpretation, dort ist der Anime sogar besser als der Manga. Gainax macht das glaube ich auch, bei Shikabane Hime hatte ich jedenfalls das Gefühl und Hanamaru Kindergarten ist auch anders aufgebaut als der Manga. Natürlich hat so was auch seine Schattenseiten, nämlich dann, wenn \"neu interpretieren\" nur \"mehr Fanservice\" bedeutet, wie ja Gonzo immer wieder beweist.
Adaptionen gefallen mir jetzt eigentlich nur noch unter diesen Bedingungen: - episodische Geschichten funktionieren meistens. Klar, die brauchen ja auch keinen Abschluss und bauen wenn überhaupt nur lose aufeinander auf. Da stört es nicht, wenn nur eine Staffel rauskommt. Spielt auch kaum eine Rolle, ob es so was wie Minami-ke oder Mushishi ist. - schon abgeschlossene Geschichten, die ganz bis zum Schluss verfilmt werden. Beispielsweise Toradora, selbst wenn die Vorlage jetzt eine Light Novel ist. Da hat man auch gemerkt, dass der Regisseur das alles ernst genommen hat. - neu interpretierte Geschichten, die vernünftig und endgültig abgeschlossen werden. Also nicht so wie bei Claymore, bei dem sich lange Zeit buchstäblich an den Manga gehalten wurde, nur um dann alles mit einem halbherzigen \"Finale\" abzuschließen.
Am besten wären aber natürlich Originalwerke, nur zeigt der aktuelle Trend, dass selbst die nicht mehr das sind was sie mal waren. Egal ob Sora no Woto, Senkou no Night Raid oder Angel Beats - sie fühlen sich alle nicht wie Werke an, mit denen sich die Autoren identifizieren können.
So bleibt es also bei der Feststellung, dass ich mir bei vielen Mangas gerade nicht wünsche, dass daraus ein Anime gemacht wird. Denn ich weiß, dass mich die Adaption enttäuschen wird.
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Hab mir vor kurzen Beck angeguckt, 24 Folgen einfach nur genial. Dann musste ich feststellen das etwa nur 30% des Werkes animiert wurden. Mein erster Gedanke war "eine Truppe hoch spezialisierter Assasinen" nach Japan schicken um die Produzenten mal gehörig auf die Finger zu fühlen. Ich fühle mich da als "Konsument" gehörig ver...... .
In meinen Augen ist das hochgradig subjektiv. Ob jemand generell Mangas lieber liest als Anime anschaut ist ja per se eine Grundsatzfrage. Genau dasselbe hat man wenn es einen Realfilm im Kino zu einem Buch gibt - oder es Bücher zu Filmen gibt, soll ja auch vorkommen. Davon mal abgesehen kann man allein an folgendem Vergleich sehen wie unterschiedlich die Meinungen sind: Chrom67 hat ja recht eindeutig kund getan dass er bei Bleach nur den Manga liest und den Anime aussen vor lässt. Ich hingegen muss sagen: wenn man bei Bleach als Anime mal das obligatorische Fillergemetzel wegdenkt (Kubo ist ebn nicht der schnellste...) muss ich sagen, find ich es bei den Panels die er in letzter Zeit hinklatscht sehr erstaunlich was sie da im Anime noch rausholen. Wo Kubo einen "Namen" eines Angriffs möglichst groß und gewaltig reinpinselt und der Rest der Attacke in seinem ominösen gewaltigen "Power-Swooosh" nicht zu erkennen ist, gibt es im Anime sogar eine Art Kampfchoreo zu sehen. Wobei Shounen oftmals den Vorteil der besseren optischen Präsentation als Anime ausnutzen, sogar solch hochwertige Exemplare wie HxH gewinnen meiner Ansicht nach als Anime hinzu. Schwierig wird es denke ich bei Dingen wie Komödien, da sich der Author bei Panelaufteilung etc. schon seine Gedanken gemacht hat was er wann und wie zeigt.
Ich für meinen Teil muss wirklich sagen, das ich es oft sehr schade finde, was die Animes mittendrin aufhören oder ein liebloses alternatives Ende haben, weil sie eben nicht der Renner sind, jedoch möchte ich nicht auf die Animierten Sachen verzichten müssen. Ich persönlich schaue mir das ganze immernoch lieber animiert an als es im Manga band zu lesen...ich finde die Stimmung und die Charaktere kommen so besser zur Geltung als beim lesen, aber eventuell fehlt mir nur die nötige "Vorstellungskraft" beim lesen^^....
Dem Blogeintrag kann ich im Großen und Ganzen zustimmen. Allerdings finde ich, dass eine ebenfalls sehr üble Möglickeit der "Verhunzung" von Animeadaptionen ausgelassen wurde: Animes, die Manga- oder Gamevorlagen mit ziemlich viel Inhalt zwar am Ende abschließen, aber leider alles in eine viel zu geringe Episodenanzahl packen. Dadurch wirkt nämlich oft nicht nur die Handlung selbst sondern auch die Präsentation der Charaktere übereilt. Daher bin ich auch nicht der Ansicht, dass unabgeschlossene Animes unbedingt so schlimm sein sollen. Falls eine Fortsetzungsstaffel kommt, ist ja alles in Butter und wenn nicht, dann ist wenigstens ein Teil der Vorlage in animierter und nicht gehetzter Form zu sehen.
Das stimmt und ironischerweise ist der Manga besser geschrieben als die eigentliche Vorlage. Teilweise haben sie sich bei der Adaption des Animes aber schon an den Manga gehalten, einige Szenen erinnern ziemlich stark an bestimmte Panels im Manga.
muss da, Kelven in groben recht geben. Ich muss dazu sagen, dass er wenig Mangas lese. Ich persöhnlich finde es grundsätzlich immer gut wenn etwas als Anime adapptiert wierd. Aber natürlich am Liebsten finde ich natürlich mehr Orginal werke. Ansonsten finde ich es nicht weiter schlimm. Solange es KEIN offenes Ende gibt. besonders Blöd fand ich es bei Berserk weshlab es bei meiner peröhnlichen Wertung zu extremen Punk abzug gab.bei Death Note wurde es schon besser gelöst. Bei Elfen Lied so lala. Den Manga finde ich dort besser. aber es war wengistens nicht so abrupt wie bei Berserk. Ende Vom Lied: Meinet wegen darf der Anime am ende eine andere story verfolgen als der Mannga (weil dieser noch nicht fertig ist) solange die story nicht völlig verhunzt wird. Auch als nicht Manga leser fält einen Auf wenn ein Anime am Ende raus extrem an Story wert abnimmt. Ab liebsten wäre mir natürlich eine Möglich nahe Handlung am Manga. Dann müsste aber von den Machern immer abgewartet werden bis ein Ende des Mangas in Sicht kommt. und solange es sich nicht um endlos Mangas/Animes wie One Piece handelt ist das auch drin. wobei bei solchen umfang ich verstehen kann wenn man da nicht ganz ohne Filler Folgen auskommt. Ansonsten wenn ein Anime endet, wo der Manga weiter geht fällt es nicht auf und ist auch nicht schlimm, solange man zu einen Handlungs abschluss kommt und nicht gerade das Gefühl wie bei Berserk hat. "Ah schön und wann kommt die nächste Folge ?"
Ach Übrigens : Umineko ist nicht von ein Manga sondern von ein Spiel addaptiert worden.
Trotzdem sind Titel und letzter Satz nur polemische Bezüge auf die Aussage "Ich wünsche mir, dass daraus ein Anime wird". Ich bin mir sicher, dass du eine Idee davon hast, worum es mir wirklich geht. ;-)
Mal unabhängig davon haben alle die keine Mangas lesen auch nichts von einer Adaption, wenn ihnen gerade mal der Anfang der Geschichte vorgesetzt wird. Das wird ja selbst von den Manga-Unkundigen kritisiert, liest man immer wieder. Man muss ja nicht den Manga kennen, um zu bemerken, dass die Geschichte keinen Abschluss hat oder gerade erst am Anfang steht.
Darüber lässt sich natürlich genauso streiten, wie um die Frage ob eine Animeumsetzung gelungen ist oder nicht.
Du darfst versichert sein, das ich mir schon deinen gesamten Blog durchgelesen und erst dann ein Kommentar geschrieben habe. Und ich habe auch den Titel mit deinem Fazit, im letzten Satz, abgeglichen und ehrlich gesagt, bekräftigst du da nur deine Aussage, die du im Titel getätigt hast. Vielleicht ist das alles auch nur einfach etwas unglücklich ausgedrückt, denn die Meinung, das sich Adaptionen qualitativ verbessern müssten, teile ich mit dir und den weg, der zurzeit beschritten wird, gefällt mir auch nicht so ganz.
@Dah Zutiefst egoistisch ist jeder Mensch. ;-) Aber der Titel des Blogs ist ja nun auch nicht dessen Quintessenz. Ich kritisiere letztendlich nur die Art wie adaptiert wird.
Ich find die Aussage "Hoffentlich wird daraus nie ein Anime" ziemlich schwierig, denn von vorne rein ein Manga als nicht umsetzbar zu proklamieren, find ich doch etwas gewagt. Nicht nur weil es durchaus Animes gibt die gleichwertig bzw. sogar besser als ihre Vorlagen sind, sondern auch aus solidarischen Gründen. Denn selbst wenn du das Gefühl hast, das immer öfter Animes nicht so gut sind wie die Manga-Vorlage, und du dir deshalb wünschst, dass bestimmte Titel nicht als Anime umgesetzt werden sollten, ist es meiner Ansicht nach, ziemlich Egoistisch von dir, ,weil diejenigen, die die Mangas nicht lesen, müssten so auf den kompletten Genuss dieser Titel verzichten .
Denn selbst völlig verhunzte Animes, aus deiner Sicht, haben ihre Fanbase. Und das solche Animes dann auch noch mehrere Staffeln bekommen, zeigt, dass da genügend Zuschauer da sind.
Letztlich kann man sagen, die Animatoren zwingen dich ja nicht, (so hoff ich zumindest )die Animes anzuschauen, die sie fabrizieren. Wenn dir ein Mange gefällt und du der Meinung bist, der Anime würde deine Fantasie dazu zerstören, dann schau ihn dir nicht an und lass den anderen ihren Spaß daran, denn Nachteile erleidest du, meiner Ansicht nach, von der Produktion eines Animes mit Mangavorlage, nicht.
Tja ich bevorzuge "normal" auch Animes vor Manga. Anschaun ist einfach angenehmer, dazu noch passende Musik kann in meinen Augen sehr gut punkten. (bei gesehenen Werken vermeide ich ein Lesen)
Ausnahme Beispiel: "Herr der Ringe" Im Buch wurde auch beschrieben wie die Hobbits zu den Schwertern gekommen sind -> das zu schneiden/ändern(schlecht), find ich nicht besonders richtig.
Auch Claymore ist wohl ein gutes Beispiel wie es NICHT gemacht gehört. (Was mich besonders gestört hat in der Szene wie Priscilla das erste mal aus der Gasse kommt, konnte man dort kaum/nichts erkennen in der Serie. grad bei Umsetzungen von Vorlagen recht nervig.) Das Ende stellt ja jetzt sogar das größte Problem einer Fortsetzung da.
Kaze no Stigma die Novel wurde abgebrochen deswegen keine Fortsetzung weil sie Ogami .
und ja zum Thema z.b GTO hatten die Macher keine Eier in der Hose den Anime so zu machen wie der Manga der 2te teil der Geschichte ist ja noch perverser .
oder Slayers wo die Novel als Vorlage genommen wird aber eine menge von den Anime Machern erfunden wird oder Die Geschichte reihen folge geändert wird ich finde den Anime super und würde mich auch über eine Fortsetzung freien aber wieso nicht ein Remeik nach der Vorlage .
Da Lobe ich mir Kyoto Animation das sie bei FMP solange warten bis die Letzte Novel raus kommt um die Geschichte nach der Vorlage weiter zu erzählen . An alles Berserk Fans stellt euch vor man nimmt Berserk und gibt dem Anime so ein WTF Ende wie bei Claymore das will auch keiner .
Es muss nicht immer schlecht sein wen der Anime anders ist als der Manga solange man ein Abschluss macht finde ich nur wird es Häufig bei einem Anime eine Tür offen gelassen die die Geschichte weiter Erzählen könnte wen die Serie ein Erfolg wird das Beste Beispiel ist K-ON!! Ich mag die Serie und bei dem Anime ist 70-90% erfunden weil der Manga anders ist es gibt solche und solche Studios am ende entscheidet der Verbraucher in Japan ob jetzt Moe oder eechie oder Schonen in ist Alls Manga Fan sollte man ein Anime als Zugabe sehen es muss ja keiner kommen des wegen muss er auch nicht toll sein , Wem er toll ist sollte man dem Studio danken und die DvD/BD kaufen wen er einem gefallen hat .
Ich will ja hier jetzt nicht klugscheissern aber das waren 2 schlechte Beispiele . "Prism Ark" basiert auf einem Hentai Spiel und es wurde alles verfilmt was im Spiel vorkam an Handlung. Und bei "Kaze no Stigma" konnte die Serie durch die Erkrankung und den Tod des Authors der Light Novels nicht mehr fortgesetzt werden.
Allen Vorkommen von Apostrophen (') und Anführungszeichen [ok, eigentlich sind das Zollzeichen :p[ (") wurde, vermutlich von der Software, ein Backslash () vorangestellt. Könnte man ja evtl. korrigieren
Ich muss zugeben ich lese nicht viele Manga und schaue lieber Anime(s). Ich hab nur 7 Serien, wo ich auch den Manga verfolge bzw. verfolgt habe. Dein Problem der Enttäuschung habe ich Gott sei Dank nicht. Ich trenne strikt Manga-Version und Anime-Version.
Mir gefallen Animes im Grunde auch ein klein wenig besser als Mangas, aber dieses "klein wenig" wird oft wieder ausgeglichen, weil: - die Standbildanimationen auch nicht lebendiger sind als die Bilder im Manga. Manchmal strahlen die Panels sogar bei weitem mehr Dynamik aus als die Animationen. - die Mangas besser konstruiert sind (der Autor weiß eben selber am besten was er will)
Dann kommt noch hinzu, dass Mangas (Light Novels erst recht) umfangreicher und detaillierter sind. Der große Vorteil der Animes reduziert sich meistens nur auf Sprecher und Musik. Man braucht zumindest einen Regisseur, der das rüberbringen kann, was der Manga rüberbringen will und das ist leider relativ selten der Fall.
Da kommt mir doch gleich wieder dieses Interview in den Sinn, wo auch auf den Zusammenhang zwischen Animeproduktion und Mangaverkaufszahlen eingegangen wird, auch um wieviel die Verkäufe dadurch gepusht werden. Der Werbecharakter von Anime ist daher mMn unbestreitbar.
Ich bin durch die offenen Enden von Anime eigentlich überhaupt erst zu den Manga gekommen. Früher fand ich es auch gut, wenn ein Manga dann irgendwann animiert wurde, aber inzwischen hat sich meine Einstellung dazu geändert, denn es gibt in der Regel nur wenig Mehrwert gegenüber der Vorlage. Die Quote der Geschichten, die von der Umsetzung als Anime profitieren ist gering. Actionmanga zählen grundsätzlich zu dieser Kategorie, nur müssen da dann die Sachen abseits der Action auch gut umgesetzt sein und das ist schon wieder seltener der Fall. Anime sind für mich dadurch inzwischen schon mehr ein Extra zu den Manga, das nicht unbedingt notwendig ist. Allerdings gibt es dann immer wieder auch gute Umsetzungen, wie Aoi Hana oder Mushishi, wobei erstere auch wieder das Manko der Teilumsetzung hat, wenn man die Geschichte selbst auch mMn perfekt auf das Medium Anime übertragen hat. Gelungene Neuinterpretationen/Abwandlungen sind leider auch selten und mir fällt auf die Schnelle gerade überhaupt nur Welcome to the NHK ein.
Netter Blog... Ich bin, auch wenn ich noch lange nicht so viel wie andere gesehen und gelesen habe, größtenteils deiner Meinung. Ich war z.B. von der Adaptation zu Vampire Knight ziemlich entäuscht, was nicht nur an der, meiner Meinung nach, billigen Animation lag, sondern auch daran, dass ich mir einige Dinge doch ganz anders vorgestellt hatte... Aber es gibt ja zum Glück auch gute Adaptationen wie z.B. Death Note.
Ich glaube, dass schlechte Umsetzungen nicht nur ein Problem der Anime-Industrie sind. Auch normale Bücher werden meiner Meinung nach oft sehr schlecht verfilmt. Z.B. Eragon... Die Bücher hab ich gelesen, bevor überhaupt eine Verfilmung geplant war. Ich habe mir das meiste doch ganz anders vorgestellt, als es im Film gezeigt wurde. Z.B. Saphira, Eragon oder Brom... Deswegen war ich auch ziemlich entäuscht als ich den Film dann im Kino gesehen hab. Der war sein Geld echt nicht wert.
Entscheidender Punkt. Zu oft hat man leider auch das Gefühl, dass der Anime eben nur dazu genutzt wird, um Werbung für den Manga zu machen bzw. den Zuschauer in die Richtung regelrecht zu "stoßen", sich den Manga so besorgen.
So von wegen: "Wie du bist unzufrieden mit dem Ende? Du willst mehr wissen über die Geschichte? Kann doch gar nicht sein, wir haben doch so ein schönes offenes Ende (selbst äh..."ausgedacht")! Kauf gefälligst den Manga!"
@Younez Gantz gehört zu meinen Lieblingsanimes, obwohl das Ende vom Manga abweicht. Ähnliches gilt bei Claymore. Ich finde die Anime-Version vollkommen in Ordnung ... mit Ausnahme von dem Ende.
Aber jeder hat zum Thema "Anime-Adaptionen" eine andere Meinung. Natürlich sehe ich mir auch lieber alles animiert an.
Ich finde generell Anime>Mangas, weil ich gute Animationen eher bevorzuge als "nur" Bilder. Deshalb freue ich mich eigentlich immer wenn gute Mangas eine Anime-Adaption bekommen, doch wie Du festgestellt hast, gibt es da meistens Probleme, wenn der Manga noch nicht abgeschlossen ist und die Macher dann selbst ihre Fantasie benutzen müssen. Diese ist in den meisten Fällen leider sehr dürftig und begrenzt. Ein Pardebeispiel ist aus meiner Sicht "Soul Eater".
Oft ist es auch ziemlich bitter wenn man (ohne ein Manga-leser zusein) einen Anime ansieht und dann am Schluss ein offenes Ende auf den Teller geklascht zu bekommen. -----
Unterm Strich schöner Text und gutes Thema. Weiter so
@Ryuuzaki Hey nichts gegen Umineko. Der Anime ist schon so schlecht, dass er schon wieder gut ist.
Ein schön geschriebener Text und ich kann dem weitgehend zustimmen. Ich seh das mit den Neuinterpretationen bzw. der Abänderung von einigen Stellen allerdings nicht allzu eng. Zwar finde ich es schade, dass bsp. Gantz ein ziemlich schwaches Ende bekommen hat. Dennoch hat die Anime-Version mich gefesselt und unterhalten. Aber wenn ich dann an die Animeversion von Rosario to Vampire und To-Love Ru denke *schauder*.
Ein schöner Text und meiner Meinung nach auch zutreffend. Da ich ziemlich oft Mangas lese (auch wenn ich den Anime schon kennen) weiß ich leider nur zu gut, wie "schlecht" einige Werke adaptiert wurden. Das beste Beispiel für eine schlechte Adaption, finde ich, ist Umineko. Dennoch sind einige Adaptionen wirklich sehenswert und gut gestaltet. Ein Beispiel dafür ist Aoi Hana.
Aber ich muss zugeben, dass es für mich einige Mangas gibt, die ich zwar gerne verfilmt sehen möchte, aber ... lieber doch nicht. Bestimmt werde ich dann enttäuscht sein, dass z.B. die komplette Atmosphäre zerstört wird, die den Manga so gut macht (Umineko lässt grüßen).
Ich als nicht-Manga-Leser kann die Situation nur aus Anime-Perspektive beurteilen.
Wenn man sich mal anschaut, welche Animes woher ihre Geschichte nehmen, fällt tatsächlich auf, dass einige Animes mit Mangavorlage Story- oder Regiefehler aufweisen. Das gleiche fällt allerdings auch auf, wenn man den chronologischen Verlauf betrachtet. Insofern tendiere ich dazu, dieses Phänomen/Problem er als Zeiterscheinung denn als vorlagebedingte Schwieigkeit abzustempeln.
Es scheint traurigerweise einfach der Fall zu sein, dass viele Studios heute mehr Wert auf Dinge wie Fanservice oder umfangreiche PR zu legen scheinen statt sich nach Innovation oder Qualität umzusehen .
Möglicherweise sehe ich das zu engstirnig, aber ich halte das für die wahrscheinlichere Ursache.
Kurze Rechtschreibprüfung meinerseits: Man hat ...
So, b2t, in gewisser Weise hast du da schon recht. Ich hab bis jetzt nur sporadisch einige Mangas gelesen, da mir Animes einfach mehr zusagen, doch ich bemerke es selber auch immer öfters, dass einige Adaptionen mehr und mehr halbherziger umgesetzt werden. Schlimm für mich ist es nur, wenn und dabei nie abgeschlossen wird ... Ich hab so etwas aktiv bei einer Manga-Adaption noch nicht aktiv mitbekommen (besser gesagt: mir fällt gerade kein Beispiel ein), aber bei Light Novels ist das oft genau so der Fall (siehe Kaze no Stigma oder Prism Ark). Da werden Serien aufgebaut, die prinzipiell die Aufmerksamkeit des Zuschauers bannen und dann wird man durch das offene Ende ins kalte Wasser geworfen.
Dennoch muss man es auch von einer anderen Seite sehen: Ohne Adaption, egal ob halbherzig oder nicht, wäre die Anime-Welt an sich recht klein, denn es gibt ja (im Vergleich) extrem wenige Originalwerke.
Ich muss mich auch Adad-Nirari anschließen: ... dachte schon an etwas ganz schlimmes, als ich die Überschrift bei den New las
So, meine unqualifizierter Beitrag zu diesem Blog ist hiermit beendet